Beobachtungen 2010

Beobachtungen 2010

18. Dezember 2010

Lohner Klei (ca. 2 km² Feldflur), Schneedecke etwa 10 cm, sonnig, ca. -3°C, Zählergebnis von 15:15-16:15 Uhr: 9 Mäusebussarde (2 kämpfen am Straßenrand nur 7 m von Haus entfernt am westlichen Ortseingang von Seringhausen um Vogelbeute), 1 Turmfalke, 4 Rebhuhnketten (jeweils 2 Ketten: 6+14 Expl. bzw. 7+8 Expl., nur ca. 150 m auseinander), 1 Fasan, 108 Feldhasen (nach Schildern zu urteilen war im Westteil vorher eine Treibjagd) und etwa 25 Feldrehe. Mindestens 24 (2+6+7+9) Waldohreulen in 4 Nadelbäumen am Schlafplatz im Nordosten von Bad Sassendorf, die meisten erstmals in einer mit  Efeu bewachsenen Fichte, wo alle 9 Expl. stammnah und gut geschützt 3,5 bis 7 m hoch saßen (H. Illner).
In Schwefe schlug ein Turmfalke einen Feldsperling, der nicht schnell genug in eine sehr dichte Dornenhecke hineinkam. Der Falke rupfte ud fraß seine Beute auf dem Fenstersims einer Scheune und ließ sich durch Fotografieren nicht stören (M. Bunzel-Drüke).
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In den Ahsewiesen am "Finkenfeld" in 2,5 Stunden zwei erfolglose Sperber-Anflüge auf den Finkenschwarm (M. Bunzel-Drüke).
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In der Hellinghauser Mersch am Anglerweg einige Gewässer durch die fließenden Flutrinnen noch eisfrei, darauf viele Stockenten und Graugänse, aber auch 12 Höckerschwäne, mind. 6 Pfeifenten, 1 wf Zwergsäger, 1 Nonnengans und 1 Bachstelze; außerdem 2 streitende Mäusebussarde und 1 Sperber (M. Bunzel-Drüke); an der Lippe mind. 8 Bekassinen (L. Hauswirth).
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Not macht erfinderisch: Die hohe Schneedecke zwingt einige Greifvögel, die sich eigentlich hauptsächlich von Mäusen ernähren, zu neuen Jagdstrategien. So geschehen in einem Garten im Soester Süden. Gegen 14:00 Uhr schlug hier ein Mäusebussard eine Ringeltaube und fraß sich gut 30 Minuten lang an seiner Beute satt. Anschließend genoss der Bussard ausgiebig die Wintersonne. Sonntags war er bereits um 8:00 Uhr morgens wieder zur Stelle, um die Reste der Taube zu vertilgen (D. Hegemann)
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In verschiedenen Beerenhecken zwischen Soest und Werl viele Wacholderdrosseln, Amseln und einzelne Misteldrosseln, aber leider keine Seidenschwänze. An der "Mülldeponie" bei Werl-Sönnern viele Möwen, darunter neben mindestens 250 Sturm- und ebenso vielen Silbermöwen auch mindestens 5-6 Steppenmöwen sowie je eine Heringsmöwe und Mittelmeermöwe, außerdem dort ein Trupp von mindestens 100 Staren und einige Bachstelzen (A. Müller).
Am südlichen Rand des Loewerholzes  (M.-Völlinghausen) 1 rufender Kolkrabe (H. Abeler).
Männliche Amsel im 1. Jahreskleid (A. Müller)Weibliche Amsel (A. Müller)Misteldrossel an Schneeball (A. Müller)Adulte Silbermöwe (A. Müller)Eine Silbermöwe im 2. Winterkleid (A. Müller)Eine weitere Silbermöwe, ebenfalls im 2. Winterkleid (A. Müller)Adulte Steppenmöwe (A. Müller)Eine Steppenmöwe im 1. Winterkleid (A. Müller)Steppenmöwe im 2. Winterkleid (A. Müller)... weil sie so schön sind, noch eine, hier wieder im 1. Winterkleid (A. Müller)Adulte Sturmmöwe (A. Müller)Sturmmöwe im 1. Winterkleid (A. Müller)

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