Ackerstreifenprojekt  

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Projekttreffen und Arbeitstreffen des Projektverbundes

Es werden regelmäßig zweimal jährlich Projekttreffen veranstaltet. Zu den Treffen sind alle Kooperationspartner und am Projekt Beteiligten eingeladen. Die Treffen sollen dem Informationsaustausch dienen, die Zusammenarbeit verbessern und zur Diskussion anregen.

Darüber hinaus finden Im Rahmen des Projektverbundes „Lebensraum Börde“ und „Lebensraum Brache“ regelmäßig interne Projektgruppentreffen statt, an denen wissenschaftliche Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden. Zusätzlich werden jährlich so genannte „Statusseminare“ ausgerichtet, an denen in größerem Rahmen Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert werden.

 

8. Juni 2006
Die Bewirtschaftungsverträge über alle "Extensivierten Ackerstreifen" laufen zum 30. Juni 2006 aus, das Modellvorhaben neigt sich dem Ende entgegen. Am 8. Juni fand daher das letzte Projekttreffen als Abschlusstreffen statt, bei dem Bilanz gezogen wurde. Etwa 30 Vertreter der beteiligten Organisationen, des Umwetlministeriums sowie interessierte Landwirte nahmen an dem Treffen teil.

Einen Ausblick in die Zukunft gaben Vorträge von Dr. G. Verbücheln (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und K. Naujoks (Landwirtschaftskammer NRW). Herr Dr. Verbücheln gab einen Überblick über die Maßnahmen, die zukünftig Bestandteil des Vertragsnaturschutzes sein sollen, darunter auch "extensivierte Getreidestreifen". Herr Naujoks stellte in seinem Vortrag Finanzierungsmöglichkeiten für Naturschutzmaßnahmen auf Ackerflächen im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen vor.

Abgerundet wurde die kleine Vortragsveranstaltung durch eine Exkursion in die Feldflur. Herr Jasper aus Neuengeseke führte den Teilnehmern "seine" extensivierten Ackerstreifen vor, wobei auch pflanzenbauliche Aspekte diskutiert wurden.

Einig waren sich alle Teilnehmer des Abschlusstreffens - schade, dass dieses erfolgreiche Modellprojekt zu Ende geht!

 

 

11. November 2005
Zum Herbsttreffen des Soester Ackerstreifenprojektes haben sich auch dieses Mal wieder Landwirte, Kooperationspartner und Interessierte in der Biologischen Station in Bad Sassendorf - Lohne zusammengefunden. Einen Schwerpunkt des Treffens bildeten die Ergebnisse der Telefonbefragung aus diesem Sommer, an der sich 32 Landwirte beteiligt hatten. Auf Grundlage dieser direkten "Praxiserfahrungen" sowie der naturschutzfachlichen Effizienzkontrollen konnten im Rahmen des Treffens konkrete Vorschläge zur Einbindung von extensivierten Ackerstreifen in die Agrarumweltprogramme vorgestellt und in der Runde diskutiert werden.
Dieses alljährliche Herbsttreffen wurde dann von einem sehr informativen und interessanten Vortrag von Dr. Marcus Jenny von der Schweizer Vogelwarte mit dem Titel "Schützen die Schweizer Landwirte die Natur besser als ihre deutschen Kollegen?" abgerundet. Er brachte etwa 35 Personen – Landwirte, ABU-Mitglieder und Interessierte – das System der Schweizer Landwirtschaft nahe. Alle Schweizer Landwirte, die Direktzahlungen in Anspruch nehmen müssen z. B. einen sogenannten ökoloigschen Nachweis erbringen.

 

2. Juni 2005
Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Landwirte, Interessierte, Kooperationspartner und Vertreter des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, um sich direkt vor Ort über das Projekt zu informieren und zu diskutieren. Herr Dr. Wilstake, Abteilungsleiter Landwirtschaft im Umweltministerium von NRW betonte, wie wichtig Modellvorhaben - wie das Soester Ackerstreifenprojekt - für die Weiterentwicklung und Optimierung von Agrarumweltmaßnahmen sind. Zur Diskussion steht nun, welche der im Kreis Soest getesteten „extensivierten Ackerstreifen“ zukünftig als EU-kofinanzierte Agrarumweltmaßnahme landesweit angeboten werden können. Einige der Streifentypen haben sicherlich gute Chancen!

Von den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Treffens waren einige auch schon beim letztjährigen Projekttreffen im Lohner Klei dabei, als die Wildkrautstreifen dort eingesät wurden. Sie konnten sich nun von der positiven Entwicklung der bunten Einsaatmischung überzeugen, die im zweiten Standjahr ein anderes, aber ebenso farbenfrohes Bild bietet.

 

22. Oktober 2004
Am zweiten Projekttreffen in diesem Jahr nahmen ca. 20 Personen teil. Im Vordergrund des Treffens standen der Blick auf das zurückliegende Jahr sowie aktuelle Ergebnisse des Modellvorhabens. Einen besonderen Diskussionsschwerpunkt des Treffens bildeten die in diesem Jahr im Rahmen des Projektes neu angelegten Wildkrautstreifen, die sich - wohl auch aufgrund individueller Saattechnik - alle ganz unterschiedlich im Sommer 2004 entwickelt hatten.

Im Anschluss an das interne Projekttreffen berichtete Herr Dr. Ferdinand Rühe vom Wildbiologischen Institut der Universität Göttingen zur Feldhasenforschung. Noch einmal wurde deutlich, wie wichtig die extensivierten Getreidestreifen ohne Dünger- und Biozideinsatz mit doppeltem Reihenabstand auch für die Überlebenschancen des Feldhasens in der intensiv genutzten Agrarlandschaft sind.

 

28. Juli 2004
Am 28. Juli standen die Wildkrautstreifen im Mittelpunkt eines Treffens von Vertretern der Projekte „Lebensraum Börde“ und „Lebensraum Brache“ zum Thema blütenreiche Saatgutmischungen. Dabei ging es sowohl um praktische Fragen wie Aufgang der gesäten Arten, landwirtschaftliche Problemkräuter, Entwicklung und Pflege der Flächen als auch um naturschutzfachliche Fragen. Einigkeit bestand darin, dass bei der Einsaat von Blühstreifen Aspekte des Ackerwildkrautschutzes mit berücksichtigt werden und keinesfalls bestehende Ackerrandstreifen mit Vorkommen seltener Ackerwildkräuter zu Ansaat-Blühstreifen umgewandelt werden sollen. Die angesäten Wildkrautstreifen sollen nicht Konkurrenz bzw. Ersatz für Artenschutzmaßnahmen der Ackerwildkrautflora sein, sondern eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

 

22. bis 24. Juni 2004
"Lebensraum Börde " und "Lebensraum Brache" waren gemeinsam mit dem Thema "Acker als Lebensraum" auf den DLG-Feldtagen auf Gut Dummerstorf bei Rostock vertreten. Neben weitreichenden Informationen zu den einzelnen Projekten (ausgestellt im Zelt), waren Demonstrationsparzellen mit verschiedenen Saatgutmischungen als Blühstreifen angelegt. Daneben gab es auch eine Demonstrationsparzelle des Ackerstreifentyps 1 (Getreide im doppelten Reihenabstand) aus dem Soester Ackerstreifenprojekt. Am 24. Juni wurden in einer Podiumsdiskussion Inhalte und Ziele der Projekte einem breiteren Publikum näher gebracht.

Photos: T. Meyer, J.Freese

 

16./17. Juni 2004
Das zweite Statusseminar des Projektverbundes fand am 16. u. 17. Juni in Barnstädt/Göhrendorf , Sachsen-Anhalt statt. Eingeleitet wurde das Treffen mit einer Exkursion durch das dortige Projektgebiet. Besichtigt wurden die bereits im Rahmen des Projektes durchgeführten Naturschutzmaßnahmen wie z. B. die Anlage von Blühstreifen oder Nachpflanzungen von Obstbaumreihen. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Teilprojekte, deren Vertreter über den aktuellen Arbeitsstand und Ergebnisse berichteten.

 

23. April 2004
Ca. 25 Personen fanden sich bei schönem, aber windigen Frühlingswetter zum diesjährigen ersten Projekttreffen am 23. April, das erstmalig in der Feldflur stattfand, ein. Sowohl am Projekt interessierte Landwirte als auch Vertreter der Kooperationspartner – Umweltministerium, Landwirtschaftskammer, Amt für Agarordnung, Kreis Soest - waren gekommen, um sich die Einsaat eines Wildkrautstreifens anzuschauen.
Die Wildkrautstreifen (Streifentyp 3) werden in diesem Jahr erstmalig mit einer Saatgutmischung eingesät. Aufgrund des sehr feinen Saatguts bedarf es einer speziellen Einsaattechnik, die Herr Heidhues – ein am Projekt teilnehmender Landwirt – den Anwesenden demonstrierte: Aussaat per Hand und pneumatischer Drillmaschine.

20. November 2003
An diesem Projekttreffen mit ungefähr 20 Personen nahmen neben Vertretern des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW MUNLV) zum ersten Mal auch viele Landwirte teil. Es konnten die ersten Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden.

 

17./18. Juni 2003
Das erste zweitägige Statusseminar mit rund 35 Teilnehmern wurde von der ABU in der Biologischen Station in Bad Sassendorf-Lohne ausgerichtet. Daran teilgenommen haben Vertreter der Teilprojekte des Forschungsverbundes, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, des projektbegleitenden Beirates sowie die Kooperationspartner. Neben einem Vortragsprogramm zu ersten Ergebnissen, gab es eine etwa zweistündige Exkursion in die Soester Börde zur Demonstration angelegter Ackerstreifen und zum Kennenlernen des Projektgebietes. An dieser Feldbegehung nahmen auch Vertreter der Landwirtschaftskammer der Kreisstelle Soest sowie Vertreter der Kreisjägerschaft teil.


 

27. März 2003:
Erstes Projekttreffen - Informationsaustausch zwischen den Kooperationspartnern. Erste Erfahrungen aus der Praxis des Modellprojektes standen im Vordergrund der Veranstaltung, an der insgesamt 16 Personen teilgenommen haben.