Laufkäferfauna

Methode:
Die Erfassung der Laufkäferfauna erfolgte in den Jahren 2002 und 2003 mittels Bodenfallen.
Pro Fallenstandort wurden jeweils 10 Bodenfallen (je fünf Fallen in Ackerstreifen und in etwa
30 – 50 m entfernt gelegenen Referenzflächen), für zwei Wochen exponiert. Die Fangperioden
lagen im Oktober 2002, Mai 2003 und Oktober 2003.

Erste Ergebnisse:
Die Fallenfänge - jeweils 5er Reihen à 14 Tage - erbrachten 12.585 adulte Laufkäfer, wobei
75 % auf den Mai-Termin entfallen; insgesamt wurden 71 Carabidenarten nachgewiesen.

 

 

 

 

 

Die Äcker zeigten sich mehrheitlich von einer typischen Gemeinschaft aus eurytopen Offenland-
arten besiedelt, in der wenige charakteristische Vertreter hohe Individuenanteile aufweisen. Als
regionale Besonderheit kann gelten, dass Nebria salina an sämtlichen Standorten auftrat. Die
Carabidenfauna der Brachen (Typ 2) erwies sich als insgesamt artenreicher aber mit höherer
Variation behaftet als die der extensivierten Getreidestreifen (Typ 1 und 4), die standörtlich homo-
gener und insgesamt einheitlicher war.