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ABU Aktuell

Tagungsband über die Wiesenweihe erschienen

Titelbild: Die Vogelwelt.Im November 2015 trafen sich zahlreiche Wiesenweihenexperten aus ganz Europa in Würzburg, um sich über die Situation der Wiesenweihe und notwendige Schutzmaßnahmen auszutauschen. Gerade ist der umfangreiche und gehaltvolle Tagungsband in der Fachzeitschrift „Die Vogelwelt“ erschienen: in 13 Artikeln (deutsche und englische Zusammenfassungen) sind die Ergebnisse der Tagung aufgearbeitet . Dabei wurde klar, dass der in vielen Ländern praktizierte Nestschutz zum Erhalt der Populationen unbedingt weiter geführt werden muss. Darüber hinaus sind auch Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes notwendig. Als großflächig jagender Beutegreifer ist die Wiesenweihe auf ein ausreichendes Nahrungsangebot, bestehend aus Feldmäusen und Feldvögeln angewiesen. Für ihren dauerhaften Schutz ist also die Verbesserung der Lebensbedingungen für die gesamte Artengemeinschaft der Feldfluren erforderlich. Die ABU ist mit drei eigenen Beiträgen in dem Band vertreten:

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Vögel in der Hellwegbörde - Vortrag

Grauammer (Foto: Bernhard Glüer)In den offenen Feldfluren der Hellwegbörde leben neben der Wiesenweihe zahlreiche Vogelarten der Agrarlandschaft. Feldlerche, Rebhuhn und Kiebitze sind noch relativ weit verbreitete Brutvögel, der heimliche Wachtelkönig ist dagegen eine echte Besonderheit der Hellwegbörde. Dazu kommen vom Spätsommer bis zum Frühjahr Rotmilane, Mornellregenpfeifer und Kiebitze als Durchzügler und Gäste. Gerade die Feldvögel und viele andere Tiere und Pflanzen der Agrarlandschaft gehören europaweit zu den stark zurückgehenden Arten. In der Hellwegbörde werden schon seit einigen Jahren Schutzmaßnahmen durchgeführt, an denen sich viele Landwirte beteiligen. Der Biologe Ralf Joest von der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) berichtet in seinem Vortrag über typische Vogelarten der Hellwegbörde und ihre aktuelle Bestandsentwicklung. Außerdem werden Erfahrungen aus den Schutzbemühungen der letzten Jahre vorgestellt. Der Vortrag am Donnerstag, dem 11. Januar 2018 beginnt um 19:30 Uhr in der Biologischen Station der ABU in der Lohner Mühle (Teichstraße 19, Bad Sassendorf Lohne).

Weihnachtsbasteln mit der ABU Jugendgruppe

Jedes Jahr gibt es bei der ABU Kindergruppe das Weihnachtsbasteln. Gipsengel, Futterhäuschen und Panflöten standen z.B.  in den letzten Jahren auf dem Programm. Dieses mal waren es Futterhölzer für Vögel mit einer Füllung aus Sonnenblumenkernen und Fett. Und nebenher wurden auch wieder Fackeln produziert. Und wie es in den dunklen Monaten Tradition ist, wurde am Feuer Rührei gekocht. (M. Scharf)

Selbstgemachte Fackeln wurden entzündet (M. Scharf)Die Fackeln werden in Wachs getaucht (M. Scharf)Vogelfutterhölzer mit Sonnenblumenkernen (M. Scharf)Rührei zum Schluss (M. Scharf)

Erfolgreiche Weihnachtsbaumaktion

Die Weinachtsbaumaktion der ABU war auch dieses Jahr sehr erfolgreich. Hundert gut gewachsene Jungfichten waren von Freiwilligen der ABU im Tal der Heve östlich von Möhnesee-Neuhaus ausgesucht und geschlagen worden. Mit dem ABU-eigenen Trecker wurden sie zur Lohner Mühle gebracht und am frühen Samstagmorgen aufgestellt. Eigentlich sollte die Abgabe der Natur-Weihnachtsbäume erst um 10.00 Uhr beginnen. Doch schon eine Stunde früher fanden sich die ersten Interessenten ein, um ihren Baum zu ergattern. Gegen Mittag hatten fast alle Bäume einen Interessenten gefunden.
Glühwein, Waffeln und eine selbstgemachte Gulaschsuppe mit Fleisch von  ABU-eigenen Taurusrindern aus der Lippeaue rundeten die erfolgreiche Akton ab. Der Erlöß der Aktion fließt zurück in Naturschutzprojekte im Arnsberger Wald. Wir danken dem Forstamt Arnsberg für die Unterstützung dieser Aktion.
Weihnachtsstimmung an der Lohner Mühle (J. Drüke)Nicht die Größten, aber die Schönsten im Angebot. (J. Drüke)Die Entscheidung fiel schwer bei dem Angebot! (J. Drüke)Glühwein, Apfelsaftpunsch, Waffeln und mehr hatten unsere zahlreichen Helfer im Angebot. (J. Drüke)Jeder Weihnachtsbaum eine gute Tat für mehr Natur in den Bachtälern des Arnsberger Waldes! (J. Drüke)

Kälbertaufe im Schnee

In starkem Schneetreiben gab es dieses Jahr die Exkursion zu den Wildpferden in der Hellinghauser Mersch. Die Pferde und auch die Rinder hatten sich am Heulager eingefunden, so dass der Weg durch den Schnee nicht allzu lang war. Trotzdem waren alle bei der Ankunft im Heulager recht weiß.  Neben den Pferden galt das größte Interesse aber dem neuen Kälbchen, das vor drei Tagen geboren worden war. Es erhielt von den Exkursionsteilnehmern den Namen "Helli". Die meisten Geburten gibt es bei unseren Rindern von Februar bis April. Es kommt aber auch immer mal wieder zu Geburten im Dezember oder Januar. Da sie gut mit Heu und Stroh versorgt werden, ist das für die Kälber unproblematisch. Auch etwas aus der Zeit geraten waren zwei Störche, die auf dem Storchenmast in der Hellinghauser Mersch dem Treiben zuschauten. Wie sie durch den Winter kommen, ist unklar. Aber vorerst ist da wenig zu machen. (M. Scharf)

Auch die mittlerweile 20 Jahre alte 121 hat ihre Kälber vorzugweise im Dezember bekommen (M. Scharf)Die stolze Mutter mit ihrem auf den Namen "Helli" getauften Kalb (M. Scharf)Die Exkursionsteilnehmer bei der Namensdiskussion (M. Scharf)Der Rückweg durch das starke Schneetreiben (M. Scharf)Rinder und Pferde haben ein gut isolierendes und wasserdichtes Fell, so dass der Schnee auf ihnen nicht schmilzt. (M. Scharf)Zwei Störche haben den Zug verpasst und überwintern in der Hellinghauser Mersch (M. Scharf)

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.