Startseite

ABU Aktuell

Frühlingsspaziergang in die Woeste

Die Woestestörche auf dem NestAm kommenden Sonntag, dem 2. April 2017 laden wir zu einem Spaziergang durch die Woeste ein. Der Biologe Ralf Joest stellt auf einer etwa dreistündigen leichten Wanderung das Niedermoor bei Ostinghausen und seine Tierwelt vor. Jetzt im Frühjahr kommen zu den ersten Brutvögeln wie die Störche, zahlreiche Gänse, Rohrammern und Kiebitze auch noch Zugvögel wie Löffelenten, Knäkenten, Bekassinen und Kampfläufer, die das Gebiet als Tankstelle auf ihrem Weg in die Brutgebiete nutzen. Bitte festes Schuhwerk und Wetterkleidung und falls vorhanden ein Fernglas mitbringen. Treffpunkt ist um 09:00 an der Biologischen Station der ABU in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19), um 09:15 am Bolzplatz an der Ahsebrücke in Bettinghausen (Einfahrt Antoniusweg/Woesteweg).

Jahreshauptversammlung der ABU am 17. März

Der Vorsitzende der ABU, Joachim Drüke, eröffnete um 19.35 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung. Der Saal in der Lohner Mühle, Sitz des Vereins mit der Biologischen Station Soest, war mit 75 Interessierten, darunter 63 stimmberechtigte Mitglieder, auch in diesem Jahr wieder voll besetzt.

Bericht des Vorsitzenden

Joachim Drüke berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Vorstand tagte 9-mal, die Herbstversammlung war wieder gut besucht, ebenso wie die Veranstaltungen des öffentlichen Exkursions- und Vortragsprogramms.

Er gab zunächst einen Überblick über einige der Aktivitäten des Vereins, die ganz oder überwiegend von Freiwilligen umgesetzt wurden:

Weiterlesen...

Was ist mit den Pferden auf dem alten Übungsplatz bei Büecke los?

Seit 2013 weiden Koniks und Przewalski Mischlinge auf dem alten Übungsplatz. Bis zu 14 Pferde sind dort in einer Herde. Nachwuchs gab es in den ersten Jahren regelmäßig, aber seit letztem Jahr nicht mehr. Regelmäßige Besucher konnten sehen, dass die Stuten immer dicker wurden, aber anscheinend nicht trächtig waren, denn Fohlen gab es seit Anfang letzten Jahres nicht mehr. Ist der Hengst unfähig oder sind die Stuten zu dick, um trächtig zu werden? Über ein Jahr ging das Rätselraten, bis jetzt die Auflösung in Form eines Fohlens kam. Der Hengst ist nicht unfähig und zumindest die Mutter ist nicht durch Übergewicht unfruchtbar gewesen. Ein schönes kleines Fohlen ist seit dem 13. März in der Herde und vom großen Aussichtshügel sind die Tiere regelmäßig zu beobachten. Und was sich in den dicken Bäuchen der anderen Stuten verbirgt, muss man einfach abwarten. (M. Scharf)

Das neue Fohlen ist immer dicht bei der Mutter. (M. Scharf)Eine kleine Stärkung ist immer gut! (M. Scharf)Noch nicht ganz sicher auf den Beinen. (M. Scharf)Vom Aussichtshügel ist die Herde oft gut zu beobachten. (M. Scharf)Dick oder trächtig - das ist hier die Frage (M. Scharf)Während der Fahrer das Fohlen fotografiert versucht der Rest der Herde am Auto zu nagen. Tiefe Kratzer im Lack von den Pferdezähnen ist das Ergebnis. (M. Scharf)

Pflegemaßnahmen für Gelbbauchunken auf dem Kleiberg

In diesem Jahr kamen zwei schwere Traktoren auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Büecke zum Einsatz, um ehemalige Fahrspuren wiederherzustellen. Die noch von den Belgischen Soldaten hinterlassenen Fahrspuren, in denen die Unken jedes Jahr ablaichen, durchfuhren die Traktoren immer wieder, bis die Gewässer in dem Zustand waren, den die Unken so gerne mögen. Schlechtes, d.h. trockenes Wetter im Februar verzögerte die Aktion, bis jetzt in den ersten Märztagen ergiebigere Regenfälle für einen geeigneten aufgeweichten Boden sorgten. Mit ihrem Gewicht und teilweise durchdrehenden Reifen können die Traktoren den Boden so verdichten, dass im Sommer nach Regenfällen soviel Wasser stehenbleibt, dass es für den Nachwuchs der Unken reicht. Allerdings muss diese Aktion jedes Jahr durchgeführt werden, weil die Fahrspuren sonst zuwachsen und durchlässig werden, und das mögen die Unken nicht. Nur noch auf wenigen Übungsplätzen und in ähnlichen Bereichen mit tiefen Fahrspuren im Lehm gibt es sie noch. Und das Erneuern der Fahrspuren ist die Standardmehthode, um diese seltene Art zu erhalten. Einen kurzes Video kann man bei YouTube sehen: "Traktoren statt Panzer I"

Die Traktoren in Aktion (M. Scharf)Fahrt durch den Matsch  (M. Scharf)Bei der Arbeit  (M. Scharf)Bionade möchte mitmachen (M. Scharf)Der Traktor hat sich festgefahren  (M. Scharf)Auch die Pferde sind interessiert  (M. Scharf)

Kopfweiden-Saison der ABU erfolgreich abgeschlossen

Jürgen Behmer im Einsatz (Foto: R. Loerbroks)Wie schon seit Jahrzehnten hat die ABU auch in diesem Winter wieder viele Kopfweiden im Kreis Soest gepflegt. Jürgen Behmer ist seit Jahren ehrenamtlich für die Kopfbäume im Kreis Soest im Einsatz. Mehr als 300 Bäume hat er diesen Winter mit Unterstützung von Katharina Hemmis und Caroline Evers, die zur Zeit ihren Bundesfreiwilligendienst bei der ABU verrichten geschnitten. Genauer gesagt waren es 339 Bäume in den Naturschutzgebieten Stockheimer Bruch bei Geseke, Hellinghauser Mersch bei Lippstadt, Disselmersch bei Lippborg und Ehemalige Klärteiche der Zuckerfabrik Soest in Hattrop. Fast 450 Stunden flossen in diese Arbeit ein.

Weiterlesen...

Beringter Weißstorch in Spanien gesichtet

So sieht der Ring aus, mit dem die Weißstörche beringt wurden Ein im Juni 2015 als Nestling in Herzfeld beringter Weißtorch wurde Anfang Januar 2017 von einem Ornithologen in Spanien gesichtet. Zwar überwintern einige Weißstörche auch schon in Deutschland, aber das Gros seiner Artgenossen bevorzugt immer noch wärmere Gefilde. Der nun fast zweijährige Storch überwintert in Spanien in der Nähe der Mittelmeerküste. Der Nachweis „unseres Storches“ kommt aus der Nähe der Ortschaft Lleide ca. 100 km von der Küste entfernt zwischen Saragossa und Barcelona, ca. 1.260 km vom Geburtsort entfernt.

Seit 2007 brüten wieder Störche bei uns im Kreis. 86 Jungvögel sind in diesen 10 Jahren hier flügge geworden. Im Jahr 2015 wurden erstmals 11 Junge im Kreis Soest von der Vogelschutzwarte beringt. Sie erhielten Ringe mit einer Aufschrift, die man mit einem Fernglas oder Spektiv erkennen kann, ohne die Vögel zu fangen. Werden solche Funde dann an die Vogelwarte gemeldet, erhält der Beringer eine Nachricht über Ort und Datum der Ablesung.

Dies ist nun bereits der zweite Nachweis eines bei uns geschlüpften Jungvogels. Am 26.05.2016 war ein Geschwister des nun gesichteten Vogels in Sawall in Brandenburg nachgewiesen worden.Die ersten Störche kommen bereits wieder in die Brutgebiete zurück. Ob der jetzt gemeldete Jungstorch auch dabei sein wird, kann man nicht sagen. Störche werden erst im dritten oder vierten Lebensjahr geschlechtsreif. Möglicherweise treibt er sich noch eine Weile im sonnigen Süden herum und sucht sich erst im nächsten Jahr einen Brutplatz.

Startseite

Termine

Veröffentlichungen

Downloads

Mitarbeiter-Login

Nachrichten

Aktuelle Beobachtungen

Werden Sie aktiv

Spenden

Kinder- und Jugendgruppe

Betreuungsgebiete

Projekte

Natur im Kreis Soest

Naturschutzthemen

Links

Die ABU ist Partner der

Aktuelle Projekte
Bachtaeler-100 auenland-80

Naturschätze Südwestfalens

Aktuelle Beobachtungen

Naturnahe Beweidung

Ganzjährige Weidelandschaften und Natura 2000

Bestellungen werden per E-mail (ww@abu-naturschutz.de) oder telefonisch entgegengenommen.
weitere Informationen

Säugetiere in Eulengewöllen

"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.