Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

5. Mai 2019

Bei der Wanderung zur Feldlerche in die Feldflur Lohner Klei konnten wir trotz Kälte und auch Regen doch einige singende Lerchen beobachten, die im Umfeld von Grünen Wegen und einigen Vertragsnaturschutzbrachen erfreulich  hohe Dichten erreichen. Hier außerdem einige Feldhasen sowie jagende Turmfalken und Rotmilane. Als Höhepunkt aber wieder eine (bis zwei?) Grauammer, die am Rande einer Brache sang. In die Schledde südlich Lohne sangen neben anderen Singvögeln auch Nachtigall und (meine erste) Gartengrasmücke  (Ralf Joest u.a.)


In den Ahsewiesen am späten Vormittag u. a. ein verhalten singender Drosselrohrsänger in einer Hecke und ein Schilfrohrsänger mit Vollgesang in einem Dornstrauch sowie ein Mauswiesel mit einer erbeuteten Maus, die nur unwesentlich leichter als das Wiesel gewesen sein dürfte (W. Pott).

Außerdem weiterhin ein Purpurreiher (F. Ullrichskötter)

Purpurreiher in den Ahsewiesen (Foto: F. Ullrichskötter)


Das Storchenpaar in der Disselmersch hat bereits 2 Küken. Es könnten noch mehr schlüpfen (H. Regenstein)

StorchenpaarStorchenpaar Storch


 In der Woeste: ein Kranich und mehrere Braunkehlchen (W. K. Suermann)

(W K. Suermann)(W K. Suermann)(W K. Suermann)(W K. Suermann)

In der Hellinghauser Mersch am Pastorat sind das Storchenpaar und die Turmfalken im Moment gut zu beobachten (P. Salm).

Die Turmfalken haben die Etage unter den Störchen gemietet (Foto: P. Salm)Der Storch auf dem Masten an der Kirche in Hellinghausen (Foto: P. Salm)

 

 


Über der Möhneaue südlich der Kläranlage Belecke zusammen kreisend 4 Mäusebussarde, 2 Rotmilane und 1 Schwarzmilan (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)

4. Mai 2019

In einer Feldflur nördlich von Herzfeld jeweils ein Paar Wiesen- und Rohrweihen schon brütend oder kurz davor, eine immature m Rohrweihe beim Nestbau und nachmittags Bettelrufe einer jungen Waldohreule aus einem kleinen Fichengehölz inmitten von Äckern. Die männliche Wiesenweihe nutzte bei Aprilwetter und 8°C den mäßigen Wind zum Energie sparenden Kreisen und Gleiten ohne Flügelschlag, sowohl mit Beute zum Weibchen (Aufstiegkreisen auf gemessene 238 m über Grund in 60 Sek.,gesamte Flugstrecke Luftlinie 2,8 km in 3 Min. mit Rückenwind) als auch weg vom Brutplatz ins Jagdgebiet (Aufstiegkreisen auf 270 m, dabei Verdriftung um ca. 600 m, dann schräg gegen den Nordwestwind etwa 1 km gleitend).
Auch eine Rohrweihe nutzte in dieser Weise den Wind, als sie vormittags mit Beute westlich von Schoneberg (dort auch 1 Rotmilan) in etwa 30 Sek. auf gemessene 114 m hinaufkreiste, worauf weitere Steig- und Gleitphasen in Windrichtung folgten, bis sie nach knapp 3 Min. 3,5 km entfernt im Lippetal runterging.
1 Schwarzmilan bei Haus Brockhausen (H.Illner).


In der Bovenmersch u.a. 4 Kiebitze, von denen einer brütet, mind. 3 Bekassinen, 3 Bruchwasserläufer, 4 Grünschenkel, keine selteren Enten mehr. (B. Beckers)


In den Ahsewiesen u.a. 2 (1m, 1w) Löffelenten, 1 Grünschenkel, 1 Flussregenpfeifer, mind. 3 Kiebitzpaare mind. 8 nur wenige Tage alte Junge führend und mind. 4 Paare brütend, 1 m Rohrweihe, 3 "fremde" Weißstörche (B. Beckers). Zusätzlich dazu: 86 Graugänse, 12 Kanadagänse, 6 Schnatterenten (3m, 3w), 1 Kolkrabe, ca 20 Mauersegler (C. Husband)


In der Disselmersch 1 Zwergtaucher, 86 Graugänse, 12 Kanadagänse, 6 Nilgänse, 3 M Rostgänse, 11 Stockenten (8m, 3w), 28 Schnatterenten (19m, 9w), 2 Krickenten (2m, 2w), 1 W Reiherente, 32 Bläßhühner, 20 Höckerschwäne 5 Kormorane, 6 Kiebitze, ca 30 Rauch-, ca 40 Mehl- und ca 20 Uferschwalben (C. Husband)


Heute fand das bundesweite Bird Race statt. Auch in diesem Jahr haben wir im Kreis Soest daran teilgenommen. Als Hellwegbörder konnten wir insgesamt 123 Vogelarten im Kreis Soest beobachten, vier Arten mehr als im Vorjahr. Die Startbedingungen hätten nicht schlechter sein können: bei Schneeregen und knapp 2 °C starteten wir um 4 Uhr im Arnsberger Wald. Trotz schlechter Witterung lief es sehr gut - neben zahlreichen Singvogelarten konnten wir hier u.a. Wendehals, TurteltaubeWasseramsel und Grauspecht finden. Weiter an den Möhnesee mit einer Trauerseeschwalbe. Von dort aus ging es über den Kleiberg weiter in die Lippeaue von Lippborg bis Lippstadt, hier u.a. mit diversen Enten- und Limikolenarten. Am Zachariassee haben sich dank des Wetters einige Limikolen niedergelassen u.a. 8 Grünschenkel, 2 Flussuferläufer und 1 Kiebitzregenpfeifer. Im Umfeld auch ein singender Pirol (wow!). Dem Teamnamen gerecht führte die Route weiter in die Hellwegbörde mit den typischen Feldvögeln Feldlerche, Rebhuhn, Wiesenweihe und Grauammer. Das Rennen um die Vögel endete abends mit einem Braunkehlchen im Abendlicht (C. Härting, A. Krämer, S. Schweineberg).

Hellwegbörder beim Bird Race (Foto: R. Joest).

3. Mai 2019

Morgens in den Ahsewiesen der erste singende Gelbspötter (C. Härting).


 Unterhalb des Blomenhofs 1 singende Gartengramücke; in Wamel 3 singende Gartengramücken und oberhalb des Dorfes 1 singende Feldlerche; im Heckenbereich oberhalb des Köbbinghofs 1 singende Gartengramücke (H. Abeler)


Die erste besenderte Wiesenweihe, das Weibchen namens Angela, war am Vortag um 17 Uhr in der Nähe des vorjährigen Brutplatzes bei Geseke angekommen.Vermutlich hatte sie sich sofort vepaart, denn am heutigen Morgen bekam sie schon ab 9 Uhr von einem Männchen mehrfach Beute gebracht. Die empfangenen Daten zeigten, dass sie sich in den beiden Tagen vor dem Abzug am 13.8.2018 hauptsächlich nördlich von Westereiden aufhielt, ihre letzte kleinräumige Flugaktivität (wahrscheinlich Jagd) zeigte sie über einer Biokleegrasfläche bei Altenmellrich (dort hatte ich sie nach GPS-Empfang um 1 h verpasst).
Einen Kilometer entfernt saß das früheste Wiesenweihen-Weibchen schon auf dem Nest- wahrscheinlicher Legebeginn um den 1. Mai (H. Illner)


 8-30 Uhr am Zachariassee: mehrere Hundert Schwalben alle 3 Arten.
Hellinghausen Anglerweg 2 Nonnengänse. (R. Schlepphorst)


Eine Singende Dorngrasmücke in der Disselmersch. (bestimmung, R.Biermann, Foto H. Regenstein)

2. Mai 2019

Vormittags in den Ahsewiesen u.a. 1 Grünschenkel, mehrere Kuckucke, 1 Paar Krickenten, 1 m Löffelente, 1 juv. Blässgans sowie 1 Sperber und 2 Rotmilane auf Nahrungssuche. An einer Blänke 2 Paare Kiebitze, welche ausdauernd warnen - der Grund: mindestens 3 wenige Tage alte Kiebitzküken. In der Nähe 1 Paar Rohrweihe mit einer Beuteübergabe (Maus). Das Weibchen flog mit der Beute in ein niedrig aufgewachsenes Feld. Dies blieb nicht unbemerkt - ein Mäusebussard flog zügig an die Stelle und nahm der fressenden Weihe die Beute ab. Diese flog darauhin ab (C. Härting).


Nachmittags kreist über Oestinghausen ein adulter männlicher Rotfußfalke, der von einem ansässigen Turmfalken vertrieben wird; außerdem dort ein ziemlich hübscher vorjähriger Mäusebussard (A. Müller).

Sehr heller vorjähriger Mäusebussard (Foto: A. Müller)Mäusebussard (Foto: A. Müller)Vorjähriger Mäusebussard in beginnender Jugendmauser - die erste neue Handschwinge wächst, während alle anderen Schwungfedern noch aus dem Jugendkleid stammen (Foto: A. Müller)Mäusebussard (Foto: A. Müller)

1. Mai 2019

Im Schlosspark, M.-Völlinghausen, Gesang eines Trauerschnäppers, und an der Mauer ein Stieglitz, zu dem sich beim Flug zum gegenüberliegenden Gebüsch ein zweiter gesellt (H. Abeler)


An der Lippe zwischen Heimann-Altarm (Vellinghausen) und Campingplatz an der A 2: 1,1 Löffelenten überfliegend, ca. 6 Blässhuhn-Reviere, 1 Haubentaucher, 2 Flussuferläufer, nur an zwei Stellen Uferschwalben (M. Bunzel-Drüke)


Ein Blick auf unsere selteneren Entenarten auf einem kleinen Abschnitt der Lippeaue von West nach Ost: Brinkmersch (Lippeaue auf der Nordseite der Lippe auf Höhe von Vellinghausen): 1 Paar Löffelente (evtl. identisch mit dem Paar, das M. Bunzel-Drüke und O. Zimball heute auf Höhe des Feuerbornaltarms fliegend sahen), Im Winkel: 1 Paar Krickenten (evtl. auch mehr, im Ufergehölz sind sie leicht zu übersehen); Meermersch: abgetrocknet und ohne Enten; Disselmersch: 2 Paare Krickenten (evtl. auch mehr, weil in der krautigen Ufervegetation leicht zu übersehen), 14m und 6w Schnatterenten im Blickfeld der Hütte und an der B475-Blänke zusätzlich 3m und 2w Schnatterente, keine Löffelenten und keine Knäkenten; Aburg (Lippeaue östlich von Lippborg): keine der selteneren Entenarten; Ostmersch: keine der selteneren Arten; Bovenmersch: 3m Löffelenten, 1 Paar und ein einzelnes Männchen Spießente, 2 Paare Schnatterenten. (J. Drüke)


"Wer wissen will wo der Osterhase hin ist: zurück in den Ahsewiesen ;-)
gestern nachmittag gesehen direkt am Beobachtunsunterstand. (T. Thiemann)"

(T.Thiemann)(T. Thiemann) IMG 1748 (T. Thiemann)


Bei Weslarn 1 m Wiesenweihe jagend.
Östlich Brockhausen 1 Rot-und 1 Schwarzmilan, 1 weiterer Rotmilan über dem Wald bei Humbrechting kreisend.
In den Wäldchen bei Hüttinghausen und am Wietin  jeweils sicher 3, vielleicht 5 besetzte Graureiherhorste.
Bei Gabrechten 1 singende Gartengrasmücke (H. Illner).


Vier adulte Kormorane, drei Nester, in zweien davon wird gebrütet. Fast wie im vergangenen Jahr! Ist das bereits eine Kolonie in einem der aufgelassenen Steinbrüche bei Erwitte? (H. Vierhaus)
Brütende Kormorane in einem der Erwitter Steinbrüche (H. Vierhaus)

 


Es gibt erfreulich große nasse und tlw. überstaute Flächen im Stockheimer Bruch. Besonders hier hielten sich zahlreiche Kiebitze auf, neben 6 Kampfläufern und 2 Krickenten. Wir konnten 7 junge Kiebitze (gerade geschlüpft bis ca. 10 Tage alt) beobachten. Weitere Alttiere führen überdies offenbar Junge. 9 - 10 Paare des Großen Brachvogels verteidigen Brutreviere. 6 Rohrweihenpaare und mind. 3 Paare Schwarzkehlchen nutzen Röhrichte und Heckenabschnitte  Es kreisten gegen 16 Uhr 25 Weißstörche über dem Schutzgebiet; bis zu 10 Exemplare hielten sich nahrungssuchend in den Wiesen des Gebietes auf. Zahlreiche radelnde Besucher am bzw. entlang des Gebi etes. (L. Hauswirth und E. Henneke)
 


30. April 2019

Vormittags bei kühler Witterung in einer Feldflur östlich von Erwitte 4 m Wiesenweihen mit hoher Flugbalz (ein Lasermesswert 315 m), 2 w Wiesenweihen dabei fliegend, aber tiefer (ein Lasermesswert 122 m). 1 w Wiesenweihe ließ sich aus dem Foto sehr nah lange Zeit im Wintergetreide sitzend beobachten, wobei die differenzierte akustische Wahrnehmungsfähigkeit mir sehr deutlich wurde: besonders schnell bzw. früh reagierte sie mit Kopfdrehung und -Recken auf Warnrufe von Schafstelzen oder auf ein sich näherndes Moped (einige Sekunden bevor das Moped überhaupt sichtbar sein konnte), andere relativ laute Geräusche im Umfeld wie Gesang von Feldlerchen blieben unbeachtet. Auch 6 Mäusebussarde schienen von den Flugspielen angeregt zu sein, sie kreisten und riefen in Höhen von 180 bis 230 m.
Östlich von Geseke im Grenzbereich zu Paderborn 1 m Rohrweihe mit hoher Flugbalz und 3 Rotmilane und 1 Schwarzmilan.
Südwestlich von Meerhof (HSK) 4 Rotmilane (1 mit Rucksacksender), 2 Schwarzmilane und 1 ad m Rohrweihe (H. Illner)


 Im Winkel waren zu sehen: 3m/2w Schnatterenten, 3m/ 3w Krickenten, 4m Stockenten, 1 Graureiher, 1m/1w Rohrammer und ein Rehbock, der seinen Bast los werden will. In den Ahsewiesen nachmittags unter anderem zu sehen 4 Schwarzkehlchen, 3 Mäusebussarde, 4 Große Brachvögel (U.Kuhls)

Spießer eine Stange schon bastfrei (U. Kuhls)Spießer der Bast juckt stark22212222Schwarzkehlchen am WegesrandZilpzalp auf Insektensuche (U.Kuhls)Löffler nach Mittagsschlaf Steckend (U.Kuhls)


Gegen 05:00 Uhr am Turm in den Ahsewiesen. (W. K Suermann)

(W. K Suermann)

29. April 2019

Im Stockheimer Bruch u.a. 9 Weißstörche,  1 Krickentenpaar, 4 Kampfläufer (1m, 3w), 1 Bruchwasserläufer, mind. 2 Bekassinen, 2 Flußregenpfeiferpaare. Bigamie wurde bei Wiesenweihen außerhalb des Schutzgebiets beobachtet, als ein Männchen kurz nacheinander 2 verschiedene Weibchen begattete (C. Husband)

Bekassine (C. Husband)

 

 


In der Disselmersch u.a. 1 Löffler, in den Ahsewiesen noch immer der Purpurreiher (D. Schmidt).

Das bemerkenswerte an dem Löffler in der Disselmersch ist, dass, obwohl im perfekten Brutkleid, seine Hand- und Armschwingen noch schwarze Enden aufweisen, und sogar die frisch vermauserten. Auf diesen nicht erklärten Widerspruch - Flugschwingen noch im Jugendkleid, übriges Gefieder: Prachtkleid - wurde bereits im Handbuch der Vögel Mitteleuropas hingewiesen (H. Vierhaus).

Der adulte Löffler in der Disselmersch mit jugendlichen Hand- und Armschwingen (H. Vierhaus)

 

 

Zudem in den Ahsewiesen: ein Storchenküken; 1 Wanderfalke mit erlegter Ringeltaube zwischen Heintrop und Hacheney (W. K. Suermann)

Wanderfalke (W. K. Suermann)


In den Ahsewiesen: 2 Storchenküken (D. Luca)


Auf der Lippe in der gesamten Hellinghauser Mersch u.a. 2,2 Schnatterenten, 1 Rohrweihe, 2 Waldwasserläufer, 1 Flussuferläufer, nur 1 Teichhuhn, 2 Nachtigallen (M. Bunzel-Drüke)

28. April 2019

Auch heute ließ sich der Purpurreiher in den Ahsewiesen blicken. Eine Gruppe von "Anradlern" aus Lippetal und Diestedde hatte das Vergnügen - und bestaunte anschließend in der Disselmersch einen Löffler. (J. Drüke und viele andere).

Löffler (W. K. Suermann).

In der noch recht vielfältigen Feldflur nördlich von Borgeln an zwei Stellen je eine rufende Schafstelze sowie ein männliches Schwarzkehlchen. (J. Drüke)


 In der Disselmersch u.a. das erste Küken bei den Weißstörchen (F. Hinz)

Störche mit Küken (F. Hinz)(F. Hinz)


Auch in Dinker sind 2 Storchenküken geschlüpft. (H. Regenstein)


Am 27./28.04.19 ein singender Feldschwirl an der Großen Schmalenau sowie ein singender Baumpieper. Am 27.04. abends dort mindestens zwei balzende Waldschnepfen. (B. Glüer)

Startseite

Nachrichten

Termine

Aktuelle Beobachtungen

Werden Sie aktiv

Spenden

Kinder- und Jugendgruppe

Betreuungsgebiete

Projekte

Natur im Kreis Soest

Naturschutzthemen

Veröffentlichungen

Downloads

Mitarbeiter-Login

Die ABU ist Partner der

Aktuelle Projekte
Bachtaeler-100 auenland-80

Naturschätze Südwestfalens
Naturschätze Südwestfalens