Praktische Umsetzung

Angelegte Ackerstreifen
Von ca. 24 ha angelegten Ackerstreifen im ersten Projektjahr ist die
Vertragsfläche
auf ca. 54 ha im zweiten Projektjahr angestiegen. In diesem Sommer (2005)
- zu Beginn des vierten Projektjahres konnten für das letzte Vertragsjahr
(2005/2006) noch einmal Verträge mit
64 Landwirten über insgesamt 165 Ackerstreifen mit einer Gesamtfläche
von etwa 71 ha abgeschlossen werden.
Die beiden Karten zeigen die Lage der
im Rahmen des Modellvorhabens angelegten extensivierten Ackerstreifen und
der Streifen, die im Rahmen der Förderprogramme Ackerrandstreifen, Schonstreifen
und Artenreiche Feldflur angelegt wurden.

Viele Landwirte verlängerten ihre Verträge nach Ablauf des ersten
bzw. zweiten Vertragsjahres, so dass einige Streifen über mehrere Jahre
bestehen bleiben. Andere Landwirte nehmen zwar jedes Jahr am Projekt teil,
variieren
aber die Standorte der Streifen auf ihren Flächen.
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Kooperationen vor Ort
Zu den Aufgaben der ABU gehört auch die Zusammenarbeit mit den Landwirten.
In Kooperation mit der Landwirtschaftskammer NRW der Kreisstelle Soest, dem
Amt für Agrarordnung Soest, dem Kreis Soest und mit Unterstützung
der Kreisjägerschaft wird für die Anlage extensivierter Ackerstreifen
geworben.
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Öffentlichkeitsarbeit
Um möglichst viele Landwirte für die Teilnahme am Modellvorhaben
zu motivieren, sind vielfältige Informationsangebote und eine intensive
persönliche Beratung nötig. Gespräche mit interessierten Landwirten
finden meist vor Ort direkt auf dem Feld oder auf dem Hof statt. Dabei werden
speziell entworfene Kennblätter der einzelnen Streifentypen und ein farbiges
Faltblatt verteilt. Zu Beginn wurde in dem weit verbreiteten Pflanzenschutzfax
der Landwirtschaftskammer für das Modellvorhaben geworben. Speziell an
die Landwirte gerichtete Informationsveranstaltungen fanden auf zahlreichen
Jahresversammlungen von Hegeringen bzw. Jagdgenossenschaften, auf einer Exkursion
des Saatbau- und Ortsvereins und auf einer Sitzung des Kreisstellenbeirates
der Landwirtschaftskammer statt. Die interessierte Öffentlichkeit wird
durch Artikel in der Lokalpresse, selbst gestaltete Sendungen im lokalen Bürgerradio,
den Internet-Auftritt und in öffentlichen Vorträgen bzw. auf Exkursionen über
das Modellvorhaben informiert.
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Betreuung und Vertragsabwicklung
Die eigentliche Vertragsabwicklung obliegt im Wesentlichen der ABU (Bewirtschaftungsvertrag),
wobei die Landwirtschaftskammer vor allem bei landwirtschaftlichen und
fördertechnischen
Fragen unterstützend tätig ist. Die Landwirtschaftskammer prüft
darüber hinaus, ob die Verträge im Einklang zu eventuell bestehenden
anderen Verpflichtungen (z. B. Agrarumweltprogrammen) stehen.