Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

27. Mai 2016

Im Südwesten der Klostermersch u.a. nur drei Kanadagans-Paare mit pulli und ein Nilgans-Paar mit pulli, mind. 4,1 Schnatterenten, 2 Flussregenpfeifer, 3 Kuckucke, 7,3 Neuntöter, 1 singender Feldschwirl (M. Bunzel-Drüke)


Wieder oder noch immer hält sich der Seidenreiher in der Woeste auf (H. Vierhaus)

Der Seidenreiher in der Woeste (Ostinghausen) beim Fisch?fang (H. Vierhaus)

26. Mai 2016

Eine "Libellenjagd" bei schönem Wetter in den Lippeauen bei Benninghausen ergab immerhin 10 verschiedene Arten, darunter auch den im Kreis Soest nur ganz selten nachgewiesen Kleinen bzw. Frühen Schilfjäger (Brachytron pratense). Die überdimensionierten, leider nicht farbigen Augen einer wohl männlichen Bremse (Tabanus) sind beeindruckend; und zurück in Lohne wartete ein Großer Baumspanner (Boarmia punctinalis) an der Tür der Biologischen Station (H. Vierhaus)

Eine recht unscheinbare Bremse, bei der man wirklich fragen muss, wo sind die Augen? (H. Vierhaus)Die Große Pechlibelle ist eine der häufigsten Kleinlibellenarten. Sie ist gut an dem schwarzen Hinterleib mit dem blauen "Rücklicht" zu erkennen (H. VierhausGroßes Granatauge (Erythromma najas). Der Name versteht sich von selbst. Das blaue "Rücklicht" weist, anders als beim Kleinen Granatauge, keine zusätzliche Zeichnung auf (H. Vierhaus)Kein gutes Bild, aber für die Bestimmung des Eier legenden Weibchens als Kleiner Schilfjäger reicht es (H. Vierhaus)Eine weibliche Feuerlibelle (H. Vierhaus)Sehr wahrscheinlich ein Grosser Baumspanner (Boarmia punctinalis) am Eingang der Biologischen Station in Lohne (H. Vierhaus)

 

 


In den Ahsewiesen westlich des sog. Berwicker Weges bei der Singvogelkartierung: Die Schwarzkehlchen haben mindestens zwei flügge Junge. Außerdem ein singender Drosselrohrsänger, der sich auch sehen ließ, und ein Paar Neuntöter. Wiesenpieper konnten dort leider nicht mehr bestätigt werden. (J. Drüke)


3 singende Teichrohrsänger in einem kleinen Schilfgebiet unweit westlich der Bahnlinie westlich von Welver.
2 Rotmilane östlich bzw. südöstlich von Dinker (1 kreiste nach Lasermessung 340 m hoch über dem Norden des Welveraner Waldes).
2 Rotmilane und 1 Schwarzmilan bei Hattropolsen.
1 Rohrweihenpaar bei der hohen Flugbalz nur etwa 550 m östlich der gerade in Betrieb gegangenen WEA nordwestlich von Herzfeld bei Hessing/Große Kersting am Dreinbach. Im Umfeld ein weiteres Rohrweihenpaar (das Männchen flog kreiste mit Beute bis ca. 250 m hoch) und 2 Rotmilane (1 im Gleitflug nach Lasermessung 245 m hoch).
Bei Heckentrup 2 Brachvögel, 1 m Rohrweihe balzend und 1 Rotmilan.
Abends in Soest zeigte die Zaunkönigfamilie, die im Efeu an unserer Hauswand genistet hatte, keine Scheu vor dem Menschen (Annäherung auf 1,5 m), während 1 Altvogel laut warnend in die Hecke flog, hinter der eine Katze in 10 m Entfernung schlich. Unser Rotkehlchen ist noch zutraulicher, bei der Gartenarbeit nähert es sich oft bis auf 0,5 m und singt auf dem Spatenstiel (H. Illner).


In der Lippeaue westlich von Lippborg bei einer morgendlichen Kartierung folgende Beobachtungen: in der Brinkmersch 1 m Löffelente, 1 Paar Kiebitze mit mind. einem nur wenige Tage alten Jungen; in der Todtenmersch 1 m Neuntöter; weiter westlich 1 Nachtigall singend (B. Beckers); außerdem in der Heidemühle Süd (südlich der Brinkmersch in Hamm) ein jagender Baumfalke (B. Beckers, J. Drüke)


In der Disselmersch eine rufende Wachtel (O. Zimball)

25. Mai 2016

Im Südosten der Klostermersch u.a. 4 - 5 Schnatterentenpaare, 2 Paare Höckerschwäne, davon eins offenbar mit Brutverlust und das andere mit 8 pulli, außerdem 1 weiterer ad. Höckerschwan mit Kippflügel, 2 ad. Haubentaucher, 1 Baumfalke, 1 Flussuferläufer, 3 rufende Kuckucke, 4 m Neuntöter, 1 singender Schlagschwirl (M. Bunzel-Drüke)

Ziemlich viele Höckerschwäne (M. Bunzel-Drüke)Buntspecht und Schnirkelschnecke an einem Weidenast. Kurz nach dem Foto erbeutete der Specht in einer Kopfweide einen Jungvogel, wahrscheinlich einen Meisen-Nestling. (M. Bunzel-Drüke)Rufender Kuckuck (M. Bunzel-Drüke)"Ein Kuckuck auf meinem Busch? Das geht gar nicht!" mag der Neuntöter (rechts oben) gedacht haben und stürzte sich auf den Eindringling. (M. Bunzel-Drüke)Der Kuckuck macht den Abflug. (M. Bunzel-Drüke)


In den Ahsewiesen u.a. 1 Wanderfalke, 2 m Rohrweihen, 1 m Schnatterente, mind. 3-4 Paare Großer Brachvogel führen Junge, mind. 6 Paare Kiebitz führen mind. 15 Küken, die Weißstörche haben 2 Junge (B. Beckers); 1 singender Drosselrohrsänger (J. Behmer)


In der Disselmersch u.a. 17 (12m, 5w) Reiherente, 8 (6m, 2w) Schnatterente, 34 (27m, 7w) Stockente, 51 Blässrallen, 2 Sandregenpfeifer, mind. 5 Flussregenpfeifer, davon 2 brütend, 1 Dunkler Wasserläufer, 1 Flussuferläufer, 8 Kiebitze, davon mind. 1 brütend, mind. 2 m Schaftstelzen, 1 singender Wiesenpieper, 3 Kormorane, bei den Weißstörchen weiterhin 2 Junge (B. Beckers)

24. Mai 2016

In der Disselmersch vor der Hütte u.a. 8 Wacholderdrosseln und 1 Feldhase (U.Kuhls)

Ein sehr nasser Feldhase (U. Kuhls)Wacholderdrossel (U. Kuhls)

23. Mai 2016

In der Disselmersch u.a. mind. 5 Flussregenpfeifer, davon einer sicher brütend, 1 Sandregenpfeifer, 3 Rotschenkel, 1 Dunkler Wasserläufer, 1 m Löffelente, 2 (1m, 1w) Krickente, mind. 2 Schafstelzen, 1 singender Wiesenpieper (B. Beckers)


In den Ahsewiesen am Berwicker Weg mind. 3 Kiebitze Junge führend, 1 singender Drosselrohrsänger (B. Beckers)


Auf dem frisch eingesäten großen Maisfeld bei Hüttinghausen zählte ich heute (zur Zählung am 5.5.hier) insgesamt 25 junge und etwa 20 adulte Kiebitze (darunter zwei Brütende, ein drittes, am nächsten am Weg markiertes Nest war leer): zwei Familien mit Jungen im Alter von etwa 5 bis 8 Tagen: je einmal 3 bzw. 4 Junge, sowie Familien mit deutlich älteren Jungvögeln (bis fast Adultgröße): viermal 3 sowie einmal 4 und 2 Junge. Das entspricht bei wahrscheinlich 8 Brutpaaren einer Jungenzahl von mindestens 3,1 eines Alters von mindestens 5 Tagen.
Auf den benachbarten Rüben- bzw. Ackerbohnenfeldern (dort auch 1 rufende Wachtel) waren weitere 7 Kiebitze zu sehen, darunter 2 brütende im Rübenfeld.  
Der Bewirtschafter hatte an dem Schutzprogramm mit Bearbeitungsverzögerung bis zum 20.5. teilgenommen. Am 20.5. vor der Einsaat zählte ich ebenfalls 25 Jungvögel und 3 noch brütende Altvögel auf diesem Maisfeld, deren Gelege von jeweils 4 Eiern ich markiert hatte. Offensichtlich hatten alle Jungvögel und Gelege die Einsaat überlebt (H. Illner). 
Ackersenffeld bei Hüttinghausen mit 25 jungen Kiebitzen und drei markierten Gelegen (20.5.2016, H. Illner)Frisch eingesätes Maisfeld bei Hüttinghausen mit 25 jungen Kiebitzen und drei markierten Nestern (23.5.2016, H. Illner)

22. Mai 2016

In der Disselmersch u.a. 1 Dunkler Wasserläufer, 3 Rotschenkel, 6 Flussregenpfeifer, 9 Kiebitze, 11 Schnatterenten, 9 Reiherenten, 40 Stockenten, 45 Blässrallen, 4 Graureiher, 4 Kormorane, 3 Graugansfamilien, 1 Nilgansfamilie, 1 Blässgans, 1 Kurzschnabelgans, bei den Weißstörchen leben noch zwei Junge (B. Beckers)


In den Ahsewiesen 2 rufende Wachtelkönige (B. Beckers)


Im Winkel 1 Rohrweihe (m), 1 Graureiher, 1 Habicht versucht erfolglos eine weiße Taube zu schlagen, 1 Kormoran, 2 Löffelenten (m/w), 5 Stockentenerpel und 1 Eisvogel (O. Kerber)

Graureiher (O. Kerber)männliche Rohrweihe (O. Kerber)

21. Mai 2016

In der Disselmersch u. a. ein Silberreiher, eine Blässgans, ein Grünschenkel, zwei Rotschenkel, ein Sandregenpfeifer und mindestens 6 Flussregenpfeifer (A. Müller).

In der Disselmersch hält sich seit Wochen dieses merkwürdige Schnatterentenpärchen auf. Während der linke Vogel ein normales Männchen ist, zeigt der rechte Vogel, der vom Männchen angebalzt und gegen andere Männchen verteidigt wird, zwar eine Reihe von Männchenmerkmalen, aber auch viele abweichende Merkmale (Foto: A. Müller)Schnatterente: mit seiner Kombination von Männchenmerkmalen mit Merkmalen, die normalerweise weder bei Männchen, noch bei Weibchen vorkommen, handelt es sich wahrscheinlich um einen sogenannten "intersex" oder Zwitter, der sich offenbar auch selber nicht recht entscheiden kann (Foto: A. Müller)Auch in der Flügelzeichnung zeigt der Vogel eine Mischung aus Männchen- und Weibchenmerkmalen (Foto: A. Müller)Diese Schafstelze in Welver erinnert wegen des schmalen, unterbrochenen Überaugenstreifs, sehr dunkler Zügel-Ohrdecken-Region und ausgedehnt weißer Kehle an südeuropäische (Unter-)Arten der Schafstelze, insbesondere die Form iberiae (Foto: A. Müller)Sie äußert aber "normale" Schafstelzenrufe, während diejenigen der südeuropäischen Formen davon abweichen. Möglicherweise handelt es sich um einen Hybriden oder Angehörigen einer Übergangspopulation zwischen verschiedenen Schafstelzenformen, die sehr variabel sein können (Foto: A. Müller)Zum Vergleich ein normales Männchen unserer Wiesenschafstelze (Foto: A. Müller)

Außerdem 1 Grünschenkel, 1 Rotschenkel, 1 Silberreiher, 5 Graureiher, 2 adulte Störche mit anscheinend nur noch 3 Küken, mind. 4 Flussregenpfeifer, ungezählte Graugänse, 4 Kandagänse, 1 Nilganspaar mit 9 Jungen (O. Kerber)

Weißstörche mit Küken (O. Kerber)Weißstorch mit Küken (O. Kerber)


In der Klostermersch u.a. 1 singender Gelbspötter, 1 Silberreiher (M. Bunzel-Drüke)


In den Ahsewiesen ein nach NW durchziehender Schwarzstorch. Am Berwicker Weg u.a. 1 Neuntöter, 2 (1m, 1w) Knäkenten, 1 m Schnatterente und 7 junge Kiebitze (H.Jühe, D. Kötter)

In der Ostmersch u.a. 2 Kiebitze, 1 Silberreiher, 2 Kanadagänse und 2 Graugänse (O. Kerber)
Krähen mit Bussard (O. Kerber)

Im Winkel 2 Rohrweihen (m/w), 1 Kuckuck, 1 Silberreiher wird wieder vom Graureiher vertrieben, 1 Eisvogel und 2 Kandagänse (O. Kerber)
Rohrammer (O. Kerber)Kanadagans (O. Kerber)Rohrweihe (O. Kerber)Silberreiher (O. Kerber)

20. Mai 2016

In Klostermersch und Westernmersch "wie üblich" einige Neuntöterpaare und Rohrweihen, außerdem in der Klostermersch 1 Fischadler (M. Scharf); im Ochsenkamp (Lippeaue östlich der Klostermersch) u.a. 1 m Schnatterente, 2 Kuckucke, 1 singender Gelbspötter, mind. 2 Rohrammerpaare; auf einem Maisacker direkt nördlich der Lippe ein heftig balzender m Kiebitz (M. Bunzel-Drüke)

Klostermersch: Neuntöter-Weibchen mit Nistmaterial auf einem von den Rindern rund gefressenen Schlehenbusch (M. Bunzel-Drüke)Westernmersch: Ein Neuntöterpaar nutzt die bei der Renaturierung angefallene Baumwurzel als Ansitz. (M. Bunzel-Drüke)Erst jetzt sind die Brennnesseln in der Lippeaue allmählich hoch genug, um als Nistplatz für Sumpfrohrsänger interessant zu werden. (M. Bunzel-Drüke)Sumpfrohrsänger (M. Bunzel-Drüke)Selten sitzt ein Sumpfrohrsänger so frei. (M. Bunzel-Drüke)Gesang aus voller Kehle (M. Bunzel-Drüke)


Vor Wiltrop standen 2 Rebhühner auf der Straße (W. K. Suermann)

Rebhuhn (W. K. Suermann)


An der Hütte der Ahsewiesen 1 Kiebitz mit 2 Küken (W. K. Suermann)

Kiebitz mit Küken (W. K. Suermann)Kiebitz-Küken (W. K. Suermann)

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