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Exkursion zu den Wasservögeln am Möhnesee

Schellenten (Martin Wenner)Im Winterhalbjahr ist der Möhnesee ein Anziehungspunkt für viele Wintergäste. Es rasten hier zahlreiche Wasservögel, u.a. Haubentaucher, Kormorane sowie verschiedene Enten- und Möwenarten. Auf einer PKW-Exkursion mit vielen Zwischenstationen stellt der Biologe Ralf Joest von der ABU am kommenden Sonntag, den 25.02.2018 diese Arten vor. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr die Biologische Station in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19) und um 9:30 Uhr der südliche Parkplatz am Stockumer Damm (Möhnesee Südufer). Von dort werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Inventur der Vogelwelt in Nordrhein-Westfalen

Bekassine (Foto ABU_Archiv)Die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) haben soeben die neue Rote Liste der Brutvogelarten und der wandernden Vogelarten in NRW vorgestellt. Die Roten Listen spiegeln Status und Bestandsentwicklung der Vögel wider und sind unverzichtbare Informationen für Planungsverfahren und die Naturschutzpraxis. Sie zu erstellen verlangte einen großen Einsatz amtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LANUV-Vogelschutzwarte sowie hunderter ehrenamtlicher Vogelkundler -innen der NWO. Die Ergebnisse zeigen Licht und Schatten:

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Auerochsen Konferenz im Museumszentrum Kloster Lorsch

"The Aurochs - breeding back and natural grazing for a wilder future" bzw. auf Deutsch: Der Auerochse - Rückzüchtung und Beweidung für eine wildere Zukunft war das Thema der internationalen Konferenz. Die ABU war dort gleich mit zwei Vorträgen zur Zucht und Haltung von "nachgemachten Auerochsen" vertreten. Vor allem in den Niederlanden wird aktuell versucht, mit genetischen Untersuchungen eine bessere Grundlage für die Züchtung von auerochsenähnlichen Rindern zu schaffen. Allerdings sind die Ergebnisse der Holländer bislang eher bescheiden; insbesondere wenn man es mit den auerochsenähnlichen Rindern der ABU in der Lippeaue vergleicht. Unser Vorsprung ist nach fast 30 Jahren Zucht schon sehr groß und die Diskussion, inwieweit der wissenschaftliche Angang an die Zucht bei den Holländern sinnvoll ist, nahm breiten Raum in Anspruch. Daneben gab es etliche Vorträge mit Beweidungsprojekten zur Landschaftspflege. Abends war dann noch die Eröffnung der großen Eiszeit Ausstellung mit einer eindrucksvollen und umfangreichen Schädelsammlung vom Nilpferd über Wollnashörner bis hin zu etlichen Schädeln nacheiszeitlicher Auerochsen.
Eine sehr schöne Veranstaltung mit einem kleinen Manko. Der Caterer hatte mit der üblichen Anzahl von Vegetariern gerechnet, so dass es zu wenig Fleischportionen gab. Dabei sollte es doch eigentlich klar sein, dass auf einer Rinderzüchtertagung Vegetarier selten vertreten sind.

 Zwei Auerochsen Schädel aus einer Kiesgrube zeigen schön die Hornformen der Vorfahren unserer Hausrinder. (M. Scharf)Ein gigantischer Auerochsen Schädel aus der Warmzeit vor der letzten Eiszeit. (M. Scharf)Vortrag (M. Scharf)

Pflegearbeiten in den Ahsewiesen

Im zentralen Bereich der Ahsewiesen werden heute und morgen (14. und 15.2.2018) Pflegearbeiten durchgeführt. Mit einem Spezialgerät werden einige Flächen, die im vergangenen Jahr aufgrund der Nässe nur unzureichend gemäht werden konnten und eine hohe Vegetation aufweisen, gemulcht. So entstehen geeignete Brutflächen für den Großen Brachvogel und Kiebitz.

Lehrgang zum Naturführer bei der ABU

Insektenexkursion im NSG Wulfesknapp (Foto: E. Salm)Die ABU wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen einen Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer für die LEADER-Region Lippe-Möhnesee anbieten. Die LEADER-Region verfügt über eine ganze Reihe von Natur-Schönheiten, wie z.B. die Flüsse Lippe, Ahse und Möhne mit ihren Auen, das Steinhorster Becken, der ehemalige Truppenübungsplatz bei Büecke, einige Trockentäler, die Woeste und die Hellwegbörde.

Das Interesse an Führungen hat in den letzten Jahren zugenommen. Um auf Dauer ein vielseitiges und qualitatives Programm anbieten zu können, wird die ABU in Zusammenarbeit der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr einen Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer der LEADER Region durchführen. Der Lehrgang mit maximal 25 Teilnehmern beginnt am 4. Mai 2018 und umfasst 70 Unterrichtsstunden, die in drei Blöcken (4.-6. Mai, 25.-30.Juni, 28.-30. September) abgehalten werden. Die Ausbildung entspricht den Vorgaben des Bundesweiten Arbeitskreises der staatlich getragenen Bildungsstätten im Naturschutz (BANU), die Teilnehmer erhalten am Ende ein Zertifikat zum Natur- und Landschaftsführer.

Die Anmeldeunterlagen können Sie hier herunterladen oder sich zuschicken lassen. Die Anmeldung erfolgt per Post an die Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen, Siemensstraße 5, 45659 Recklinghausen, per Fax (02361/305-3440) oder Email (poststelle@nua.nrw.de). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Petra Salm (02921/969 878-5), gerne auch per Email unter p.salm@abu-naturschutz.de. Anmeldeschluss ist der 7. März. Das Projekt wird durch das Land NRW gefördert.

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Tagungsband über die Wiesenweihe erschienen

Titelbild: Die Vogelwelt.Im November 2015 trafen sich zahlreiche Wiesenweihenexperten aus ganz Europa in Würzburg, um sich über die Situation der Wiesenweihe und notwendige Schutzmaßnahmen auszutauschen. Gerade ist der umfangreiche und gehaltvolle Tagungsband in der Fachzeitschrift „Die Vogelwelt“ erschienen: in 13 Artikeln sind die Ergebnisse der Tagung aufgearbeitet. Dabei wurde klar, dass der in vielen Ländern praktizierte Nestschutz zum Erhalt der Populationen unbedingt weiter geführt werden muss. Darüber hinaus sind auch Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes notwendig. Als großflächig jagender Beutegreifer ist die Wiesenweihe auf ein ausreichendes Nahrungsangebot, bestehend aus Feldmäusen und Feldvögeln angewiesen. Für ihren dauerhaften Schutz ist also die Verbesserung der Lebensbedingungen für die gesamte Artengemeinschaft der Feldfluren erforderlich. Die ABU ist mit drei eigenen Beiträgen in dem Band vertreten:

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Vögel in der Hellwegbörde - Vortrag

Grauammer (Foto: Bernhard Glüer)In den offenen Feldfluren der Hellwegbörde leben neben der Wiesenweihe zahlreiche Vogelarten der Agrarlandschaft. Feldlerche, Rebhuhn und Kiebitze sind noch relativ weit verbreitete Brutvögel, der heimliche Wachtelkönig ist dagegen eine echte Besonderheit der Hellwegbörde. Dazu kommen vom Spätsommer bis zum Frühjahr Rotmilane, Mornellregenpfeifer und Kiebitze als Durchzügler und Gäste. Gerade die Feldvögel und viele andere Tiere und Pflanzen der Agrarlandschaft gehören europaweit zu den stark zurückgehenden Arten. In der Hellwegbörde werden schon seit einigen Jahren Schutzmaßnahmen durchgeführt, an denen sich viele Landwirte beteiligen. Der Biologe Ralf Joest von der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) berichtet in seinem Vortrag über typische Vogelarten der Hellwegbörde und ihre aktuelle Bestandsentwicklung. Außerdem werden Erfahrungen aus den Schutzbemühungen der letzten Jahre vorgestellt. Der Vortrag am Donnerstag, dem 11. Januar 2018 beginnt um 19:30 Uhr in der Biologischen Station der ABU in der Lohner Mühle (Teichstraße 19, Bad Sassendorf Lohne).

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