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Gehölzarbeiten in der Hellinghauser Mersch

Bagger im Einsatz bei der Gehölzentnahme (Foto: H. J. Berger)In der Lippeaue bei Hellinghausen östlich der Gieseler lässt die ABU zurzeit in größerem Umfang Weidengehölze entfernen. In dem Naturschutzgebiet sind in den letzten Jahren entlang der Fließgewässer und am Rande der Stillgewässer zunehmend Weiden aufgekommen. Dies ist einerseits ein ganz natürlicher Prozess, andererseits aber reduziert das unkontrollierte Aufwachsen von Weiden zunehmend den Lebensraum von Kiebitz, Großen Brachvogel und anderen Arten, die offene Lebensräume benötigen. Das Aufwachsen der Weiden ist in den letzten Jahren durch geringe Niederschläge in den Frühsommern noch begünstigt worden. Für den Großen Brachvogel, den Kiebitz und andere Vogelarten, die die weiten, offenen Bereiche des Schutzgebietes bevorzugen, bedeuten die Maßnahmen einen Gewinn an geeigneten Lebensräumen. Die Witterung ist optimal für die Durchführung der Maßnahmen, durch die Trockenheit der letzten Monate und den zurzeit herrschende Frost ist der Boden hart und gut befahrbar. Das verhindert das Aufreißen der Grasnarbe durch Fahrspuren. Somit steht der Optimierung der Lebensräume in der Lippeaue bei Hellinghausen nichts mehr entgegen. Wenn die Maßnahmen abschlossen sind, setzt hoffentlich endlich wieder Regen die Aue unter Wasser, denn feuchte Wiesen mit überschwemmten Bereichen sind optimal für die Wiesenvögel und zahlreiche selten gewordene Pflanzenart.

Hier geht es der Weide an den Kragen (Foto: P. Salm)Nun reicht der Blick vom Beobachtungspunkt bis fast zur Glennemündung (Foto: P. Salm)Auch an diesem Gewässer wurden die Gehölze zurückgenommen, hier zum Schutz der Fische (Foto: P. Salm)

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