Wulfesknapp

Wulfesknapp

Größe: 24 ha

Schutzstatus: NSG, FFH, VSG

Naturschutzgebiet seit:
2002

Betreuungsgebiet seit: 1996

Schutzziel:
Schutzziel für das NSG Wulfesknapp ist der Erhalt insbesondere des mageren Grünlandes, der Sandtrockenrasen und Heiden auf der Niederterrasse der Lippe, fließender und stehender Gewässer, sowie der Röhrichte und Hochstaudenfluren.
Besonders genannt wird auch der Schutz von
•    seltenen, zum teil stark gefährdeten rastenden, überwinternden und brütenden Wasser-, Wat- und Wiesenvögeln, Amphibien-, Libellen-, Heuschreckenarten.
•    von natürlichen Lebensräumen und Vorkommen wildlebender Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.Mai 1992 ( FFH-Richtlinie ), aufgeführt sind

Kurzcharakteristik:
Das enge Nebeneinander von trockenen Sandstandorten, zahlreichen Kleingewässern, sumpfigen Mulden mit Resten von Heidevegetation sowie mageren Wiesen charakterisiert dieses dieses ca. 25 Hektar große Gebiet am Rande der Lippeaue zwischen Hovestadt und Eickelborn Hier findet man noch Pflanzenarten, die für die Boden- und Nutzungsverhältnisse der Heiden charakteristisch sind. Auch für Brutvögel und Rastvögel und Insekten ist das Gebiet interessant. Inzwischen sind ca. 70 % der Fläche in öffentlicher Hand oder durch den Kreis angepachtet und werden extensiv genutzt. Verschiedene Maßnahmen sind im Laufe der Jahre zur Optimierung des Gebietes durchgeführt worden. Neben der Anlage von Kleingewässern ist hier insbesondere das Abschieben des Oberbodens zu nennen. Einige Pflanzenarten konnten sich dadurch wieder ansiedeln. Durch den Verschluss von Drainagen stieg der Grundwasserspiegel in den feuchten Senken wieder an. Von diesen Maßnahmen hat nicht nur die Pflanzenwelt sondern auch die Tierwelt in hohem Maße profitiert.  

Bemerkenswerte Pflanzen- und Tierarten
(Auswahl):
Sandrasen- und Heidearten: Sand-Straußgras, Heidekraut, Mittlerer Sonnentau (seit 2005), Zwerg-Filzkraut, Englischer Ginster, Sparrige Binse, Gewöhnlicher Moor-Bärlapp (2006), Kleiner Vogelfuß, Nackter Bauernsenf (2005) und Urnenfrüchtiges Filzmützenmoos; weitere bemerkenswerte Pflanzenarten: Späte Gelb-Segge, Hirse-Segge, Blasen-Segge, Gewöhnlicher Wassernabel, Gewöhnlicher Sumpfquendel, Sumpf-Sternmiere, Schild-Ehrenpreis, Dünnstieliges Birnmoos, Bulbillen-Pohlmoos, Rinniges Sternlebermoos und Hübeners Sternlebermoos;
Kiebitz, Zwergtaucher, Wasserralle, Schwarzspecht (randlich), Hohltaube, Neuntöter
Südliche Binsenjungfer, Südliche Mosaikjungfer, Sumpfschrecke, Säbeldornschrecke, Mittlerer Sonnentau

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