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Viele dicke Fische

Seit einigen Tagen hat die Untersuchung der Fischfauna von Teichen in der Hellinghauser Mersch und der Klostermersch begonnen. Und die Ergebnisse sind sehr erfreulich - zumindest aus Fischsicht. Während die Teiche in den letzten Jahren meist klar und voll mit Wasserpflanzen waren, sind dieses Jahr etliche mit viel weniger Wasserpflanzen bedeckt und recht trübe. Dass ist immer ein Zeichen dafür, dass hier viele Fische aktiv  sind und gründeln. Und unter diesen Gründelfischen ist auch der schwerste, den wir in unserer langen Karriere als Elektrofischer bislang gefangen hatten: Ein Spiegelkarpfen mit irgendwie 15 kg Gewicht. Spiegelkarpfen sind schuppenlose Züchtungen, die einem Wildkarpfen in etwa so ähnlich sind wie die Hausschweine den Wildschweinen. Und neben vielen Rotfedern, Rotaugen, Schleien und Hechten sind diesmal erfreulicherweise nur wenige Blaubandbärblinge. Blaubandbärblinge sind asiatische Aquarienfische, die sich in den letzten Jahren leider stark in Tümpeln und Teichen ausgebreitet haben. (M. Scharf)

Ein Spiegelkarpfen mit mittelschweren Figurproblemen. Gefangen in der Hellinghauser Mersch (M. Scharf)Ein Teich in der Hellinghauser Mersch, zu fast 100 % bedeckt mit Wasserlinsen (M. Scharf)Regelmäßig finden sich kleine und große Hechte in den Teichen der Lippeaue (M. Scharf)Schleien sind typische Bewohner leicht verlandeter Teiche. Sie vertragen auch geringe Sauerstoffgehalte (M. Scharf)Die Rotfeder ernährt sich als einzige heimische Fischart auch von Wasserpflanzen (M. Scharf)Kommt auch bei uns gelegentlich vor - Elektrofischer über Bord  (M. Scharf)

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