Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

16. Mai 2019

In den Ahsewiesen ein Fuchs früh an der Beobachtungshütte; auf der Wiese noch ein Fuchs, der aber in der angrenzenden Hecke verschwand. (W. K. Suermann)

Fuchs und Rohrweihe (W K. Suermann)Rohrweihe M (W. K. Suermann)Weißstorch, Brachvogel und Kiebitz in den Ahsewiesen (W K. Suermann)


Enser See: Höckerschwan 2 (1 Nest besetzt); Kanadagans 7; Stockente 1m; Reiherente 2m/2w ; Gänsesäger 3m/1w (1 Paar) ; Kormoran 3 ; Blässhuhn 9 (2 Nester); Mäusebussard 1; ca. 50 Rauch- und Mehlschwalben (Rauchschwalben in der Überzahl) (M. Baule)


Nun ist auch das besenderte Wiesenweihen-Männchen Raymond dabei sich zu verpaaren, in einer Feldflur südöstlich von Soest. Nach 11-minütigen Balzflug am verhangenen Himmel und nur 10°C präsentierte er auf einem Strohballen dem angelockten vorjährigen Weibchen die Beute, die sofort zugriff. In der Woche zuvor hatte er noch häufig eine kolonieartige Ansiedlung von Wiesenweihen  in einer Feldlfur östlich von Erwitte besucht, sich dann aber wohlentschieden, isoliert von anderen Paaren zu siedeln.
In der Feldfluren von Effeln bis Meiste (rund 20 km²) sehr niedrige Summen von Mäusejägern ähnlich wie im Vorjahr: 6 Mäusebussarde, 3 Turmfalken, 1 Rotmilan, keine Weihen.
In einer Dauerbrache nördlich von Meiste mehrere Wiesenpieper und eine schlagende Wachtel.
Große Überraschung: nordwestlich Meiste 4 Kiebitze (2 balzend) auf einem frisch eingesäten Maisfeld (dort seit Jahrzehnten keine brütenden Kiebitze mehr).
Auch auf dem Haarstrang östlich von Oberbergheim (Maisacker) und westlich von Brüllingsen (Ackerbohnenfeld) einzelne Kiebitze (Mitte April dort keine). Nördlich von Altenmellrich seit einer Woche mehrere Kiebitze (teils balzend) in einem verkrauteten Erbsenfeld.
Die Rauchschwalben hatten es heute an einem weiteren kalten Tag ohne einen Sonnenstrahl und Nordostwind überall auf dem Haarstrang von Haarhöfe bis Meiste schwer: sie flogen weitab von den Ortschaften sehr niedrig über Vegetation (falls vorhanden gezielt über Ackerbrachen), teils nahmen sie etwas kolobriartig von der Vegetation auf oder saßen aufgeplustert auf Feldwegen. Meist waren sie in eng geschlossenen Gruppen von einigen Dutzend unterwegs (Verminderung des Prädationsrisikos beim langsamen Flug bzw. Ruhen?). Vereinzelt war zu sehen, dass sie Treckern in den Getreideschlägen folgten, die offenbar Insekten aufscheuchten; besonders stark war die Frequentierung bei der Mistausbringung auf gemähtem Feldgras (h. Illner).


Am Enser See zwischen 12:45 und 13:00 Uhr: 2 Höckerschwäne (1 Nest bestzt), 7 Kanadagänse, 1 Stockente (m), 4 Reiherenten (2m, 2w), 4 Gänsesäger (3m, 1w, 1 Paar), 3 Kormorane, 9 Bläßhühner (2 Nester), 1 Mäusebussard, ca. 50 Rauch- und Mehlschwalben (Rauchschwalben in der Überzahl) (M. Baule)

 

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