Nachrichten 2012

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EU und NRW fördern die Umgestaltung des ehemaligen Standortübungsplatzes Büecke

Bernd Müller (Bezirksregierung Arnsberg) überreichte der ABU den Zuwendungsbescheid (v.l.n.r.: B. Müller, M. Scharf, R. Loerbroks, M. Bunzel-Drüke, B. Beckers)Es war ein langer Weg, aber jetzt ist das Ziel in Sicht. Die Bezirksregierung Arnsberg, vertreten durch Abteilungsleiter Bernd Müller, überreichte der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) den Zuwendungsbescheid für die Umgestaltung des ehemaligen Standortübungsplatzes zwischen Soest und dem Möhnesee. Die ABU hatte dieses Projekt unter der Bezeichnung „Weidelandschaft Kleiberg bei Büecke“ beantragt.

Kooperationspartner sind die Bundesagentur für Immobilienaufgaben (BImA), die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Kreis Soest, Stadt Soest, Gemeinde Möhnesee und das Landschaftsinformationszentrum (LIZ). Das Projekt umfasst ein Konzept, das Erholung und Naturschutz gleichermaßen berücksichtigt. Es hatte im landesweit ausgeschriebenen 2. Wettbewerb  „Erlebnis NRW“ eine Förderempfehlung erhalten. Der nun von der EU und dem Land Nordrhein-Westfalen zu gleichen Teilen bereitgestellte Betrag von fast 800.000 Euro soll Naherholung und Tourismus stärken sowie den Naturschutz fördern. Gemeinsam mit der BImA, der Besitzerin des Platzes, werden in den nächsten Jahren alte Wege ausgebessert, neue angelegt und Aussichtspunkte geschaffen. Die Natur soll besser erlebbar werden. Dazu tragen auch Informationstafeln, Exkursionsangebote und eine Ausstellung im Gebäude des LIZ in Günne bei. Auf zwei größeren Weideflächen, über deren Verbindungskorridor ein Übergang für Fußgänger und Radfahrer hinwegführt, gestalten bald Wildpferde und auerochsenähnliche Rinder die Flächen. Die Weidetiere verhindern eine übermäßige Verbuschung und schaffen allmählich eine Parklandschaft, die einer Vielzahl von Arten Lebensräume bietet. In anderen Bereichen des Kleibergs übernehmen gehütete Schafe die Flächenpflege.
Besucher können künftig eine vielgestaltige naturnahe Landschaft mit weiten Grasfluren, Büschen und lichten Wäldern erleben, ohne dass empfindliche Arten wie z.B. der Rotmilan gestört werden. Bis zum Jahr 2015 soll die Planung mit Hilfe des von der Bezirksregierung jetzt überreichten Förderbescheides umgesetzt werden.
In den Fichten des Haarhofs Reding singen zwei Wintergoldhähnchen. In den Feldern unterhalb singen 6 Feldlerchen (H. Abeler).

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