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ABU Aktuell

ABU Mitglieder beim Empfang der Landesregierung für ehrenamtlich Tätige

Wie schon in den Vorjahren die alte Landesregierung unter Hannelore Kraft hat die neue Landesregierung in Person des neuen Ministerpräsidenten, Armin Laschet, zu einem Empfang für ehrenamtlich Tätige eingeladen. Diesesmal für Ehrenamtler aus dem Bereich "Nachhaltigkeit und Umweltschutz". Dabei waren dann auch Mitglieder der ABU. Der Empfang war verbunden mit einem Konzert der Essener Philharmoniker. Unter den Geladenen fanden sich viele Mitglieder von Naturschutzvereinen, Fotografen, die sich der Naturfotografie verbunden fühlten oder Ehrenamtler aus der Behindertenarbeit. Aus dem Kreis Soest war daneben ein Naturschützer der ersten Stunde geladen - Professor Stichmann.  Ein schöner Abend mit einem tollen Konzert der Philharmoniker, einem schönen Empfang durch den neuen Ministerpräsidenten NRW, Armin Laschet und einem leckeren Büffet. Hier muss allerdings Kritik geübt werden, denn beim Büffet fehlte der Nachtisch (Pudding oder Eis oder irgendwas Süßes).

Ein HeldentenorMinisterpräsident Armin Laschet eröffnet den Empfang Der neue Ministerpräsident kündigt die Philharmonie an  Ein tolles Konzert der Essener Philharmonie mit vorwiegend klassischer MusikDer Solotrompeter begeisterte das PublikumEin leckeres Büffet für die Ehrenamtlichen-leider ohne NachtischDas neue Kabinett vertreten durch den Ministerpräsidenten und den Innenminister (Mitte)

ABU Jugendgruppe untersucht Libellen in der Hellinghauser Mersch

Mit Kescher und Kamera bewaffnet traf sich die Jugendgruppe der ABU in der Hellinghauser Mersch, um dort Libellen zu bestimmen. Dabei ging neben einer ganzen Reihe von Libellenarten auch etliches anderes Getier ins Netz. Neben Skorpionsfliegen, Libellenlarven, jungen Grasfröschen und Erdkröten gab es auch die Gemeine Schornsteinwespe zu bewundern. Diese baut an Steilwänden vor ihrer Brutröhre schornsteinartige Verlängerungen und ist so leicht zu bestimmen. (M. Scharf)

An ihren kaminartigen Vorbauten ist die Schornsteinwespe leicht zu bestimmen (M. Scharf)Die kleine Erdkröte genießt es, fotografiert zu werden (M. Scharf)Meist sind die Libellen schneller (M. Scharf) Der kleine Grasfrosch hat sich auf das Libellenbuch verirrt (M. Scharf)

Kälbertaufe 2017

Wie mittlerweile Tradition wurde auch dieses Jahr wieder in der Hellinghauser Mersch ein Kalb getauft. Zu der Veranstaltung hatte die Stadt Lippstadt bzw. der Bürgermeister, Herr Sommer aus Vereinen, Verbänden, Kultur etc. eine größere Zahl von Vertretern eingeladen, um mit Ihnen die Taufe zu feiern. Dank der Unterstützung von Sparkasse und Katholischem Krankenhaus war die Verpflegung mehr als gesichert. Vor der Taufe wurden die Wild-Rinder und Wild-Pferde auf ihrer Weidefläche besucht. Sie waren wegen der Hitze im Wald und ertrugen die große Besucherzahl mit Gelassenheit. Lediglich die 121 bestand auf ihrem Eimer mit Rübenschnitzel und verließ die Taufgesellschaft erst wieder, nachdem sie einen angemessenen Anteil bekommen hatte. Wie üblich bemerkten dies die Pferde und forderten auch einige Hände voll Rübenschnitzel. Am Anglerweg erfolgte dann die Taufe mit einem Kunststoffkälbchen durch den ehemaligen Leiter des Amtsgerichtes, Herrn Becker, assistiert durch Herrn Sommer, den Bürgermeister von Lippstadt. Lajana ist jetzt der Name des Kälbchens. Im Gegensatz zum Namen der Mutter ein sehr schöner Name. Die Mutter stammt aus Spanien und wurde dort auf Baba getauft. Übersetzt heißt  das Sabber. (M. Scharf)

Entlang der Lippe geht die Wanderung zum Ort der Taufe (M. Scharf)Mit einem Infostand zeigt die Bezirksregierung die vielfältige Wirbellosenfauna der Lippe  (M. Scharf)Frau Dr. Bunzel erläutert, wie groß Barben in der Lippe werden können (M. Scharf)Herr Becker hat das Kälbchen auf Lajana getauft und bekommt vom Lippstädter Bürgermeister eine Taufurkunde (M. Scharf)

NABU Sulingen zu Besuch bei der ABU

NABU Sulingen an der Großen Schmalenau in NeuhausEinmal im Jahr unternimmt die NABU-Ortsgruppe Sulingen eine mehrtägige Fahrt und schaut sich interessante Naturschutzprojekte an. Für dieses Jahr hatten sie sich Naturschutzprojekte im Kreis Soest ausgesucht. Aus der Vielzahl von interessanten Projekten hatten sich die Sulinger drei ausgewählt. Am Samstag (17.6.) ging es zunächst in die Lippeaue. In der Hellinghauser Mersch nutzten wir die Gelegenheit, dass die Rinder- und Pferdeherde recht nah am Aussichtspunkt stand, so dass wir im Angesicht der imposanten Tiere die Entwicklung der halboffenen Weidelandschaft vorstellen konnten. In der Klostermersch erläuterten wir die Lipperenaturierung. Nach einer kurzen Stärkung ging es in die Disselmersch, wo das Thema "Auenaktivierung" im Vordergrund stand. Mit Fernglas und Spektiv bewaffnet ließen sich auch noch zahlreiche Vogelarten beobachten.

Danach ging es in einen ganz anderen Landschaftsraum. Im Arnsberger Wald schauten wir uns die Ergebnisse des LIFE-Projektes Bachtäler im Arnsberger Wald an. Wir erläuterten der Gruppe die Renaturierung der kleinen Mittelgebirgsbäche und die Entwicklung von lichten Erlenauwäldern. An vielen Stellen an Großer Schmalenau und Heve kommt nun nach der Entnahme der Fichten Erlennaturverjüngung auf.

Am Sonntag (18.6.) Vormittag stand die Hellwegbörde mit ihren Feldlandschaften auf dem Programm. Mittags machte sich die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken wieder auf den Weg nach Niedersachsen.

WDR zu Gast bei der ABU

Sendung über die Störche in der Lippeaue.

Der WDR drehte heute einen Betrag über die Weißstörche im Kreis Soest für die „WDR Lokalzeit“.
Seit 2007 brüten wieder Weißstörche im Kreis Soest, 2017 – 10 Jahre nach der Ansiedlung - sind es bereits 11 Paare. Hauptverbreitung sind die renaturierten Auen entlang der Lippe und der Ahse, auch andere Feuchtgebiete wie die Woeste, die Klärteiche Hattrop und der Zachariassee sind mittlerweile in „Storchenhand“.. Drehorte waren heute die Disselmersch und die Ahsewiesen mit der dort ansässigen Weißstorchfamilien. Beide Paare haben drei schon ca. drei Wochen alte Junge, die schnell heranwachsen und von den Eltern häufig mit Nahrung versorgt werden müssen. Das Nahrungsangebot in der Lippe- und Ahseaue ist zur Zeit noch günstig.

Entlang von Lippe und Ahse gibt es mehrere Möglichkeiten, den Weißstörchen „ins Nest“ zu schauen. Die Beobachtungs- und Aussichtspunkte in der Disselmersch, in Eickelborn, in der Hellinghauser Mersch am Anglerweg und am Pastorat sowie in den Ahsewiesen gute Orte, von denen die Weißstörche beobachtet werden können.

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 17.05, in der Lokalzeit Südwestfalen ausgestrahlt. Hier der Link zur Mediathek:http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-lokalzeit-suedwestfalen-1222.html

Der WDR zu Besuch in der Lippeaue (R. Loerbroks)Der WDR zu Besuch in der Lippeaue (R. Loerbroks)Der WDR filmt die Störche (U. Kuhls)

Über Biotopbäume, Wiesenvögel, Lippe-Wasserhaushalt und Kiebitzschutz

Typisch für einen guten Wasserhaushalt in der Lippeaue sind Feuchtgebiete, die einer Vielzahl von seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten. (Foto: B. Beckers)Am Donnerstag, den 18. Mai um 19.30 Uhr berichtet die ABU in vier Kurzvorträgen über aktuelle Themen aus ihrer Arbeit. Der Vortragsabend findet bei der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz in Bad Sassendorf-Lohne, Teichstr. 19 statt.

Luise Hauswirth stellt die Biotopbaumkartierung in den FFH-Wäldern des Kreises vor. Über neue Erkenntnisse zum Wasserhaushalt in der Lippeaue und Möglichkeiten zur Verbesserung berichtet Joachim Drüke. Der Frage nach dem Wiesenvogelschutz in Nordrhein-Westfalen geht Birgit Beckers nach und wirft auch einen Blick auf die Situation der Großen Brachvögel im Kreis Soest. Ganz aktuell berichtet Christian Härting über die ersten Ergebnisse der diesjährigen Kiebitzschutzbemühungen.

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Säugetiere in Eulengewöllen

"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.