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ABU Aktuell

Karpfenhochzeit in der Klostermersch

Nach dem kleinen Hochwasser letzte Woche kamen etwa 10-20 grosse Karpfen in die überschwemmten Weiden in die Klostermersch, um dort eine grosse Karpfenhochzeit zu feiern. An mehreren Stellen gleichzeitig umkreisten sich die Karpfen, um im wärmeren flachen Wasser auf der Weide anzulaichen und gleichzeitig Konkurrenten zu vertreiben. Die Lippe mit ihrem kalten Wasser ist für das Laichgeschäft der wärmeliebenden Karpfen ungeeignet, so dass sie sich wärmere Bereiche aussuchen. Bei den Fischuntersuchungen der letzten Jahre waren im Bereich der Steinbachmündung in der Klostermersch auch immer wieder junge Karpfen gefangen worden. (M. Scharf, R. Loerbroks)

Karpfen (M. Scharf)Karpfen (M. Scharf)Karpfen (M. Scharf)

Naturführungen Kleiberg

Konikpferde und Rinder weiden auf dem Kleiberg (Foto: P.  Salm)Der Natur- und Landschaftsführer Nobert Kienz bietet am Donnerstag, den 30.5. eine Wanderung über den ehemaligen Standortübungsplatz Büecke (Kleiberg) an. Die Führung beginnt um 14:30 Uhr, Treffpunkt ist der Körbecker Weg (alte Panzerstraße) unterhalb des Waldrestaurants „Zur Steinkiste“.

Auf der Wanderung lernen Sie die vielfältigen Strukturen der Landschaft kennen und entdecken Tiere und Pflanzen, die in unserer intensiv genutzten Landschaft selten geworden sind. Besonders interessant ist am Kleiberg die Vogelwelt. Auch eine sehr seltene Amphibienart, die Gelbbauchunke, hat hier noch einen Lebensraum gefunden. Diese Art wird zwar auf der Wanderung nicht zu sehen sein, aber Sie erfahren viel über ihre außergewöhnliche und spannende Lebensweise. Auf den weitläufigen blütenreichen Grünlandflächen weiden Pferde und Rinder, die hier die Landschaft pflegen. Von den Aussichtshügeln aus kann man den Blick in die Börde schweifen lassen, wobei sich die Stadt Soest besonders schön präsentiert. Spannendes gibt es auch zur Entstehungsgeschichte des Gebietes zu erzählen.

Die Kosten betragen 5 Euro pro Person. Eine Anmeldung zu dieser Führung ist erforderlich. Anmelden können Sie sich auf der Internetseite der Naturführer der LEADER Region Lippe-Möhnesee unter www.natur-fuehrung.de/touren. Oder direkt per Email an p.salm@abu-naturschutz.de.

 

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Molche, Laubfrösche und noch viel mehr imWasser

Die ABU-Kindergruppe war auf einer Tümpeltour erfolgreich. Mit Keschern, Eimerfallen oder einfach mit der Hand wurde eine Vielzahl von Amphibien und Wasserinsekten gefangen. Und bei Einbruch der Dunkelheit gab es dann noch ein Konzert der Laubfrösche, von dene sich aber leider keiner fangen ließ. Die Verluste (zweimal vollgelaufene Stiefel und eine nasse Hose) hielten sich in Grenzen, und so war das ganze ein gelungenerr Abend.

Die Molchfalle  zieht alle Blicke auf sich (M. Scharf)(M. Scharf)Auch ein Teichmolch war zu sehen (M. Scharf)Bei der Tümpeltour (M. Scharf)

Exkursion zum Vogel des Jahres - die Feldlerche

Am kommenden Sonntag, dem 5. Mai 2019 lädt der Biologe Ralf Joest von der ABU zu einem Spaziergang in die Lohner Feldflur ein. Jetzt im Mai ist der Gesang der Feldlerche in der Hellwegbörde zum Glück noch öfter zu hören. Aber die Feldlerche - und mit ihr viele weitere Pflanzen und Tiere der Felder - werden immer seltener. Um auf den Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft aufmerksam zu machen, hat der Naturschutzbund NABU die Feldlerche schon zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres erklärt. Auf der Exkursion werden typische Vogelarten der ländlichen Kulturlandschaft vorgestellt. Dabei werden sowohl die Ursachen für die Bestandsrückgange als auch Möglichkeiten für den Schutz der Arten erläutert. Treffpunkt für die etwa vierstündige leichte Wanderung ist um 08:00 an der Biologischen Station der ABU in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19).

Die Feldlerche steht für eine artenreiche Agrarlandschaft: blühender Ackerrandstreifen (R. Joest).Blühende Ackerwildkräuter fördern auch die Insekten, Honigbiene an einer Kornblume (Ralf Joest)Der extensivierte Anbau von Getreide im Rahmen von Naturschutzverträgen erhöht die Vielfalt in der Feldlandschaft Die Feldlerche gehört zu den typischen Feldvögeln der Hellwegbörde (Foto: H. Glader)

"Einlieferungen" in der ABU

Am Gründonnerstag gelangt ein überfahrener Biber aus der Lippe endlich ins Naturkundemuseum in Münster. Das Tier wurde bereits am 7. April in Lippstadt auf der Marktstraße, wohin es sich offensichtlich verirrt hatte, von einem Auto erfasst! Über die Lippstädter Feuerwehr und schließlich die Naturschutzbehörde des Kreises kam der Biber in die Biostation, wo er erstmal eingefroren wurde. Dieses Tier ist der dritte Biber, der  zwischen Hamm und Lippstadt in den vergangenen zwei Jahren Opfer des Straßenverkehrs wurde.

Fast geichzeitig kam ein flugunfähiger Uhu nach Lohne, der in einem Garten in Anröchte Zuflucht gesucht hatte.

Und schließlich holten wir an einem der zurückliegenden nasskalten Tage eine klamme Rauhautfledermaus aus dem Lippstädter Tierheim ab. Schon nach zwei Tagen war das Tierchen wieder so fit, dass es in Lohne frei gelassen werden konnte (H. Vierhaus).

Hoffentlich ist dieser Biber aus Lippstadt noch zu präparieren (H. Vierhaus)Der Uhu aus Anröchte wird in der Biostation gesund gepflegt (H. Vierhaus)Dass das keine Zwerg- sondern eine Rauhautfledermaus (aus Lippstadt) ist, verrät das helle Bauchfell (H. Vierhaus)

Erste besenderte Wiesenweihe nördlich der Sahara

Es blieb eine Weile still, aber jetzt gibt es gute Nachrichten: Die ersten beiden unserer Senderweihen haben die Sahara überquert! Es geht um Raymond und Heinz - beides Brutvögel aus Nordrhein-Westfalen (D).

Raymond kam am Samstag, dem 13. April in Marokko an. Nach dem letzten Update blieb er noch zwei Wochen in Südmali. Er flog etwas weiter nördlich in Mali und machte einen kurzen Zwischenstopp in der Nähe des inneren Nigers. Sein Flug über die Sahara begann am 8. April und dauerte fünf Tage.

Heinz kam auch in Marokko an, das war heute am 15. April. In der letzten Aktualisierung von Mitte März schien es, als würde er bereits nach Norden fliegen, doch er blieb schließlich bis zum 7. April in seinem Wintergebiet in Westmali. Es dauerte 8 Tage, bis er die Sahara überwunden hatte. Und für die letzte Etappe ist er sogar durch die Nacht geflogen: zwischen halb acht gestern Nacht (14. April) und fünf Uhr heute morgen legte er 300 km zurück!

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.