Nachrichten 2016

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Die Suche nach der Grünen Flußjungfer geht weiter

Nachdem die Suche nach den Larven oder schlüpfenden Tieren leider keinen Erfolg brachte, war eine erste stichprobenhafte Suche nach den jetzt fliegenden Tieren ein Überraschungserfolg. Gleich an drei Stellen zwischen Hellinghausen und Eickelborn konnten in den letzten Tagen mindestens zehn Exemplare beobachtet werden, einmal sogar auf dem Kopf einer vorbeifahrenden Paddlerin. Damit zeigt sich, dass sich die ehemals sehr seltene Art seit den ersten Beobachtungen 2012 offenbar tatsächlich an der Lippe etabliert. Die Larven leben im sandigen Sediment strömender Gewässerabschnitte.  Durch die Renaturierung der Lippe sind viele ihr zusagende Gewässerabschnitte entstanden. Die Männchen sitzen gerne auf im Wasser liegenden Totholz, wo sie auch von weitem gut mit dem Fernglas beobachtet werden können. Erkennbar sind auch aus der Distanz an ihrem aufgerichteten, verbreiterten Hinterleib und den grasgrünen Augen, Kopf und Vorderleib. Alle Beobachtungen dieser Art sind für uns sehr interessant, am besten mit genauen Orts- und Datumsangaben und Belegen. Hierfür reichen oft auch auch Digitalaufnahmen aus großer Distanz aus (Ralf Joest).

Ein Männchen der Grünen Flussjungfer an der Lippe (Ralf Joest)Typisch sind der aufgerichte, verbreiterte Hinterleib und die grasgrüne Brust (Ralf Joest)Die Männchen sitzen gerne auf Totholz im Wasser. Auch solche Aufnahmen aus großer Distanz reichen als Beleg oft aus (Ralf Joest)

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