Nachrichten 2011

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Fledermausfunde

Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus) (H. Vierhaus)Kurz hintereinander wurden zwei verunglückte Fledermäuse eingeliefert. Die erste war eine Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus), die an der Rosenau bei Weslarn an einer Angelschnur hängend gefunden wurde. Zwar lebte die Fledermaus noch, die Verletzungen aber, die sie sich durch den Angelhaken zugezogen hatte, waren offenbar so schwer, sodass sie nicht überlebte. Leider kommt es immer wieder vor, dass Angler ihre an Ästen hängen gebliebenen Leinen nicht vollständig entfernen, um solch höchst unerfreulichen Ergebnisse auszuschließen. Ein Braunes Langohr ist die zweite eingelieferte Fledermaus. Sie hing in Meiningsen an einem Fliegenfänger. Das gerettete und noch kregele Tier ließ sich mit Speiseöl und einer anschließenden Behandlung mit Babypuder weitgehend reinigen. Die Hoffnung das Langohr wieder fliegen lassen zu können, wenn die Flügel und das Fell endgültig sauber und trocken sind, erfüllte sich bereits nach vier Tagen. An einem geeigneten Ort machte sie sich wieder „auf die Flügel“. Gerade Langohren werden vielleicht durch noch zappelnde Insekten auf der Klebefalle angelockt, und leider ist solch ein Unglück kein Einzelfall, wurde doch vor wenigen Wochen Dr. Hegemann gleichfalls ein Fliegenfänger-Opfer gebracht. Es gibt solche Fliegenfänger für die Wand auch mit einem „Drahtkäfig“ vor der klebrigen Fläche zu kaufen! Sonst tut man gut daran, selbst vor den Fliegenfänger Hühnerdraht so anzubringen, dass keine Fledermaus oder ein Kleinvogel daran hängen bleiben kann.

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