Ackerstreifenprojekt  

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Modellvorhaben Ackerstreifen

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7 Typen von Ackerstreifen stehen zur Auswahl

(A) Streifentypen im ersten Jahr (Alle Ausgleichszahlungen beziehen sich auf 1ha und ein Jahr):

Typ 1: Getreide mit doppeltem Saatreihenabstand (511 € zuzüglich Flächenbeihilfe)

Typ 2: Stoppelbrache über Winter, nachfolgend Schwarzbrache im Frühjahr (818 €)

Typ 3: Spezielle Einsaatmischung von Wildkräutern (895 €; Saatgut wird gestellt)

 

(B) Darauf aufbauende Streifentypen im Folgejahr

Typ 4: Überjähriges Getreide mit doppeltem Reihenabstand, nachfolgend Sommergetreide mit doppeltem Reihenabstand
(1130 € zuzüglich Flächenbeihilfe)

Typ 5: Überjähriges Getreide mit doppeltem Reihenabstand, nachfolgend Schwarzbrache im Frühjahr (1290 €)

Typ 6: Überjährige Wildkräuter, nachfolgend Sommergetreide mit doppeltem Reihenabstand (660 € zuzüglich Flächenbeihilfe)

Typ 7a: Überjährige Wildkräuter, - Fortführung (818 €)

Typ 7b: Überjährige Wildkrätuer, nachfolgend Schwarzbrache im Frühjahr (818 €)

 

Für alle Streifentypen gilt:

Projektgebiet

Ackerbaugebiet im Kreis Soest zwischen Lippe und Ruhr bzw. Möhne

Ackerkulturen

Winter- oder Sommergetreide, vor Sommerung Stoppelbrache über Winter bis mindestens Februar

Lage im Feld

am Rand oder im Inneren eines Getreideschlages (Typen 1 bis 3) oder einer Ackerfläche (Typen 4 bis 7)

Anzahl und Größe

pro Ackerschlag können Streifen mit einer Gesamtfläche von bis zu 1 ha angelegt werden, in Sonderfällen bis zu 2 ha

Breite

in der Regel 6 m bis 15 m; in Ausnahmefällen können auch kleine ganze Ackerschläge mit über 15 m Breite als Streifen angelegt werden

Dünger

jeglicher Art sind nicht zugelassen, die randscharfe Ausbringung auf dem Restschlag ist erlaubt

Pflanzenschutzmittel

jeglicher Art sind nicht zugelassen, die randscharfe Ausbringung auf dem Restschlag ist erlaubt

Beikrautkontrolle

unterbleibt, auf Einzelantrag möglich ist die punktuelle mechanische Bekämpfung von Problemunkräutern

Vorgewende

die Streifen dürfen nicht als Vorgewende oder Weg genutzt werden

Weidenutzung

Auftrieb und Koppelung von Weidevieh sind nicht erlaubt

Vertragsdauer

1 Jahr, aber mehrjährige Vertragsbindung bis zum Ende der Projektlaufzeit ist erwünscht

Verpflichtungszeitraum

(=Vertragsjahr) 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres

Auszahlung

nach Ablauf des Verpflichtungszeitraums durch die ABU nach Prüfung durch die Landwirtschaftskammer; kein Auszahlungsantrag nötig

 

Die Kennblätter der Streifentypen stehen als pdf-Datei zur Verfügung.

 

Wie werden die Ackerstreifen angelegt und wie lassen sie sich kombinieren?

Kombinationsmöglichkeiten im Überblick

Wie ist der Ablauf bis zur Vertragsunterzeichnung?

Zunächst erhalten Sie auf Ihre Interessenbekundung eine Eingangsbestätigung. Von Ihnen benötigen wir dann auf jeden Fall folgende Unterlagen (diese können Sie auch schon zusammen mit der Interessenbekundung einreichen):

  1. Eine Karte mit der flurgenauen Angabe der Lage des (der) gewünschten Ackerstreifens.
  2. Die Unternehmernummer (alle Ihre persönlichen Daten werden vertraulich behandelt).
  3. Die Flächenverzeichnisnummer und Angaben zu der Gemarkung, Flur, Flurstück und zu der Größe und Nutzung des Flurstücks, auf dem der (die) Ackerstreifen angelegt werden soll(en).
  4. Die Angabe des (der) gewünschten Streifentyps(en) und der Streifenbreite.

Gemeinsam überlegen wir, ob die von Ihnen favorisierten Flächen in das Programm aufgenommen werden können. Bei Bedarf besichtigen wir mit Ihnen auch den Streifenstandort. Ihre Daten werden dann von uns in ein geografisches Informationssystem (GIS) und eine Datenbank eingegeben. Die entsprechenden Auszüge erhalten Sie dann mit einem Vertragsentwurf von uns zurück. Die Unterlagen können Sie dann in Ruhe sichten und bei Bedarf bei uns rückfragen.

Falls Sie den Vertrag unterzeichnen möchten, begrüßen wir Sie gern in der Biologischen Station in Bad Sassendorf-Lohne oder wir kommen auf Wunsch auch zu Ihnen nach Hause.

Der Vertragstext steht Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung.