Nachrichten 2011

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Hundsmiserable Hundehaltung

In der Lippeaue westlich der Sportplätze Lippstadt waren am 16. Februar viele Leute unterwegs, darunter auch ein Hundehalter mit seinen zwei Tieren. Die tollten munter über das nicht abgezäunte Grünland, bis sie einen Hasen aufscheuchten. Einer der beiden Hunde - sah aus wie ein Jagdhund - spurtete sofort los. Da rannten nun Hase und Hund hintereinander her. Der Hundehalter rief sein Tier zurück; mit Nachdruck, aber nicht sehr laut. Schließlich wollte er diejenigen Spaziergänger nicht auch noch aufmerksam machen, die die wilde Hatz nicht sowieso schon beobachteten. Indes - die taube Töle reagierte nicht auf die immer eindringlicheren Rufe. Erst als der Hase das Rennen mit mehreren Längen Vorsprung ganz klar gewonnen hatte, bequemte sich der Hund zu seinem Herrchen zurück.
Dieser Vorgang war wieder ein schönes Beispiel dafür, dass nicht angeleinte Hunde der Natur überhaupt nicht schaden. Und der Hundehalter kann mit Fug und Recht behaupten "Mein Hund wildert nicht". Stimmt - dieser Köter ist zu langsam und zu doof. Der Hase ist trotzdem weg. Niemand hat ihm erklärt, dass der Hund ja nur spielen wollte.
Margret Bunzel-Drüke

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