Startseite

ABU Aktuell

Botanischer Artenschutz im Kreis Soest

Die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) bietet am Donnerstag, den 4. April 2019 einen abendlichen Vortrag zum Thema „Botanischer Artenschutz im Kreis Soest“ in den Räumen der Biologischen Station in Bad Sassendorf-Lohne an. Wir beginnen wie stets um 19:30 in der Teichstraße 19.

Für eine Vielzahl von Pflanzenarten wird ein steter Rückgang festgestellt. Im Rahmen eines über 5 Jahre geförderten Projektes wird ein Konzept zur Erhaltung
seltener Pflanzenarten im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis entwickelt. Seltene Pflanzenarten, für die der Kreis Soest eine besondere Verantwortung hat, sowie Maßnahmen, die zu ihrer Erhaltung beitragen, werden vorgestellt. Besonders beim Schutz der Dorfflora kann auch jeder selbst aktiv werden. So wird als Schirmart des Projektes der Gute Heinrich gesucht, der früher allgemein verbreitet war, heute jedoch vom Aussterben bedroht ist.

 Birte Brever, Hans Jürgen Geyer und Luise Hauswirth

Guter Heinrich im Bachtal der Pöppelsche. Gilt heute in NRW als Vom Aussterben bedroht

Mit dem Rad durch die Sandregion am Rand der Lippe- und Glenneaue nordwestlich Lippstadts

Eine wirklich schöne Fahrradexkursion bei bestem Vorfrühlingswetter durch die Sandregion nordwestlich von Lippstadt genossen 15 Teilnehmer, die zum Teil sogar mit dem PKW angereist waren. Die flussbegleitenden Terrassensande und die Ausläufer der Senne weisen noch typische morphologische Formen wie Dünen und vereinzelt arme Extensiv-Grünländer auf. Spezialisten aus der Tier- und Pflanzenwelt begegneten den Radlern. So konnte die sehr seltene Knoblauchkröte am Toten Arm bei Cappel und der Kleine Vogelfuß an einem Wegrand an der Glenne bestaunt werden. Im Rahmen eines integrierten LIFE-Projektes der EU für die Entwicklung der Sand-Lebensräume in der Atlantischen Region Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens werden Maßnahmen gefördert und umgesetzt, die seltenen Amphibienarten wie der Knoblauchkröte zugutekommen. Das Exkursionsziel war der alte Brandscherenteich bei Bad Waldliesborn, der schon Jahrzehnte im Fokus von Herpetologen der ABU steht, da er stets eine artenreiche Amphibienfauna aufwies.

  1. April 2019, Luise Hauswirth

Beobachtung eines ZwergtauchersExkursionsteilnehmer bei der PflanzenbestimmungAn den Maßnahmenflächen des IP LIFE-Projekt Atlantische SandlandschaftenDer Brandscherenteich bei Bad Waldliesborn

Kiebitze im Kreis Soest: Volkszählung und Schutzmaßnahmen

Jetzt im Frühling ist an einigen Stellen im Kreis Soest die auffällige Balz der Kiebitze zu beobachten. Der frühere Vogel der Feuchtwiesen brütet heute zunehmend auf noch nicht bestellten Äckern. Seine Brutbestände nehmen überall stark ab. Die Gründe für den Rückgang sind vielseitig, eine wichtige Rolle spielen die Intensivierung der Kulturlandschaft und der Flächenverbrauch durch Siedlungs- und Gewerbeflächen. Seit 1972 hat die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz in regelmäßigen Abständen den Bestand im Kreis Soest erfasst, zuletzt im Jahr 2016 mit 457 Paaren. Zum Vergleich: Im Jahr 1997 waren es noch über 1100 Paare! Auch in diesem Frühjahr beteiligen sich rund 20 ehrenamtliche Naturschützer an einer Zählung der Kiebitze im Kreisgebiet.

Am Sonntag, den 7. April 2019, 10 Uhr bietet die ABU eine Exkursion zu Kiebitz und Co. in die Hellwegbörde an. Treffpunkt ist die Biologische Station der ABU in der Lohner Mühle (Teichstraße 19, Bad Sassendorf Lohne).

Weiterlesen...

Schlehenblüte in der Klostermersch

Jetzt ist wieder die Zeit, wo die Schlehen blühen. Das ist vor allem in der Klostermersch bei Eickelborn ein eindrucksvolles Schauspiel. Es dauert nur einige Tage und kann sehr schön vom Klostermersch-Aussichtsturm am Schellhasseweg  bei Eickelborn beobachtet werden. Mit etwas Glück sind auch die Rinder und Pferde dort zu sehen.

SchlehenSchlehenKlostermersch Google Maps

Frühlingsspaziergang in die Woeste

 Im letzten Jahr wurde im Auftrag der Gemeinde in der Woeste entbuscht und Kopfweiden geschnitten. Dadurch wurden die wertvollen Kleingewässer vor der Verbuschung bewahrt und Lebensräume für Vögel, Amphibien und Libellen erhalten.Jetzt im Frühjahr kommen zu den ersten Brutvögeln wie die Störche, Gänse, Rohrammern und Kiebitze auch Zugvögel wie Löffelenten, Bekassinen und Kampfläufer, die im Gebiet rasten. Abends wanderten zahlreiche Erdkröten, Grasfrösche vereinzelte Teichmolche und mehrere Kammmolche in das Gebiet. Das  Frühlingswetter hat auch die ersten Insekten herausgelockt: an einem der Moortümpel flogen einige Winterlibellen. Am Sonntag, dem 31. März stellt der Biologe Ralf Joest auf einer etwa dreistündigen leichten Wanderung das Niedermoor und seine Tierwelt vor. Festes Schuhwerk und Wetterkleidung sowie ein Fernglas mitbringen. Treffpunkt ist um 09:00 an der Biologischen Station in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19), um 09:15 an der Kirche Ostinghausen. Beachten sie die Zeitumstellung!

Gewässer in der Woeste nach der Entbuschung (Ralf Joest)Frisch geschnittene Kopfweiden in der Woeste (Ralf Joest)Erdkröten im Laichgewässer (Ralf Joest)Winterlibelle in der Woeste (Ralf Joest)Auch die Störche sind zurück (Ralf Joest)Ein Kammmolch wandert in die Woeste (Ralf Joest)  Paar bei der Eiablage, die Winterlibelle ist die einzige heimische Libelle, die als "fertiges" Insekt überwintert (Ralf Joest).

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 22. März 2019

Kreiselwespe (Thomas Fartmann)Die ABU lädt am kommenden Freitag, den 22. März 2019 zu ihrer jährlichen Hauptversammlung in die Lohner Mühle  ein. Um 19:30 beginnt die Veranstaltung für Mitglieder der ABU mit den Vereinsregularien und dem Bericht des Vorsitzenden Joachim Drüke.

Um 20:15 beginnt der öffentliche Teil mit einem Vortrag von Professor Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück über die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Insektenwelt. Insbesondere die Änderungen der Nutzung unserer Landschaft haben erheblich zum Verlust der Artenvielfalt beigetragen. Nutzungs­intensivierung oder -aufgabe, Klimawandel und atmosphärische Stickstoffeinträge tragen außerdem erheblich dazu bei, dass sich die Qualität der Lebensräume deutlich verschlechtert und dadurch der Fortbestand der Lebensgemeinschaften gefährdet ist. Im dem Vortrag wird am Beispiel von verschiedenen Insektengruppen, wie Heuschrecken, Libellen, Tagfaltern und Zikaden erläutert, unter welchen Bedingungen Insekten in unseren fragmentierten Landschaften überleben können.

Startseite

Nachrichten

Termine

Aktuelle Beobachtungen

Werden Sie aktiv

Spenden

Kinder- und Jugendgruppe

Betreuungsgebiete

Projekte

Natur im Kreis Soest

Naturschutzthemen

Veröffentlichungen

Downloads

Mitarbeiter-Login

Die ABU ist Partner der

Aktuelle Projekte
Bachtaeler-100 auenland-80

Naturschätze Südwestfalens
NaTour - Naturführungen im Herzen Westfalens
LIFE BOVAR - Ein EU-Projekt des NABU Niedersachsen

Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Termine


alle Termine im Überblick
Programm als Download

Naturnahe Beweidung

Säugetiere in Eulengewöllen

"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.