Aktuelle Beobachtungen

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29. Mai 2014

Wiesenpieper mögen Wiesen, Weiden und Wegraine mit schütterer Vegetation. Weil es kaum noch nährstoffarme Wegraine gibt und auch das Grünland meistens intensiv gedüngt wird - wenn es nicht in Äcker umgewandelt wurde - ist der Wiesenpieper inzwischen fast vollständig aus unserer Landschaft verschwunden. Mit dem dramatischen Rückgang der Population sinken offenbar auch die Brutbestände in den Schutzgebieten. Im Naturschutzgebiet Ahsewiesen wurden bei der heutigen Brutvogelkartierung an zwei Stellen Wiesenpieper gefunden. (J. Drüke) Außerdem inzwischen an sechs Stellen Neuntöter, 1 Paar Schwarzkehlchen, 1 Baumfalke, 1 m Rohrweihe jagend (B. Beckers).


In der Disselmersch 1 Paar Löffelenten, Reiher- und Stockenten, Bläss-, Grau-, Kanada-, Nilgänse, 1 Weißstorch auf dem Horst, 3 Kormorane, Graureiher, 1 Rotmilan, Mauersegler, Schwalben, 1 kl. junge tote Spitzmaus auf dem Weg zur Hütte. In den Ahsewiesen ein Weißstorch auf Futtersuche. Und natürlich noch einige Brachvögel. (A. Böhm)


In der Klostermersch u.a. 1 Schwarzmilan, 1 Baumfalke, 1 m Mandarinente, einige Schnatterenten und Neuntöter (M. Bunzel-Drüke)


Im Grenzbereich der Kreise Paderborn und Soest brütet ein Wiesenweihenpaar, bei dem beide Brutpartner Flügelmarken tragen, die abgelesen wurden: Das Weibchen hatte im Vorjahr 10 km westlich erfolgreich gebrütet, wo sich nun ein anderes Weibchen angesiedelt hat. Das Männchen hatte im Vorjahr einen Brutverlust (das Nest im Grünroggen wurde ausgemäht) rund 8 km südlich, worauf offenbar keine Ersatzbrut folgte (Link).
Auf der Straße am Rand eines Getreidefeldes bei Ehringhausen eine überfahrene Mehlschwalbe. Die Schwalben jagten am Vortag bei Dauerregen an vielen Stellen nicht nur im Wind-und Regenschatten von Gehölzen, sondern noch häufiger dicht, wenige Zentimeter, über Getreidebeständen, vor allem Wintergerste, was wahrscheinlich weiteren Schwalben zum Verhängnis wurde.
Mehrere morgens beobachtete Wiesenweihen trugen nach Dauerregen ein nasses Gefieder. Am Vortag hatte es ausdauernd Sprühregen gegeben, der sich in Form kleiner Wassertröpfchen überall dicht auf der Vegetation abgesetzt hatte, was in Folge des nicht unerheblichen Zusatzgewichtes bei einigen überdüngten Getreidebeständen, vereinzelt sogar im Winterweizen, zur Lagerbildung führte, obwohl kein starker Wind herrschte. (H. Illner).
Auf Getreidehalmen abgesetzter Sprühregen bei Robringhausen (28.5.2014, H. Illner)


In den Ahsewiesen eine Singdrossel und ein Brachvogel mit Nachwuchs (W. K. Suermann)

Singdrossel (W. K. Suermann)Junger Brachvogel (W. K. Suermann)Brachvogel mit Nachwuchs (W. K. Suermann)

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