Beobachtungen 2010

Beobachtungen 2010

10. Dezember 2010

Nach den Schneefällen der letzten Tage ist Beute am Boden für viele Greifvögel nur schwer erreichbar. Daher haben sich die meisten Greifvögel in den Ahsewiesen auf die Vogeljagd verlegt. Neben drei Kornweihen (ein adultes Männchen, ein adultes Weibchen, ein Jungvogel) und zwei Sperbern machen auch die noch verbliebenen Turmfalken Jagd auf Finken an einer Brache (s. Meldung von gestern). Ansonsten außer Trupps von Wacholderdrosseln und einzelnen Rotdrosseln nur wenige Vögel (A. Müller), u.a. einige Mäusebussarde und 1 Silberreiher; der Finkenschwarm bestand zu ca. 2/3 aus Grünfinken und 1/3 aus Hänflingen und umfasste mindestens 550 Vögel (M. Bunzel-Drüke, C. Härting).
rüttelnder Turmfalke in den Ahsewiesen (A. Müller)die Jagd auf Mäuse ist aber wenig erfolgreich (A. Müller)Die seltene Beute ist heiß umkämpft. Am Boden ... (A. Müller)... wie in der Luft (A. Müller)Trotz des Schnees harren noch einige Bluthänflinge in den Ahsewiesen aus (A. Müller)Eine Kornweihe bei der Vogeljagd. Im Fokus (der Weihe, nicht der Kamera...): Grünfinken (A. Müller)Wacholderdrossel in den Ahsewiesen (A. Müller)Unter den Wacholderdrosseln sind auch noch einzelne Rotdrosseln zu finden (A. Müller)IMG_9313-Tf-800pIMG_9458-Silber-800pIMG_9455-Mb-800pIMG_9430-Kw-800p
Im 18.00 Uhr ließen sich auf dem Weihnachtsmarkt in Soest nicht nur zahlreiche Besucher kulinarisch verwöhnen, sondern auch ein Wanderfalke, der sich die Nordseite des St. Patrokli Doms als Warte ausgesucht hatte. Er ließ sich weder vom Treiben auf dem Markt, noch vom Läuten der Glocken beeindrucken und kehrte nach einem Fehlversuch im zweiten (beobachteten) Anlauf schließlich mit Beute zurück zu seinem Platz. Dort begann er zu rupfen und ließ es scheinbar schneien. Vermutlich war die Beute eine Straßentaube, die Federn waren weiß. Interessant wäre es, gezielt nach Federn von Rupfungen des Wanderflaken im Bereich des Doms zu suchen. In Münster konnten auf diese Weise durch Heinz-Otto Rehage (Naturkundemuseum Münster) schon über 20 Vogelarten als Beute eines nächtlich jagenden Wanderfalken nachgewiesen werden, darunter Goldregenpfeifer, Waldschnepfe, Zwergtaucher, Reiherente und Turteltaube (S. Schweineberg).
Zwischen Hiddingsen und Lendringsen an der L 670 ein überfahrener Uhu (S. Ramme).

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