Nachrichten 2010
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Nachrichten 2010

Erste Flugversuche

Flugübungen über dem Horst (J. Brackelmann)Erste Flüge über die Mersch und ...... Landung auf dem HorstAltvögel füttern weiter






In der Hellinghauser Mersch am Anglerweg sind Flugübungen der drei Weißstorchjungen über dem Horst inzwischen an der Tagesordnung. Bereits vor zwei Wochen hat die andere Brut in der Mersch den Horst verlassen. Ein Jungvogel am Anglerweg dreht inzwischen schon einige Runden über den fast ausgetrockneten Teichen, um anschließend wieder auf dem Horst zu landen.

Die ersten Jungstörche sind ausgeflogen

Der Altvogel gibt den Jungen zu Trinken (M. Bunzel-Drüke)

Das Jahr 2010 war eine erfolgreiche Brutsaison für die Weißstörche im Kreis Soest. Nun haben die ersten Jungstörche in Hellinghausen den Horst verlassen. Bis zum Herbst halten sie sich noch in der Gegend auf und sammeln Kräfte für den Zug ins Winterquartier. Die etwas später geschlüpften Jungstörche zwischen Hellinghausen und Benninghausen, am so genannten Anglerweg, sind, ebenso wie die in der Disselmersch bei Lippborg, inzwischen groß und kräftig.

Es ist eine sehr erfolgreiche Saison für unsere heimischen Störche. Alle drei Brutpaare haben ihren Nachwuchs bisher durchgebracht. Insgesamt sind damit acht Jungstörche dieses Jahr im Kreis Soest groß geworden. Die Nahrungssituation war deutlich besser als in den Vorjahren, es gab wieder erheblich mehr Mäuse. Auch die in den letzten zwei Jahren in der Nähe des Storchenmasten zwischen Hellinghausen und Benninghausen neu angelegten Gewässer haben sicherlich dazu beigetragen, dass dieses Jahr kein junger Storch verhungern musste.

Bei der Getreideernte auf Horste von Weihen achten

WW

Die Getreideernte hat vielerorts mit dem Drusch der Wintergerste begonnen, in der die meisten Wiesenweihen und auch viele Rohrweihen brüten. Die Mithilfe der Landwirte und Mähdrescherfahrer zum Schutz dieser seltenen Greifvogelarten ist also wieder gefragt, denn möglicherweise konnten nicht alle Nester vom Weihenbetreuer vor der Ernte gefunden und dafür Schutzvereinbarungen getroffen werden. Da die allermeisten jungen Weihen noch nicht flugfähig sind, würden sie ohne Schutzmaßnahmen den Mähtod erleiden.

Die Mähdrescherfahrer werden gebeten, auf Greifvogelhorste im Getreide zu achten. Wenn ein Verdacht besteht, sollte sofort gestoppt und nachgeschaut werden. Befinden sich dort noch ein Gelege oder nicht flugfähige junge Greifvögel, ist es notwendig, mindestens 100 Quadratmeter Getreide, am besten 10 mal 10 m Meter, besser noch 30 mal 30 Meter, um den rund 40 Zentimeter großen Horst stehen zu lassen, denn die Jungvögel entfernen sich oft schon einige Meter vom Nest, bevor sie fliegen können. Außerdem ist die Gefahr groß, dass Bodenfeinde wie Marder, Hund oder Fuchs die Jungvögel töten, wenn nur eine kleine Fläche Getreide stehen bleibt.

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Neue Arbeit Arnsberg hilft !

1-NAA-Truppe_2010-06-10_BB_3156_800pDie Neue Arbeit Arnsberg e.V. (NAA) hat uns in den letzten Tagen sehr geholfen! Dies war der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Ende 2006 hatten wir von der Firma Alcoa eine Spende erhalten, um eine sehr feuchte Auen-Fläche an der Kleinen Schmalenau von einer rund 15jährigen dichten Fichtennaturverjüngung zu "befreien". Standorttypisch wäre hier ein lichter Erlen-Wald mit einer üppigen Krautvegetation aus Seggen, Binsen und Hochstauden. Die Fichten ließen wir in zwei Etappen fällen, eine Teilfläche hatten wir in mehreren Arbeitseinsätzen von Astmaterial frei geräumt. Hier hatten wir einige Erlen gepflanzt, die sich prächtig entwickelt haben. Auch Erlen-Naturverjüngung ist an einigen Stellen zu beobachten. Die NAA übernahm es nun, die Restfläche zu "säubern" und das von uns zusammengetragene Astmaterial umzuschichten. Jetzt endlich kann die Entwicklung hin zu einem artenreichen Biotop beginnen. Wir bedanken uns bei der NAA ganz herzlich für den schweißtreibenden Einsatz, bei der Firma Alcoa für die finanzielle Unterstützung der Maßnahme und bei dem Eigentümer für die Bereitstellung der Fläche.

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Noch mal nachts in die Hellinghauser Mersch

WeißstorchNach der nächtlichen Exkursion der ABU in die Hellinghauser Mersch am vergangenen Samstag, die bei den 30 Teilnehmern viel Begeisterung hervorgerufen hat, bietet die ABU nun erneut einen abendlichen Sparziergang durch die Mersch an.
Am kommenden Sonntag, den 27. Juni könnten nun also Interessierte erneut unter der Leitung von Jürgen Behmer von der ABU durch die Lippeaue wandern. Treffpunkt ist wieder um 21.00 Uhr die Kirche in Hellinghausen. Da das Wetter verspricht, besser zu werden, sind diesmal sehr wahrscheinlich auch die Laubfrösche zu hören. Vielleicht lässt sich sogar der sehr seltene Wachtelkönig vernehmen, von dem ein Exemplar letzte Woche zwischen Hellinghausen und Benninghausen gehört wurde.
Wie schon vergangene Woche wird auch dieses Mal festes Schuhwerk und, sofern vorhanden, Taschenlampe und Fernglas empfohlen.

LIFE-Projekt "Bachtäler im Arnsberger Wald" - Vorträge eines Workshops verfügbar

Am 22. und 23. April 2010 fand im Rahmen des LIFE-Projektes "Bachtäler im Arnsberger Wald" ein Fach-Workshop statt. Die Vorträge sind nun im Downloadbereich der Projekt-Internetseite eingestellt und können dort heruntergeladen werden. Der Workshop behandelte insbesondere Themen zu Fließgewässern im Mittelgebirge, dem Auen-Wasserhaushalt sowie der Auen-Vegetation.

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Kammmücke

kammueckeThorsten Albrecht gelang in Lippstadt die Aufnahme dieses bunten Insekts. Bei dem auffälligen Tier handelt es sich um eine Kammmücke, und zwar um die Art Ctenophora festiva (det. Rainer Heiß, Berlin). Es ist ein Weibchen, denn nur ein Männchen hat die sehr großen, namengebenden Fühler. Dieses Insekt, das mit den bekannten, großen Erdschnaken näher verwandt ist, lebt in Auwäldern und Ufergebieten, und die Larven entwickeln sich im Mulm alter Bäume.

Ein Tor für die Disselmersch

Öffentliche Exkursionen in die von der ABU betreuten Schutzgebiete werden immer beliebter. Da ist es keine Seltenheit, dass vierzig und mehr Teilnehmer auch den ein oder anderen Zaun überwinden müssen. Einfache Überstiege sind da nur eine Notlösung. Also musste etwas besseres her - und der Prototyp steht nun in der Disselmersch. Sechs Freiwillige packten an und bauten die mit viel Sorgfalt ausgedachte, vorgefertigte Konstruktion aus langlebiger Eiche auf. Das schöne Wetter war ein zusätzlicher Grund für die gute Laune der Beteiligten.
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