Naturschutzthemen
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Naturentwicklung mit großen Pflanzenfressern

 

Stichworte zu den beiden Gebieten (Stand Dezember 2001)
Die Fläche für die Naturentwicklung in der Klostermersch umfasst derzeit 79 ha, die in der östlich gelegenen Hellinghauser Mersch 55 ha. In der Klostermersch startete die ABU 1991 mit 8 ha, in der Hellinghauser Mersch 1994 mit 20 ha.
Bei beiden Projektgebieten handelt es sich um die regelmäßig überschwemmte Flussaue der Lippe, die vor Projektbeginn überwiegend als Acker, z.T. als Intensiv-Mähweide genutzt wurde. Die Flächen liegen westlich von Lippstadt.
Derzeit werden folgende Rinderrassen eingesetzt: Heckrind, Chianina, Sayaguesa, Lidia und Kreuzungsprodukte. Der Einsatz von Pferden ist geplant, voraussichtlich wird es sich um die Rasse "Konik" handeln. Auf den Flächen kommen Rehe vor. Möglicherweise werden Biber im Rahmen eines derzeit geplanten Ausssetzungsprojektes angesiedelt.
Die Rinderdichte beträgt 1 Großvieheinheit auf 3 bis 4 ha. In der Klostermersch sind 25 Rinder (davon 7diesjährige Kälber), in der Hellinghauser Mersch 25 Rinder (davon 8 diesjährige Kälber).
Die Tiere müssen während und direkt nach Hochwässern zugefüttert werden, da nur kleine Teile der Projektgebiete hochwasserfrei sind.
Jährlich führt die ABU, z.T. gemeinsam mit dem Staatlichen Umweltamt Lippstadt, ca. 50 Exkursionen durch.
Fotos: Joachim Drüke, Margret Bunzel-Drüke (7,9,10,12,13,19,22), Matthias Scharf (24,25)
















 

Landschaftseindrücke

1:Hellinghauser Mersch
Juli 2000

2:Hellinghauser Mersch
Juli 2000


3:Hellinghauser Mersch
Juli 2000


4:Klostermersch
Mai 2000

5:Klostermersch
April 2000
 
6:am Nordufer der Lippe
in der KLostermersch
Sommer 1998
die Rinder

7:Mator ist der Leitstier in der Hellinghauser Mersch
November 1999

8:Rinder der Hellinghauser
Mersch
Dezember 2000

9:Kuh und Bulle in der Hellinghauser Mersch
November 1999

10:Lancelot
MBD

11:Lidia-Rinder in der Hellinghauser Mersch
Dezember 2000

12:Narinja frisst Schwaden, Klostermersch

13:Nestor, ehemaliger Leitstier, in der Klostermersch

14:in der Klostermersch
Dezember 2000

15:am Steinbach in der Klostermersch
August 2000


16:Begegnung mit Lucio,
dem Leitstier aus der Klostermersch August 2000

 
17:Ein Maisacker in der Hellinghauser Mersch wird erobert. März 2000
 
18:Rinder in der Hellinghauser Mersch
Dezember 2000
Winter

19:Das Winterfell der Rinder schützt auch bei starkem Frost.

20:Die Tiere lernen schnell,
aus Eislöchern zu trinken.
Februar 2001

21:die 24 Jahre alte Nirwana
Februar 2001

22:das dichte Fell der Kälber schützt vor der Kälte.

23:in der Hellinghauser Mersch Februar 2001
Hochwasser

24:Die Herde in der Klostermersch zieht zum Rettungshügel, wo es Futter gibt.

25:bei Hochwasser werden
die Rinder in der
Klostermersch auf ihrem Rettungshügel gefüttert.
März 1994
die Vegetation


34:Weiden werden bevorzugt gefressen. Im Umfeld des Busches haben die Rinder durch häufiges Grasen einen Weiderasen geschaffen.


35:befressener Weidenbusch
mit bereichsweise vegeatationsfreiem Boden.

36:eine flache Flutirnne, die von den Rindern oft begrast und von ihnen auch als Pfad genutzt wird. An den Rändern der Flutrinne wachsen Schwarzerlen, die das Hochwasser hier angesamt hat; sie sind kaum verbissen. Sept. 2001

37:Im April bietet das frische Gras hinreichend Futter.
April 2000

 

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