Nachrichten 2012

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Fließende Auen

Das Hochwasser offenbart den Unterschied:
In begradigten, tief eingeschnittenen Bächen hat das Hochwasser verhehrende Folgen. Alles wird mitgerissen: Steine, Fische, Köcherfliegen. Zurück bleibt ein verarmtes Gewässer. Und die Aue links und rechts des Baches hat von allem nichts mitbekommen.
Ganz anders in naturnahen, windungsreichen Bächen: Kaum steigt der Wasserstand, schon wird die Aue geflutet. Die Strömung im Bach bleibt erträglich, weil sich die Fluten in die Aue ergießen. Und die Aue lebt von den Hochwassern. Samen werden eintragen und neues Leben wird möglich. Wo die Fluten kraftvoll reißen, wird Boden freilgelegt, an anderer Stelle lagern sich Sedimente ab. Es entstehen gute Bedingungen für das Keimen von Pflanzen.
Im Rahmen des LIFE-Projektes "Bachtäler im Arnsberger Wald" renaturiert die ABU Bäche und Auen. In den letzten Wochen wurden im Oberlauf der Großen Schmalenau alte, naturnahe Bachläufe reaktiviert, indem die begradigten Bachstrecken verschlossen wurden. Das Hochwasser am 23. Dezember 2012 offenbarte die positiven Wrikungen dieser Maßnahmen.
Hochwasser am Oberlauf der Großen Schmalenau am 23.12.2012. Im Rahmen des Life-Projektes wurde der begradigte Bachlauf verschlossen und damit der natürliche Bachlauf aktiviert. Nun fluten die Hochwasser wieder die Bachaue. (Foto: J. Drüke)Hochwasser in der Großen Schmalenau im Arnsberger Wald am 23.12. 2012. (Foto: J. Drüke)

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