Startseite

ABU Aktuell

Juha Saarinen besucht die Auerochsen und die Wildpferde der ABU

Dr. Juha Saarinen ist ein finnischer Paläontologe, der zur Zeit Elefantenzähne in London untersucht. Die Zähne stammen von verschiedenen Elefantenarten, die in prähistorischen Zeiten Mitteleuropa bevölkerten. Er versucht anhand verschiedener Merkmale der Zähne die Flora der Landschaften, in denen die Elefanten (und Mastodonten und Mammuts) lebten zu rekonstruieren. Das ist sein Beruf, aber sein privates Interesse gilt den Versuchen, große ausgestorbene Tiere zu rekonstruieren. So bereist er Mitteleuropa, um zu sehen, wie weit man bei der Zucht auerochsenähnlicher Rinder gekommen ist. Nachdem er vor einiger Zeit Zuchtversuche in Holland besichtigt hatte, besuchte er nun die ABU, um sich unsere nachgemachten Auerochsen und unsere Wildpferde anzuschauen. Sein Urteil war eindeutig: In der Größe der Rinder und der Form ihrer Hörner liegen unsere Tiere eindeutig vorn. Wir haben die schöneren Auerochsen, verglichen mit den Holländern.  Auch vom Gewicht her haben einige unserer Tiere die Maße der Auerochsen erreicht. Über 25 Jahre Zucht haben sich also gelohnt. (M. Scharf)

Dr Juha Saarinen aus Finnland filmt und fotografiert unsere Wildpferde (M. Scharf)

Eine neue Methode zur Erfassung von Laubfröschen (entwickelt von der Jugendgruppe der ABU)

Man legt einfach einen Amphibienkescher neben einen Teich und wartet etwa 5 Minuten. Dann sitzt plötzlich ein Laubfrosch auf dem Kescher. Und weil sein Kollege zu faul ist, auch in den Kescher zu springen, wird er neben dem Kescher aus dem Gras genommen und hinein gesetzt. Und die Fotografen in der Jugendgruppe haben am hellen Tag auf einfachste Weise Laubfrösche nachgewiesen und ein schönes Fotomotiv. Daneben konnte die Jugendgruppe der ABU in den Wiesen an der Gieseler bei Overhagen in den Tümpeln auch Kammmolche und Teichmolche mit Eimerfallen nachweisen (M. Scharf)

Laubfrösche auf dem Kescher (K. Wiese)Laubfrosch auf dem Kescher (K. Wiese)

Volkszählung beim Kiebitz

Kiebitz (Foto: M. Bunzel-Drüke)Jetzt wo sich der Frühling laNatalia Jaworski und Christian Härting organisieren die Kiebitzkartierung und den Kiebitzschutz ngsam einstellt, kann man die schwarz-weißen Vögel mit der markanten Haube und den auffälligen Balzflügen wieder beobachten und die typischen „kiee-wiit“ Rufe hören – die Rede ist natürlich vom Kiebitz. Doch wieviele Kiebitze kommen aktuell im Kreis Soest vor? Um diese Frage zu beantworten, wird die ABU in diesem Jahr den Brutbestand des Kiebitzes erfassen.

Handlungsempfehlung zum Kiebitzschutz

Weiterlesen...

Exkursion auf den Kleiberg

Die Diskussionen um den Einsatz eines ausrangierten Panzers zur Gestaltung von Lebensräumen für die Gelbbauchunke nimmt die ABU zum Anlass, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Exkursion auf den Kleiberg am 2. April, 15.00 Uhr einzuladen. Treffpunkt ist an den Pollern am Betonweg nahe der Steinkiste (Körbecker Weg, Soest).

Joachim Drüke, Vorsitzender der ABU: „Wir möchten das Schutzgebiet und einige seiner Bewohner vorstellen und unsere Gründe für die ungewöhnliche Maßnahme erläutern“.

Der Kleiberg ist nicht nur wegen eines der letzten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Gelbbauchunke in Westfalen sehr wertvoll. Die grasigen Lebensräume, die strukturreichen Übergänge von Grasland zu Wald und die Wälder selber sind Lebensraum einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Feldlerchen, Wiesenpieper, Neuntöter und in manchen Jahren auch der Wespenbussard sind typische Vertreter der Vogelwelt, die in der normalen Landschaft immer seltener werden. Typische Pflanzen des Kleibergs sind die Dornige Hauhechel und das Tausendgüldenkraut. Die Beweidung mit robusten Rinder- und Pferderassen soll diese artenreiche Landschaft langfristig erhalten.

Auf einem Teil des Kleibergs weiden ganzjährig robuste Rinder und Pferde. Das Foto entstand am 24.8.2014. (J. Drüke)

Osterspaziergang in die Woeste

Knäkente (Foto: B. Beckers)Die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz lädt am Ostermontag, dem 28. März 2016 alle Naturfreunde zu einem Osterspaziergang durch die Woeste ein. Der Biologe Ralf Joest stellt auf einer etwa dreistündigen leichten Wanderung das Niedermoor bei Bettinghausen und seine Tierwelt vor. Jetzt im Frühjahr kommen zu den ersten Brutvögeln wie die zahlreichen Gänse, Rohrammern und Kiebitze auch noch Zugvögel wie Löffelenten, Knäkenten, Bekassinen und Kampfläufer, die das Gebiet als Rastplatz und Tankstelle auf ihrem Weg in die Brutgebiete nutzen. Bitte festes Schuhwerk und Wetterkleidung und falls vorhanden ein Fernglas mitbringen. Treffpunkt ist um 09:00 an der Biologischen Station der ABU in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19), um 09:15 am Bolzplatz an der Ahsebrücke in Bettinghausen (Einfahrt Antoniusweg/Woesteweg).

Diskussion um einen Panzereinsatz auf dem Kleiberg

Der Einsatz eines ausrangierten Panzers auf dem Kleiberg, einem ehemaligen Standortübungsplatz südlich von Soest, hat zu mehreren kritischen Leserbriefen iin der Lokalpresse geführt. Auch wenn in der vorausgegangenen Berichterstattung der Zeitung bereits einige Gründe für diese Maßnahme genannt wurden, möchten wir diese hier noch einmal darlegen.

Weiterlesen...

Startseite

Termine

Nachrichten

Aktuelle Beobachtungen

Werden Sie aktiv

Spenden

Kinder- und Jugendgruppe

Betreuungsgebiete

Projekte

Natur im Kreis Soest

Naturschutzthemen

Veröffentlichungen

Downloads

Links

Mitarbeiter-Login

Die ABU ist Partner der

Aktuelle Projekte
Bachtaeler-100 auenland-80

Naturschätze Südwestfalens

Aktuelle Beobachtungen

Naturnahe Beweidung

Ganzjährige Weidelandschaften und Natura 2000

Bestellungen werden per E-mail (ww@abu-naturschutz.de) oder telefonisch entgegengenommen.
weitere Informationen

Säugetiere in Eulengewöllen

"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.