Nachrichten 2012

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Schwarzmundgrundeln in der Lippe

Schwarzmaulgrundel aus der Lippe. Typisch für Grundeln sind die zusammengewachsenen Bauchflossen. (Foto: M. Bunzel-Drüke & O. Zimball)Die Schwarzmaulgrundel unterscheidet sich von anderen Grundelarten u.a. durch den auffallenden schwarzen Fleck am hinteren Ende der ersten Rückenflosse. (Foto: M. Bunzel-Drüke & O. Zimball)Vor rund einem Jahr haben wir zum ersten Mal Marmorgrundeln in der Lippe bei Hamm nachgewiesen; jetzt ist die zweite Grundelart eingetroffen, die Schwarzmund- oder Schwarzmaulgrundel. Beide Arten stammen aus der Donau. Der Rhein-Main-Donau-Kanal öffnete den Grundeln den Weg in das Rheinsystem, wo sie nicht heimisch sind und andere Fische verdrängen. Am Ufer des Niederrheins sind mittlerweile vier aus der Donau stammende Grundelarten häufiger als einheimische Bodenfische wie Groppe, Schmerle und Gründling.

In der Lippe sind die Grundeln nicht von der Mündung in den Rhein bei Wesel bis nach Hamm aufgestiegen, sondern sie kommen aus dem Datteln-Hamm-Kanal. In Niedrigwasserzeiten wird die Lippe bei Hamm mit Kanalwasser angereichert – und mit dem Wasser kommen auch die Fische. Noch ist unklar, ob die Grundeln auch in der Lippe anderen Fischarten starke Konkurrenz machen werden. Im Kreis Soest sind Marmor- und Schwarzmundgrundel offenbar noch nicht angekommen.

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