Beobachtungen 2007

Beobachtungen 2007

6. September 2007

OdinshühnchenIm Stockheimer Bruch bei Geseke rasten auf einer überfluteten Wiese 1 diesjähriges Odinshühnchen, 1 Knutt, 1 Sandregenpfeifer, 2 Dunkle Wasserläufer, 1 Rotschenkel, 10 Grünschenkel, 3 Flußuferläufer und einige Bekassinen. Odinshühnchen sind in unserer Gegend nur sehr seltene Durchzügler. Sie brüten in der skandinavischen Tundra und ziehen über Osteuropa zur Überwinterung in den Indischen Ozean. Knutt und Sandregenpfeifer sind an der Wattmeerküste häufige Durchzügler, von denen jedes Jahr einzelne als Ausnahmeerscheinung ins Binnenland verschlagen werden. Die übrigen Arten ziehen in breiter Front über das mitteleuropäische Binnenland und können zur Zugzeit regelmäßig bei uns beobachtet werden. (E. Henneke, R. Joest)

In der Hellinghauser Mersch u.a. 8 Silberreiher und 5 Schwarzstörche.
(M. Bunzel-Drüke)
 

7. September 2007

In der Disselmersch u.a. 200 Bekassinen (W. Pott)

In der Hellinghauser Mersch u.a. 13 Schwarzstörche.
 

8. September 2007

In den Ahsewiesen u.a. 1 Wendehals (H. Jühe und D. Kötter)

In der Disselmersch rasten u.a. 160 Kiebitze, 8 Silberreiher, 5 Kampfläufer, 6 Grünschenkel, 1 Rotschenkel, ca. 40 Krickenten, 4 Dunkle Wasserläufer, 6 Alpenstrandläufer, 2 Zwergstrandläufer, 2 Sichelstrandläufer. 1 Wanderfalke jagt eine Bekassine. 3 Schwarzstörche überfliegen das Gebiet. (B. Beckers, H. Jühe und D. Kötter)
 

9. September 2007

10 Weißstörche in den Ahsewiesen (G. und D. Voß)

In der Disselmersch rasten u.a. 11 Kampfläufer, 14 Grünschenkel, 8 Rotschenkel, 24 Dunkle Wasserläufer, 6 Alpenstrandläufer, 1 Zwergstrandläufer, 4 Sichelstrandläufer, 1 Steinwälzer, 3 Waldwasserläufer und 2 Bruchwasserläufer. (W. Pott)
 

10. September 2007

LoeffelentenMindestens 60-80 Löffelenten, 200-250 Krickenten in den Ahsewiesen im überfluteten Polder am Berwicker Weg (W. Pott)

14. September 2007

38 Rotmilane In der Nähe eines der traditionellen Schlafplätze auf der Haar. (M. Bunzel-Drüke)

16. September 2007

In der Hellinghauser Mersch ca. 400 Krickenten auf der noch leicht überschwemmten Rinderweide. (M. Bunzel-Drüke)

20. September 2007

In der Woeste drei junge Löffler, 3 Trauerseeschwalben, etwa 25 Graureiher, 1 Haubentaucher, 10 Zwergtaucher, 1 Rohrweihe, Schnatterente, Krickente (R. Joest, M.Bunzel-Drüke, O. Zimball, J. Drüke)

21. September 2007

Südöstlich von Eikeloh ein Merlin, anhaltend von mehreren Tumfalken gestresst. (M. Bunzel-Drüke)

Mindestens 55 Rotmilane an einem der traditionellen Schlafplätze auf der Haar (siehe auch Meldung vom 14.09.). (M. Bunzel-Drüke)




In der Disselmersch 3 Löffler (wohl dieselben wie am Vortag in der Woeste) und 2 Pfuhlschnepfen. (W. Pott)
 

25. September 2007

In der Disselmersch halten sich weiterhin die 3 Löffler auf, außerdem eine Brandgans (G. Fischvoigt)

Der Stockheimer Bruch bei Geseke gehört zu den Gebieten mit den meisten und interessantesten Libellenarten im Kreisgebiet. Ursache hierfür ist das vielfältige Angebot unterschiedlicher Kleingewässer und der Niedermoorcharakter des Gebietes. In diesem Jahr konnte Erich Henneke gleich zwei bisher nicht im Kreis Soest beobachtete und auch landesweit extrem seltene Libellenarten dort nachweisen. Die Gefleckte Smaragdlibelle (Somatochlora flavomaculata) lebt in seggenbewachsenen Sümpfen und Niedermooren, wo sich ihre Larven im flachen Wasser entwickeln. Die Keilflecklibelle (Aeshna isosceles) lebt dagegen an größeren Gewässern mit einer gut ausgeprägten Schilfzone. Beide Arten wurden jeweils an ihren Ansprüchen entsprechenden Gewässern gefunden, was die hohe Lebensraumvielfalt des Stockheimer Bruchs belegt.(R. Joest)
Wohl die mächtigsten Bäume im Kreis Soest stehen im waldarmen Erwitte! Es ist einmal eine uralte Linde auf den Flächen des Söbberingshoffs südlich von Erwitte. Das Bild, das sie zeigt, stammt noch aus einer Zeit, als dieser Baum von Viehweiden umgeben war. Unweit davon mitten in der Feldflur und weithin sichtbar steht eine gewaltige Schwarzpappel, die trotz einiger trockener Äste offenbar jedes Jahr wieder von neuem grünt. Wahrscheinlich ist für ihr gutes Gedeihen ein kleiner Teich zu ihren Füßen verantwortlich. (H. Vierhaus)
 

27. September 2007

Erneut ein Graubruststrandläufer (Calidiris melanotos), diesmal in den Ahsewiesen im Polder am Berwicker Weg; der Vogel konnte abends nicht mehr gesehen werden. Daneben dort u.a. 3 Dunkle Wasserläufer, 2 Grünschenkel, mehrere Kampfläufer, 2 Kornweihen. (W. Pott, R. Joest, B. Beckers)

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