Beobachtungen 2012

Beobachtungen 2012

17. Juli 2012

In der Disselmersch u.a. 1 Silberreiher, 6 Waldwasserläufer, 1 Flussuferläufer, 42 Kiebitze, 1 rüttelnder Eisvogel, der beim dritten Sturz ins Wasser einen kleinen Fisch ging (B. Beckers)
Mittags südlich von Hirschberg 1 Schwarzstorch kreisend (B. Beckers)
Leider wurde ein Pflanzenbestand südwestlich Störmede mit außerordentlich reichem Vorkommen (das größte mir in der Hellwegbörde bekannte) der Rote Liste-Art Feld-Rittersporn (siehe Meldung mit Bild vom 21. Juni 2012) gemäht und wohl auch noch mit einem Totalherbizid behandelt. Ob wenigstens einige Pflanzen vorher noch Samen ausbilden konnten? Im Umkreis von etwa 800 m riefen hier mindestens 7 Wachteln aus Ackerbrachen und Getreidefeldern auf steinreichen Äckern. Typisch ist für Wachtel wie für die Feldlerche die erhöhte Gesangsaktivität bei wechselnden Lichtverhältnissen durch niedrig überziehende Wolkenpakete. Außerdem jagten hier eine vorj. m Rohrweihe und eine adulte w Wiesenweihe, letztere zweimal erfolgreich über einem Sommerweizenschlag; die Beute wurde vor Ort gefressen, was für einen Nicht (mehr)-Brüter spricht (H. Illner).  
Etwa 14 Brandgänse flogen bei Mönninghausen nach Westen. Auf einer Naturschutzfläche mit Luzerne bei Bönninghausen befanden sich drei junge Rohrweihen im Nest und 16 Meter entfernt lag das tote, äußerlich unversehrte Weibchen, das dem Veterinäramt zur Untersuchung übergeben wurde; das Männchen brachte Beute, scheint die etwa 2 bis 3 Wochen alten Jungen allein bis zum Ausfliegen versorgen zu können (H. Illner, C. Härting).
Im Juni noch überreich mit Feld-Rittersporn besetzter Pflanzenbestand südwestlich von Störmede, nun gemäht und mit Totalherbizid behandelt (17. Juli2012, H. Illner)Junge, gut genährte Rohrweihen in einer Naturschutzfläche mit Luzerne, in der Nähe lag das tote Weibchen (17. Juli 2012, H. Illner)
Nachtrag: die Analyse der toten Rohrweihe ergab ein tödliche Vergiftung durch Carbofuran (H. Illner).
Südlich Mönninghausen 1 Baumfalke in etwa 50m Höhe jagend, 1 Rotmilan und 1 männliche Wiesenweihe jagend. Außerdem mitten am Tag ein Fuchs, der über einen Feldweg lief und bald darauf im Mais verschwand. Nördlich Geseke wurde eine weibliche, noch nich ganz ausgefärbte  Rohrweihe mit Beute von mehreren Rabenkrähen gehasst, sie flüchtete schließlich in ein Haferfeld und flog wenig später weiter (C.Härting).

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