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ABU Aktuell

Erfolgreiche Apfelernte auf der Streuobstwiese

Die Obstbäume hängen in diesem Jahr voller Äpfel und Birnen. So war die Idee geboren, das Obst auf der Streuobstwiese in Schallern zu nutzen und das Obst zu sammeln, um daraus Saft pressen zu lassen. Mit ehrenamtlichen Helfern und Kindern der Kindergruppe hat die ABU letzten Freitag Äpfel gesammelt. Es wurde geklettert, geschüttelt, gepflückt und gesammelt. Mindestens eine Tonne ist zusammen gekommen. Spaß hatten auch alle beim Tippen, wieviel Saft es denn werden würde. Mittlerweile ist das Obst zu Saft gepresst worden. Es sind 855l abgefüllt worden. Für eine Streuobstwiese ist es wichtig dass diese regelmäßig gepflegt wird und die Bäume geschnitten werden. Denn eine gepflegte Streuobstwiese nützt vielen Tierarten wie Insekten, Igeln oder auch dem Steinkauz, der gerne in älteren Bäumen brütet.

Alle sind eifrig am Sammeln (Ralf Joest)Äpfel auf dem Boden nach dem Schütteln des Baumes (Ralf Joest) Die Ernte ist geschafft! (Ralf Joest)

Naturschutz von seiner leckersten Seite

In der Lippeaue und auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Büecke (Soest) weiden mittlerweile über 100 auerochsenähnliche Rinder, um die Landschaft naturnäher zu gestalten. Der Nachwuchs ist begehrt bei ähnlichen Projekten, so dass wir jedes Jahr Zuchttiere abgeben; auch um die Zahl der Weidetiere auf den Flächen nicht übermäßig anwachsen zu lassen. Vor allem bei den jungen Bullen bleiben aber auch jedes Jahr einige, die nach einem guten Leben in den Natur geschlachtet werden müssen, da sie für die Zucht nicht geeignet sind. Diese Bullen werden zum Teil über die ABU als 20 kg Fleischpakete direkt vermarktet. Interessenten können sich bei der ABU melden.

Eine leckere Veranstaltung zu unseren Rindern gibt es am Freitag, dem 12. Oktober im Cafe Paradies in Soest. Dort wird Fleisch von unseren "Auerochsen" im Zusammenhang mit einem Vortrag über unsere Tiere serviert. Matthias Scharf wird dabei mit vielen interessanten Bildern erläutern, wie die Rinder in den Naturschutzgebieten gehalten werden und wie die Zucht in Richtung Auerochse funktioniert. Interessenten am "Kulinarischen Salon" können beim Cafe Paradies melden (02941/14463). Eine Anmeldung ist erforderlich

Kulinarischer Salon

Gehölzarbeiten in der Woeste

In der Woeste bei Ostinghausen finden zur Zeit umfangreiche Gehölzarbeiten statt. Dafür soll die derzeitige Trockenheit ausgenutzt werden. Zur Pflege des Gebietes werden von der FA. Gebrüder Schulte aufkommende Weidengebüsche entfernt. Die Maßnahme wurde von der Gemeinde Bad Sassendorf beauftragt und erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Soest. Sie wird von der ABU begleitet. Die Naturschutzgebiet Woeste ist Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere. Viele Vögel benötigen offene Wasserflächen, und Libellen und Amphibien brauchen offene und besonnte Gewässer. Zur Erhaltung dieser Lebensräume soll der Offenlandcharakter des Gebiets wie in vielen anderen Naturschutzgebieten durch geeignete Pflegemaßnahmen gewahrt bleiben. Dafür werden in der Woeste die Wasserbüffel als große Pflanzenfresser eingesetzt. Durch ihren Verbiss entsteht ein abwechslungsreiches Mosaik aus kurzrasigen und höher aufwachsenden Bereichen. Dennoch können auch sie das Aufkommen von Bäumen und Büschen nicht vollständig verhindern. Durch die Entbuschung wird wieder offener Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen. Die Natur wird sich sehr schnell von den auf dem ersten Blick „katastophalen“ Eingriff erholen. (Ralf Joest).

In der Woeste drohen einige wertvolle Kleingewässer langsam durch Weiden zuzuwachsen (Ralf Joest)Einige Gewässer sind vollstänig trocken gefallen (Ralf Joest).  Die Trockenheit begünstigt die Durchführung der Pflegemaßnahmen (Ralf Joest)Einige Bereiche der Woeste sollen in einer größeren Maßnahme entbuscht werden (Ralf Joest)Die ansässigen Landschaftspfleger schauen neugierig zu (Ralf Joest)Auch die Wasserbüffel helfen mit und fressen gerne das Laub der gefällten Weiden (ralf Joest).

Projekt des Monats im Integrierten LIFE-Projekt Sandlandschaften

Knoblauchkröte (L. Hauswirth)Förderung und Entwicklung von Lebensräumen für die Knoblauchkröte in der Lippeaue
Schon in den 80er Jahren haben sich die jungen „Aktivisten“ der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz am Brandscherenteich bei Bad Waldliesborn des Samstags zu einer umfangreichen Entschlammungsaktion im Handbetrieb zusammengefunden. Der große künstliche Teich liegt in der Nähe der Glenne inmitten eines Sanddünenfeldes am auslaufenden Sennezug. Nicht auszuschließen, dass es dem ein oder anderen Helfer nicht bloß um die Verbesserung der Lebensräume heimischer Amphibien ging, sondern auch darum, die zu erwartende abschließenden Schlammschlacht nicht zu verpassen. Für diesen Zweck hatten unsere Mütter eine extra Kleiderkiste mit den schäbigsten Teilen vorgehalten. Der ehemalige Feuerlöschteich an der Alten Schule war unter Naturschützern schon lange als wertvoller Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten wie das Sumpfblutauge und die Knoblauchkröte bekannt.

35 Jahre später spielt diese Art wieder eine Rolle bei der Arbeit der ABU: Mittlerweile wird die Knoblauchkröte sogar europaweit als so selten eingeschätzt, dass sie als Anhang IV-Art der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie besonderen Schutz genießt und mit erheblichen finanziellen und logistischen Aufwand wieder aus dieser prekären Lage herausgebracht werden soll. Obwohl der Kreis Soest nur kleinräumig über „Sandlandschaften“ verfügt, haben sich die Biologische Station der ABU und der Kreis Soest 2015 angesichts des Vorkommens der Knoblauchkröte für eine Teilnahme an einem integrierten LIFE-Projekt „Sandlandschaften“ der EU beworben und sind nun in der Lage über dieses großräumige Projekt auch Amphibienarten mit Biotop gestaltenden und Population stützenden Maßnahmen zu fördern.

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Ein Dackelfresser-Wels

ist das noch nicht, aber wenn er noch ein bisschen wächst, kann er auch Dackel am Wasser packen. Er ist jedenfalls mit 119 cm der größte Wels, den wir jemals gefangen haben. Die große Lippebefischung von der Quelle bei Paderborn bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel hat wieder begonnen. Und neben zwei anderen Elektrofischereiteams ist auch das Team der ABU wieder dabei. Der Wels wurde im Rahmen dieser Fischuntersuchung in der Lippe bei Hamm von uns gefangen. Wie viele tausend andere Fische wurde er vermessen und wieder in die Lippe zurückgesetzt. Über 90 % der gefangene Fische sind allerdings kleiner als 10 cm. Die Untersuchung soll klären, welche Fischarten wo in der Lippe vorkommen und sich vermehren und welche Gewässerstrukturen und Eigenschaften damit in Zusammenhang stehen.

 Kleinere Wasservögel kann solch ein Wels sicherlich packen (M. Scharf) 119 cm ist schon ein gutes Maß für Welse (M.Scharf) Auch die Rinder interessieren sich für die Lippe (M. Scharf)

ABU Kindergruppe auf Fledermausjagd

Einer der schönsten Orte für die Fledermausbeobachtung im Kreis ist das alte Wehr bei Benninghausen. Drei Lippearme mit viel Wasser und jede Menge Insekten von den angrenzenden Rinderweiden locken die Fledermäse an. Und sich bei Dunkelheit bei den vielen kleinen Trampelpfaden über die Inseln zwischen den Lippearmen zurecht zu finden, ist ein kleines Abenteuer. Mit Dr. Vierhaus als Fledermausexperten zog daher die Kindergruppe entlang der Lippearme, um dort Fledermäuse zu suchen. Mit dem Bat-Detector waren dort auch unterschiedliche Arten zu hören. Im Licht der Taschenlampen waren sie auch je nach Art direkt über dem Wasser oder hoch über uns zu beobachten. Zwergfledermaus, Abendsegler und Wasserfledermaus waren in etlichen Exemplaren zu sehen und zu hören.

In der Dunkelheit ist der Weg über die Lippearme nicht ganz einfach. Eine alte Kanuschleuse versperrt den Weg.(M. Scharf) Mit dem Bat Detector kann man die Fledermäuse hören. (M. Scharf)Mit etwas Geschick und starken Taschenlampen kann man den Flug der Fledermäuse über dem Wasser verfolgen. (M. Scharf)Eine von Dr. Vierhaus gepflegte Zwergfledermaus war auch dabei. (M. Scharf)

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.