Nachrichten 2014

Nachrichten 2014

Neue Rubrik auf der ABU-Homepage

Ein Männchen einer winzigen Maskenbiene (h. Vierhaus)Die aktuellen Beobachtungen geben jeden Tag einen Einblick in das Naturgeschehen im Kreis Soest. Wer sich etwas umfassender über unsere heimische Tierwelt informieren möchte, findet viele weitere Informationen in den kommentierten Artenlisten in der Rubrik Natur im Kreis Soest Hier sind die Listen der Säugetiere, Libellen und Heuschrecken von Henning Vierhaus gerade aktualisiert und mit vielen neuen Fotos versehen worden. Außerdem wurde ein neuer Abschnitt über eine "Tiergesellschaft" eingerichtet, die sich auf Beeten mit blühenden Margeriten einstellen kann. Reinschauen lohnt sich! Natürlich ist auf der Seite "Natur im Kreis Soest" auch Platz  für weitere Zusammenstellungen über heimische Organismen. 

Ausstellung Naturschätze Südwestfalens im Kreishaus eröffnet

Eröffnung der Ausstellung (Foto Judith Wedderwille, Kreis Soest)Am Mittwoch, den 11. Juni 2014, eröffnete die Landrätin, Frau Eva Irrgang, zusammen mit Joachim Drüke, dem ersten Vorsitzenden der ABU, die Wanderausstellung "Naturschätze Südwestfalens entdecken" im Foyer des Kreishauses Soest. Vertreter verschiedener Behörden und Organisationen waren gekommen. Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, diesen ersten Baustein des Regionale Projektes persönlich in Augenschein zu nehmen. Bis zum 25. Juni ist die Ausstellung im Foyer des Kreishauses zu sehen, danach wird sie auch in den anderen Kreisen Südwestfalens präsentiert.

Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, testet seine Kenntnis der Vogelstimmen (Foto: Judith Wedderwille, Kreis Soest)Nun ist die Landrätin, Eva Irrgang, an der Reihe (Foto: Judith Wedderwille, Kreis Soest)Zwölf große Rollups informieren über das Regionale Projekt (Foto: Petra Salm)

 

Mit dem Rad durch die Lippeauen

Aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens kamen Besucher in die Lippeaue. Der Förderverein NRW-Stiftung bietet seinen Mitgliedern regelmäßig die Möglichkeit, selbst einmal kennenzulernen, was auch mithilfe ihrer Spenden und Mitgliedsbeiträge von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung gefördert werden kann. Diesmal führte der Ausflug in das Auenland an der Lippe.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkundeten mit der ABU die Region mit dem Fahrrad. Etwa 50 Kilometer legten sie trotz Regen und starkem Wind auf dem „Radweg Auenland“ entlang der Lippe zurück. Eine Reihe von Aussichtspunkten luden zur Rast oder zum Beobachten der Tierwelt ein. Die NRW-Stiftung kaufte in der Lippeaue in den vergangenen Jahren rund 300 Hektar Land, um die Flussauen mit seinen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten für den Naturschutz zu sichern.

Mitglieder des Fördervereins der NRW-Stiftung erkunden die Lippeaue auf dem Auenland-RadwegAuf der Suche nach seltenen Pflanzen im WulfesknappZwischenstop am Auenland-Informationspunkt in HerzfeldDer WDR nutzte eine Pause auf der Radtour für ein Interview mit dem ABU-Vorsitzenden und anderen Teilnehmern

Anradeln auf dem Kleiberg

Bürgermeister Dicke (Möhnesee) in blau , Bürgermeister Ruthemeier (Soest) in rot sowie Joachim Drüke (ABU) in schwarz auf dem Aussichtshügel am neuen RadwegDie Pferde untersuchen die Pfützen auf dem Kleiberg. So viele Pfützen hatte es dort schon lange nicht mehr gegeben. Das Projekt "Weidelandschaft Kleiberg" auf dem alten Übungsplatz bei Büecke nähert sich seiner Fertigstellung, da die wesentlichen Baumaßnahmen fertig sind. Daher wurde das Anradeln in diesem Jahr zum Anlass genommen, den neuen Körbecker Soestweg durch die Stadt Soest, die Gemeinde Möhnesee und die ABU einzuweihen.

Der Weg verläuft im wesentlichen auf der alten Panzerstraße des Übungsplatzes und überquert mit einer Brücke die Weidefläche der Rinder und Pferde auf dem Kleiberg. Trotz Dauerregens fand sich eine Reihe wetterfester Radler am 25. April dort ein, um zusammen mit der Bürgermeistern von Möhnesee und Soest, Herrn Dicke und Herrn Ruthemeier sowie dem Vorsitzenden der ABU, Joachim Drüke, den Weg einzuweihen. Die Reden waren kurz (wegen Wetter), aber die Stimmung umso besser (trotz Wetter). Daher wurde dann auch beschlossen, das ganze im Sommer bei bestem Wetter mit Inbiss, Getränken und sehr vielen Besuchern zu wiederholen. Die ganze Veranstaltung wurde von den Pferden mit Interesse beobachtet, während die Rinder sich nicht sehen ließen. Vermutlich hatten sie sich irgendwo untergestellt.

Problematischer Einsatz von Totalherbiziden nimmt weiter zu

Verschiedentlich wurde an dieser Stelle über die Schäden am Naturhaushalt durch den vermehrten Einsatz von Totalherbiziden in der Hellwegbörde berichtet:
- Das Abtöten auch seltener Acker-Wildkräuter, die zudem nicht mehr zur Samenreife kommen, mit der Konsequenz, dass auch die Lebensgrundlage der an diese Pflanzen angepassten Insekten vernichtet wird, was wiederum die Verminderung der Insekten- und Samennahrung für Feldvogelarten wie Rebhuhn, Grauammer, Feldlerche, Turteltaube und Bluthänfling zur Folge hat.
- Das absichtliche oder unabsichtliche Zerstören von Saumvegetation, das zudem oft die Ausbreitung von Problemkräutern wie Taube Trespe begünstigt, was wiederum oft verstärkten Herbizideinsatz bedeutet.
- Die Umwandlung von Ackerland in Weihnachtsbaum-Kulturen, deren Bodenvegetation regelmäßig mit Totalherbiziden abgetötet wird.

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Kontrastprogramm Uckermark - Hellwegbörde

Um Ostern machen wir meist ein paar Tage Urlaub bei Freunden in dem abgelegenen schönen Dorf Poratz im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Der zum Landkreis Uckermark gehörende Ort liegt etwa 60 km nördlich von Berlin. Der ornithologische Kontrast zur Hellwegbörde könnte auf so kurzer Distanz von 500 km kaum größer sein.

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Neu erschienen: Aufsatz zum Vogelschutz in der Hellwegbörde

Die Berichte zum Vogelschutz sind eine bundesweit erscheinende Fachzeitschrift des Deutschen Rates für Vogelschutz. Dieser ist der Zusammenschluss der in Deutschland tätigen Fachverbände für Vogelkunde und Vogelschutz. In der neuesten Ausgabe haben Ralf Joest und Hubertus Illner die aktuelle Situation der Schutzmaßnahmen und und Entwicklungsziele für das Vogelschutzgebiet Hellwegbörde zusammengefaßt. Der ausführliche 15-seitige Artikel kann hier heruntergeladen werden. 

Jahreshauptversammlung 2014

Dr. Joachim Weiss, Vorsitzender der Nordrhein-Westfälischen OrnithologengesellschaftIm offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung berichtete Joachim Drüke, 1. Vorsitzender der ABU, über das abgelaufene Jahr 2013. Hier ist sein mündlicher Bericht, eine ausführlichere Zusammenfassung ist ebenfalls hier herunter zu laden.

Nach dem Finanzbericht des Geschäftsführers Jürgen Bergmann und dem Bericht der Kassenprüfer erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung.

Axel Müllers Bericht über die Dauererfassung von Fledermäusen mit Horchboxen in der Disselmersch gab einen faszinierenden Einblick in eine moderne Erfassungsmethode.
Dr. Joachim Weiss, Vorsitzender der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft, berichtete über die Ergebnisse des neuen Atlas der Brutvögel Nordrhein-Westfalens. Die Bestandsentwicklungen vieler Arten spiegeln die Änderungen unserer Landschaft wider. Artenreiches Grünland ist weitgehend verschwunden und nur noch in Schutzgebieten zu finden. Die Vogelwelt der landwirtschaftlich genutzten Flächen ist extrem unter Druck. Aber es gibt auch positive Entwicklungen, wie z.B. bei Wanderfalken und Kranichen. Die angeregte Diskussion befasste sich vor allem mit den Gründen des Artenschwundes in der "Normallandschaft".

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