Nachrichten 2012

Nachrichten 2012

ABU-Herbstversammlung sehr gut besucht

Zur traditionellen Herbstversammlung kamen 75 ABU-Mitglieder und Gäste. ABU-Vorsitzender Joachim Drüke gab einen kurzen Überblick über das Naturschutzgeschehen im vergangenen Halbjahr.
Anschließend berichtete Dr. Ralf Joest über Eindrücke und Ergebnisse der diesjährigen Libellenkartierung. Sie wurde vollständig von Freiwilligen der ABU durchgeführt und erbrachte wertvolle Ergebnisse. Darunter sind mehrere Nachweise der Grünen Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia) an der Lippe. Ursache dieser erfreulichen Entwicklung sind unter anderem auch die Renaturierungsmaßnahmen.
Den Hauptvortrag gestaltete Prof. Dr. Roland Sossinka von der Universität Bielefeld über den geplanten Nationalpark im Teutoburger Wald und der Senne. Ungefähr 8.000 Hektar Staatswald sowie - nach Abzug des Militärs - der Truppenübungsplatz Senne sollen Bestandteil des zweiten Nationalparks in NRW werden. Die Auseinandersetzungen über das Für und Wider sind heftig, wobei nach einer aktuellen repräsentativen Emnid-Umfrage 75 % der Bevölkerung in Ostwestfalen-Lippe den neuen Nationalpark unterstützen. Dennoch ist unsicher, ob aus den Plänen etwas wird. Fazit: Eine große Mehrheit der Menschen in Ostwestfalen-Lippe wünscht sich diesen Nationalpark, den verantwortlichen im Landtag NRW wünschen wir mehr Mut für eine kluge Entscheidung!
Mit 75 Interessierten war die diesjährige Herbstversammlung der ABU sehr gut besucht.ABU-Vorsitzender Joachim Drüke gab einen Kurzbericht über das Naturschutzgeschehen im vergangenen Halbjahr.Dr. Ralf Joest gab einen Einblick in die Ergebnisse der diesjährigen Libellenkartierung, die von Freiwilligen der ABU durchgeführt wurde.ABU-Vorsitzender Joachim Drüke und Prof. Dr. Sossinka.Prof. Dr. Roland Sossinka ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Fördervereins für den Nationalpark. Er gab einen Überblick über die Ziele und den Stand der Diskussion.

20 Jahre LIFE: Ausstellung im NRW-Landtag

Vom 7. bis 21.11.2012 präsentieren sich die NRW-LIFE-Projekte im Düsseldorfer Landtag mit einer Ausstellung. Anlass ist das 20jährige Bestehen des LIFE-Förderprogramms. Die Ausstellung wurde von der Landtagspräsidentin Carina Gödecke und von Umweltminister Johannes Remmel eröffnet. Auch der 1. Vize-Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg war bei der Eröffnung dabei.
Die Ausstellung kann Montags bis Freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter veranstaltungen@landtag.nrw.de besucht werden.

Die ABU ist mit mehreren Projekten in der Ausstellung vertreten.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke eröffnet die Ausstellung.Umweltminister Johannes Remmel eröffnet die Ausstellung.Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Vize-Landtagspräsidenr Eckhard Uhlenberg und Umweltminister Johannes Remmel bei der Ausstellungseröffnung.Zahlreiche Gäste waren zur Ausstellungseröffnung gekommen.




Die Präsentation des LIFE-Projektes Bachtäler im Arnsberger WaldDie Präsentation des LIFE-Projektes zur Optimierung der Ahsewiesen.
 



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„Vögel des Glücks“ im Reisefieber

Alljährlich im zeitigen Frühjahr und Herbst kann man ein Naturschauspiel der besonderen Art erleben, wenn die Kraniche ziehen. Sie kündigen mit ihrem Erscheinen das beginnende Frühjahr beziehungsweise den nahenden Winter an. Die imposanten Vögel begeben sich im Spätherbst auf die weite Reise von den Brutgebieten in Nordostdeutschland, den baltischen Staaten und den skandinavischen Ländern in die Überwinterungsgebiete in Südfrankreich und der Iberischen Halbinsel.
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Zwei Rohrweihen in der Hellwegbörde vergiftet

Junge Rohrweihen im Nest bei Bönninghausen, deren Mutter vergiftet wurde (17. Juli 2012, H. Illner)Vom staatlichen Veterinäramt in Arnsberg erhielt die ABU zwei erschreckende Untersuchungsbefunde: Zwei in diesem Jahr im Kreis Soest tot aufgefundene Rohrweihen waren mit Carbofuran vergiftet worden. Die Rohrweihe ist eine streng geschützte und seltene Greifvogelart, die in der Hellwegbörde mit Lippeaue das größte Brutvorkommen in ganz Nordrhein-Westfalen aufweist. Jeder durch Menschenhand verursachter Altvogelverlust ist bei dieser relativ langlebigen Greifvogelart ein empfindlicher Verlust.

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Kunstausstellung "Möhnewandel im Bilde"

Vom 29. September bis zum 4. November wird in Möhnesee-Körbecke im Stockebrand'schen Haus die Wanderausstellung "Möhnewandel im Bilde", die im Rahmen des Life-Projektes Möhne konzipiert wurde, zu sehen sein.
In Zeichnungen, Malereien und Collagen haben sich die Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema Kunst im Naturschutz auseinander gesetzt. Aus künstlerischer Perspektive gehen sie auf  Veränderungen am Möhnefluss und in seiner Auenlandschaft ein. Die Ausstellung soll dazu beitragen, die Menschen der Region für das Projekt und seine Inhalte zu sensibilisieren.

Öffnungszeiten: Mittwochs, Samstags und Sonntags: 15.00 bis 17:00 Uhr
Adresse:
Stockebrand'sches Haus Möhnesee-Körbecke
Küerbiker Str. 3
59519 Möhnesee-Körbecke

Weihen-Brutsaison 2012

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Nach dem historischen Tiefstand im Vorjahr mit 14 Brutpaaren siedelten sich in diesem Jahr wieder mehr Wiesenweihen in der Hellwegregion an: Von Unna bis Salzkotten waren es 25 Paare und bei Marsberg-Meerhof noch ein weiteres. In NRW wurden nur noch drei weitere Bruten bekannt. Allerdings lag das Bestandsniveau in den 1990er Jahren in der Hellwegregion mit 33 bis 44 Brutpaaren noch deutlich höher. Weiteres zum ungewöhnlichen Brutnachweis im HSK auf rund 400 m Höhe, der 26 km vom nächsten Brutplatz bei Salzkotten entfernt ist, findet sich hier.

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360 Milane bei der Rotmilan - Schlafplatzzählung am Haarstrang

HK_RM02_170410jpgInzwischen fast schon eine kleine Tradition und eine echte Gemeinschaftsarbeit war die Synchronzählung rastender Rotmilane am 31. August an Schlafgehölzen entlang des Haarstranges. 19 Vogelbeobachter erfassten an 27 Schlafplätzen entlang des Haarstranges von Paderborn bis Unna insgesamt 360 Rotmilane. Dies ist seit Beginn der synchronen Zählungen im Jahr 2009 ein neuer Rekord

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Tipp: Neue Beobachtungsseite der OAG Hamm online!!!

Blaukehlchen-800pIn der Reihe der regionalen Informationsseiten für Naturbeobachter in unserer Region wird eine große Lücke geschlossen. Auf der neuen Internetseite der OAG Hamm berichten die Hammer Vogelbeobachter um Armin Langer, Norbert Pitrowski und Wolfgang Pott über aktuelle Beobachtungen aus Hamm und Umgebung. Die Hammer Gebiete und Ihre Beobachter sind "immer für eine Überraschung gut" und es lohnt sicherlich für alle, regelmäßig auf Ihrer Seite zu schauen, am besten jeden Morgen vor Dienstbeginn.....(Ralf Joest).

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