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Vertragsnaturschutz in der Hellwegbörde

Im laufenden Jahr wurden von Landwirten in der Hellwegbörde im Rahmen der Hellwegbördevereinbarung 55 Vertragsnaturschutzflächen mit einer Gesamtfläche von 73 ha angelegt. Die Mittel stammen von den Unternehmen der Steine- und Erdenindustrie. Dazu kommen viele weitere Flächen aus dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) des Kreises Soest. Bei einer Rundfahrt gestern waren alle Vertragsflächen der Hellwegbördevereinbarung - von ganz wenigen "Schusseligkeiten" abgesehen - in gutem Zustand. Die unterschiedlichen Vertragstypen bieten Lebensräume für verschiedene Arten und ihre unterschiedlichen "Bedürfnisse". Extensiviertes Sommer- und Wintergetreide ermöglicht es den Vögeln durch den größeren Reihenabstand, sich am Boden zu bewegen und Nahrung zu suchen. Durch Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Dünger bieten Ackerwildkräuter und Insekten hier ausreichend Nahrung. Selbst begründende Brachen mit lückiger Vegetation werden als "Feldvogelinseln" zum Beispiel von Kiebitzen besiedelt. Mit Luzerne eingesäte Flächen bieten Deckung für die Nester. Ihre Blüten sind Nahrungsquelle für Blüten besuchende Insekten. Ein Faltblatt über die Vertragsangebote der Hellwegbördevereinbarung finden sie hier. Eine Überischt der Angebote des KULAP hier (Ralf Joest).

     Extensiviertes Sommergetreide bei Geseke (25.4.2018; Ralf Joest)Auf dieser "Kiebitzinsel" haben sich zwei Kiebitzpaare angesiedelt (25.4.2018, Ralf Joest)Ältere begrünte Brache bei Enkesen im Klei mit einem Rebhuhnpaar (24.4.2018, Ralf Joest)Luzernebrache bei Lohne (24.4.2018, Ralf Joest)

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