Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

24. April 2019

Im Nordosten der Klostermersch u.a. 1 m Pfeifente mit Flügelverletzung, 11 einfliegende Weißstörche (zusätzlich zu einem brütenden Storch), 1 Silberreiher, 1 Schwarzmilan, 2 Kiebitze, die wohl gerade ihre Brut auf einem benachbarten frisch gegüllten Feld verloren hatten, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussuferläufer, 1 m Schwarzkehlchen, 2 singende Nachtigallen, 1 singender Gartenrotschwanz, 1 singender Waldlaubsänger, 1 m Gimpel, frische Bibersschnitte, 2 Rehkitze mit Mutter, 1 großer Karpfen im Flachwasser der Lippe, 1 frisch geschlüpfte m Gemeine Keiljungfer (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)

22. April 2019

Die sumpfigen Ufer des zentralen Gewässers in der Woeste sind derzeit für Enten und Watvögel attraktiv, das Zählen der Bestände aber erschweren sie. Deshalb sind dies nur Mindestzahlen: 20 Krickenten, 18 Kampfläufer, 13 Bruchwasserläufer, 5 Knäkenten (5m, 2w), ca. 8 bis 10 Paare Schnatterenten, 3 bis 4 Paare Löffelenten, 8 Reiherenten, 4 Zwergtaucher, ca. 20 Blässrallen, 1 Teichhuhn. An der östlichen Gebietsgrenze nahe des Woestegrabens 2 Blaukehlchen. 1 Rohrweihe beim Nestbau im östlichen Gebietsteil nahe des Woestegrabens, 1 Rotmilan. (J. Drüke, L. und T. Brackelmann)

Das große Gewässer im östlichen Teil der Woeste ist derzeit für Enten und Watvögel attraktiv. Hoffentlich kommt rechtzeitig Regen, damit die Brutbedingungen für Löffelente und Co. gut bleiben. (J. Drüke)


Beobachtungen von Rotmilanen: je 1 südlich Altengeseke, südlich Schmerlecke, südlich Effeln und nordöstlich von Westereiden sowie 4 über dem Nordostbereich des Waldes nördlich von Eringerfeld 18:05 Uhr kreisend.
Vom 20.4. bis 22.4. sah ich in der Hellwegregion insgesamt 3 ad m und 1 ad w Wiesenweihe im Bereich traditioneller Brutplätze (2 M. auch schon vormittags mit Flugbalz bei einem W.), dazu kommen 1 W. bei  Hoinkhausen am 22.4. nach Norden fliegend und 1 ad M., das C. Härting schon am 19.4.sah. Mehrere besenderter Wiesenweihen werden vorrausichtlich Ende April bei uns ankommen.
1 vorj. m Kornweihe 16:45 Uhr südwestlich von Menzel gegen den Ostwind niedrig nach Nordost ziehend und ebenda 12 Hohltauben auf einem Acker.
1 immature m Rohrweihe nordöstlich von Ostereiden jagend (H. Ilner).

21. April 2019

In der Klostermersch (Nord) 1 Wiesenpieper, 1 Kuckuck, 1 Rotmilan (M. Bunzel-Drüke)


In der Woeste mind. 5,2 Löffelenten, 4,1 Knäkenten, 2 Zwergtaucher, 1 singende Dorngrasmücke (M. Bunzel-Drüke)


 Im Garten von M.-Völlinghausen eine singende Klappergrasmücke; über dem Löwerholz ein kreisender Rotmilan (H. Abeler)


22 Weißstörche nördlich von Geseke in einem Gerstenfeld mit vielen Mäuselöchern.
2 Weißstörche auf einer Horstplattform östlich von Ehringhausen stehend.
In einer frisch gemähten Grasfläche westlich von Bönninghausen 4 Silberreiher, 5 Graureiher und 2 Weißstörche.
2 Rotmilane flogen zusammen nach Norden über den Nächstenbruch südlich von Ehringhausen (H. Illner).

20. April 2019

Einen weiteren Naturhorst der Weißstörche gibt es an der Schwannemühle bei Dinker. Ungewöhnliche Horststandorte des Weißstorches auch in Hamm: auf dem Kamin des Schlosses Heessen und auf einem Hochspannungsmasten. Einen weiteren neuen Horst auf einem Nistplattform gibt es in Dinker; in der Feldflur Eimsen ein weithin hörbarer Mittelspecht und ein Bussard. (I. und W. Weinelt)

Naturhorst an der Schwannemühle bei Dinker (Foto: Weinelt)Naturhorst an der Schwannemühle bei Dinker (Foto: Weinelt)Weißstorchhorst auf dem Schloß Heessen (Foto: Weinelt)neuer Weißstorchbrutplatz in Dinker (Foto: Weinelt)Mittelspecht (Foto: Weinelt)


An der Gieseler zwischen Bad Westernkotten und Hellinghausen mind. 3 Paare Gebirgsstelze; bei Overhagen Nilgänse mit halbwüchsigen Küken (O. Zimball, M. Bunzel-Drüke)


Bei dem schönen Wetter schwärmen an manchen Orten schwarze fliegenähnliche und langbeinige, völlig harmlose  Mücken, die sogenannten Märzfliegen. Sie sollten besser Marcus-Haarmücken genannt werden, sind sie doch eher um den 25. April unterwegs, der Tag, der dem Heiligen Marcus gewidmet ist. Die Fuchsrote Sandbiene ist eine der noch häufigeren Wildbienenarten.


Vormittags nördlich von Einecke 1 ad m Rohrweihe nach Nordost fliegend (ziehend?).
In einem neu angelegten Biotop für die Rohrweihe im Grenzbereich Unna-Soest zeichnet sich erstmals die Brutansiedlung einer Rohrweihe ab.
Im Raum Ruhne-Gerlingen 1 vorj. m und 1 immature w Rohrweihe jagend.
Südlich von Vierhausen 1 wf Rohrweihe 15:55 Uhr ca. 100 m hoch nach Norden üder den Haarkamm ziehend.
Je 1 Rotmilan nördlich von Schlückingen und östlich von Hilbeck .
1 Gartenrotschwanz
singend an der Bahn nördlich Westönnen (H. Illner).


Gestern gelangte aus Körbecke ein Mausohr zur ABU. Das Tier hat beschädigte Flügelspitzen, ist aber sonst ganz gesund. Das Mausohr ist die größte heimische Fledermausart. Vor 100 Jahren war sie sehr häufig, ihre Bestände brachen aber völlig zusammen. Z. Z. ist eine gewisse Erholung ihrer Zahlen festzustellen (H. Vierhaus).

Märzfliegen bei der Paarung. Das Männchen ist an den riesigen Augen zu erkennen (H. Vierhaus)Die Fuchsrote Sandbiene, Andrena fulva, ist eine der Wildbienenarten, die leicht zu bestimmen ist (H. Vierhaus)Die Fuchsrote Sandbiene, "Schau mir in die Augen, Kleines" (H. Vierhaus)Dieses Große Mausohr ist ein Neunachweis für den Raum Möhnesee (H. Vierhaus)

19. April 2019

Im Bereich westlich von Marsberg-Meerhof 1 w Kornweihe jagend und mehrere Rotmilane fliegend (ein neuer Brutplatz befindet sich unweit einer WEA). Östlich von Geseke nah der Grenze zum Kreis PB 5 Weißstörche und 4 Kiebitze auf einem Acker (H. Illner).


Am westlichen Rand des Golfplatzes, M.-Völlinghausen, in einem Gebüsch minutenlanger Gesang einer Nachtigall (H. Abeler)


Vormittags in der Hellinghauser Mersch am Anglerweg folgende Beobachtungen: Löffelente: 9m, 3w, Schnatterente: 13m, 13w, 5 Blässhühner, Stockente: 4m, 1w, Krickenten: 3m, 3w, 3 Bruchwasserläufer, 1 w Pfeifente, Höckerschwan: 3 ad. und 5 subad., 1 Rostgans, 11 Graugänse, 2 Kanadagänse, 1 rufender Kuckuck, 1 Rohrweihe und 2 Paare Kolkraben, die rufend den Beobachtungspunkt überflogen und die zwei Weißstorchbrutpaare (J. Drüke). Am Bettenberg (Westteil der Hellinghauser Mersch) 1 Weißstorch, 5 Kiebitze (mind. 2 brütend), 1 Bekassine, 2 Kampfläufer, 1 Bruchwasserläufer sowie 1 Paar Kolkraben (C. Härting, A. Krämer & J. Brüggeshemke).

Auenlandschaft in der Hellinghauser Mersch am Beobachtungspunkt "Anglerweg". (J. Drüke)Einer der schönsten Weißstorchbrutplätze in NRW ist vom Beobachtungspunkt am Angelerweg auch mit einem Fernglas leicht zu übersehen. (J. Drüke):


In den Ahsewiesen u.a. 2 Kraniche kreisend und dann nach Westen abfliegend, 3 Silberreiher, 6 Bruchwasserläufer, 3 Grünschenkel, 1 Austernfischer, mind. 7 Bekassinen, 1 w Rohrweihe, 1m und 1 w Kornweihe ziehend, auch hier die ersten Nachtigallen (B. Beckers); dort morgens außerdem 8 w Kampfläufer und ein singender Schilfrohrsänger (W. Pott).

Blitzschnelle Brutablösung bei den Weißstörchen (Foto: B. Beckers)Weißstorch im Landeanflug (Foto: B. Beckers)Weißstorch frontal - beim genaueren Hinsehen ein Fremdstorch mit einem Alu-Ring (Foto: B. Beckers)


In der Woeste u.a. 25 Krickenten, 18 Löffelenten, 5 Knäkenten (4;1), 2 Zwergtaucher, 1 Haubentaucher, mind. 10 balzende Kiebitze, 2 Bekassinen, 14 Kampfläufer, 5 Bruchwasserläufer, 2 Dunkelwasserläufer sowie ein balzendes Rohrweihen Paar. Im Lohner Klei mehrere trinkende und badende Wiesenschaf- und Bachstelzen an einer Pfütze, hier auch eine singende Grauammer sowie 1 ad. m Wiesenweihe (C. Härting, A. Krämer & J. Brüggeshemke).

Singende Grauammer auf ihrer Singwarte (Foto: C. Härting)Wasserpfützen in der Landschaft sind ein oft Treffpunkt für verschiedene Vogelarten: hier Wiesenschaf- und Bachstelze im Lohner Klei (Foto: C. Härting)

17. April 2019

In der Disselmersch u.a. 2 Grünschenkel, 1 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer (M. Bunzel-Drüke)


Erstmals waren heute im April keine Kiebitze mehr im Raum Haarhöfe-Könekenhof-Tommeshof-Oberbergheim zu sehen, obwohl mehrere geeignet erscheinende Äcker vorhanden sind. Aufgrund der mehr oder weniger kontinuierlichen Schrumpfung des Bestandes war das lokale Aussterben abzusehen. Vor 17 Jahren gab es hier noch ein Dutzend Brutpaare. Die Erhöhung potenzieller Brutäcker durch vermehrten Maisanbau infolge des Betriebes einer Biogasanlage änderte nichts an dieser Entwicklung.
1 Rotmilan östlich Oberbergheim auf einem Acker; 1+2+1 Rotmilan gleichzeitig kreisend im Raum Robringhausen-Waltringhausen-Mellrich.
1 Schwarzmilan nordwestlich Altenmellrich.
Jeweils balzende Kiebitze auf frisch bearbeiteten Äckern südlich von Ebbinghausen und südwestlich von Horn. Südlich Ebbinghausen ein ad Paar Rohrweihen (H. Illner).


Auffällig ist in diesem Jahr in der Hellwegregion, dass nach eigenem Eindruck deutlich mehr Zwischenfruchtfelder als in den Vorjahren totgespritzt und wochenlang unbearbeitet liegen gelassen wurden. Auf diesen Äckern scheinen Kiebitze sich trotz geeignet erscheinender Vegetationsstruktur kaum anzusiedeln (wegen Nahrungsmangel?). Eine Rolle könnte dabei spielen, dass totgespritzte, braune Äcker oberflächennah schneller austrocknen (in der Folge geringere Regenwurmaktivität?) als Äcker mit grünen Pflanzen. In früheren Jahren wurden Zwischenfruchtflächen häufiger schon im März mit Grubber oder Egge bearbeitet und boten dann zumindest für einige Tage gute Nahrungsbedingungen für den Kiebitz. Allerdings droht dort getätigten Gelege später die Zerstörung durch die Bestellung, wenn sie nicht markiert und bei den Feldarbeiten umfahren werden. Näheres zu dieser Problematik hier und hier (H. Illner).


 Im Lohner Garten sammelt das Gebirgsstelzen-Weibchen schon fleißig Futter für den Nachwuchs (H. Vierhaus).

An der Ahse in Lohne hat diese Gebirgsstelze ihr Nest (H. Vierhaus)

16. April 2019

In der Disselmersch u.a. 6 Höckerschwäne, 24,14 Löffelenten, 1,1 Spießenten, 4,2 Knäkenten, wenige Stockenten, mind. 100 Krickenten, keine Schnatterenten, 3 Kormorane, 6 Kiebitze, 6 Zwergtaucher, 2 Silberreiher, 1 Graureiher, 1 ad. Lachmöwe, ca. 10 Uferschwalben, 2 Rauchschwalben - und zu jeweils einem Kurzbesuch 1 Wanderfalke (ad., sehr hell), 1 Uferschnepfe, 3 Waldwasserläufer, 1 Hohltaube, 1 Mauersegler (extrem früh, so früh hatte ich noch nie einen) (M. Bunzel-Drüke)

Außerdem 1 Grünschenkel, 1 Dunkelwasserläufer, 1 Bruchwasserläufer, 1 Rotschenkel, auch hier führt das erste Grauganspaar pulli (B. Beckers)

Waldwasserläufer Foto: V. Brockhaus)Kiebitz ärgert den hellen Wanderfalken. (M. Bunzel-Drüke)


Östlich Herzfeld an der Kreisgrenze Soest-Warendorf 1 Paar balzende Schwarzmilane im vorjährigen Revier (C. Härting).


In der Bovenmersch u.a. 3 balzende Kiebitze, 16 Knäkenten, 15 Löffelenten, 12 Pfeifenten, 3 Spießenten; in der Ostmersch u.a. 2 balzende Kiebitze, 1 m Rohrweihe (B. Beckers)


In den Ahsewiesen u.a. 2 Grünschenkel, 3 Kampfläufer, 1 Regenbrachvogel, 2 Silberreiher, 2 Sperber (B. Beckers)

Außerdem ein Großer Fuchs, der überwintert hat, an einer Schlehenblüte Nektar saugend. Eine der Krickenten trägt einen Schnabelring, leider konnte der Gesamtcode nicht ermittelt werden. (V. Brockhaus)

Grosser Fuchs (Foto: Volkmar Brockhaus)Krickenten (Foto: Volkmar Brockhaus)

15. April 2019

Nahe dem Pavillon in den Ahsewiesen 1 Waldohreule und Im Winkel 4 Bekassinen (W. K. Suermann)

 Bekassine (W.K. Suermann)Waldohreule (W. K. Suermann)


Am Enser See: 2 Höckerschwäne (m,w) auf Nest, 2 Graugänse, 12 Kanadagänse (wahrscheinlich 2 Bruten), 1 Grau-Kanadaganshybrid, 3 Rostgänse (2m,1w) auf Nest, 2 Nilgänse, 3 Stockenten (2m,1w), 18 Reiherenten (11m, 7w), 1 Gänsesäger (m), 4 Zwergtaucher, 1 Graureiher, 2 Kormorane, 1 Silbermöwe, 11 Blässhühner (M. Baule)


In der Klostermersch u.a. 8 Höckerschwäne, 32 Kanadagänse, 38 Graugänse, 5 Nilgänse, 1 m Rostgans, 53 Schnatterenten, 26 Krickenten, 31 Stockenten, 1 m Knäkente, 48 Reiherenten, 1 Haubentaucher, 10 Kormorane, 2 Graureiher, 5 Weißstörche (1 Paar brütend, 1 Revierpaar), 4 Mäusebussarde, 1 Wasserralle, nur 7 Blässhühner, 1 Flussregenpfeifer, 20 Bekassinen, 1 Rotschenkel, 1 Grünschenkel, 10 Waldwasserläufer, 7 Lachmöwen, 1 rufender Kuckuck, 1 Eisvogel, 1 Mehlschwalbe, 2 Uferschwalben, 15 Rotdrosseln, 1 m Gartenrotschwanz, 12 Wiesenpieper, 1 Stieglitz, 1 C-Falter (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)

Buntspecht hämmert an trockenem Weidenholz. (M. Bunzel-Drüke)Mit der riesigen Larve des Weidenbohrers (Cossus cossus) - ein Schmetterling - lässt sich der Specht selbst von Fotografen nicht stören. (M. Bunzel-Drüke)Ziemlich schmutziger Storch (M. Bunzel-Drüke)


3 balzende Kiebitze und fliegend 1 w Rohrweihe sowie 1 Rotmilan  im Bereich der beiden neuen WEA bei Hessing-Unterberg II.
1 ad m Rohrweihe nordwestlich Kesseler jagend (H. Illner).


 Mittags waren in der Disselmersch zu sehen 1 Kormoran, 2 Mäusebussarde, 3 Knäkentenerpel, 11 Stockenten, 31 Löffelenten, 84 Krickenten, 62 Bläßhühner, 6 Zwergtaucher, davon 5 dz,2 Haubentaucher, 2 Höckerschwäne, 2 Weißstörche, 8 Kanadagänse, 11 Graugänse, 7 Kiebitze. (U.Kuhls)

x5 2Blaumeise (U. Kuhls)

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