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Frische Spuren für die Unken

Auf dem Kleiberg bei Büecke (ehemaliger Truppenübungsplatz) befindet sich eines der letzten Vorkommen der bedrohten Gelbbauchunke im Kreis Soest. Die Art hat sich auf temporäre Kleingewässer spezialisiert und laicht nur hier ab – größere Gewässer mit anderen Amphibienarten meidet sie. Auf dem Kleiberg entstanden solche Kleingewässer durch die militärischer Nutzung: Panzer und andere schwere Fahrzeuge schufen regelmäßig verdichtete Fahrspuren, wo sich das Wasser für die kurze Aufzuchtzeit der Unken sammelte. Die Spuren müssen regelmäßig neu verdichtet werden um Wasser zu halten. Nachdem die militärische Nutzung vor Jahren aufgegeben wurde, müssen die Fahrspuren heute im Naturschutzgebiet mit anderen schweren Fahrzeugen nachgefahren werden. Am vergangenen Montag (26. März) vor Beginn der Laichzeit stand diese Aktion an: Zwei große und schwere Traktoren eines Lohnunternehmers waren auf dem Kleiberg einen halben Tag lang unterwegs und fuhren die Spuren auf einem Teilbereich des Gebietes nach. Für die Unken ist nun alles hergerichtet! (C. Härting & M. Scharf)

Zwei schwere Traktoren fahren die Spuren nach (Foto: M. Scharf)Traktor fährt in die matschige Fahrspur (Foto: M. Scharf)Dabei verdichtet er die Fahrspur, so dass sich hier Wasser sammeln kann (Foto: M. Scharf)Die Unken wandern erst in einigen Wochen in ihre Gewässer zurück (Foto: M. Scharf)

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