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ABU Aktuell

ABU Kindergruppe auf Amphibiensuche auf dem alten Übungsplatz Büecke

Im Rahmen der Umgestaltung sind auf dem alten Übungsplatz bei Büecke auch eine Reihe von Gewässern angelegt worden. Diese waren das Ziel der ABU-Kindergruppe beim letzten Treffen. Allerdings war die Ausbeute der mit Keschern bewaffneten Kinder nicht so groß wie erhofft. Viele Kaulquappen der Erdkröte und nur einige Bergmolche konnten gefangen werden. Und die Eimerfallen für Molche waren leer. Dafür waren die Pferde mit ihren neuen Fohlen extranett und auch Bionade, die "Auerochsen"Kuh erfreute durch ihre Anhänglichkeit. (M. Scharf)

Lediglich einige Erdkröten Kaulquappen fanden sich in den Molchreusen-Eimern (M. Scharf) Zwei schöne Bergmolche (M. Scharf) Der tückische Schlamm erfordert eine Rettungsaktion (M. Scharf)Viele Erdkröten-Kaulquappen im Glas (M. Scharf)Bionade bewacht das Auto (M. Scharf)

Bundesfreiwilligendienst bei der ABU- ein Jahr voller Erfahrungen

Seit einem halben Jahr absolvieren wir unseren Bundesfreiwilligendienst bei der ABU und haben dabei viele verschiedene Aufgabenbereiche kennengelernt.

Zu unserer abwechslungsreichen Arbeit in der Biologischen Station im Kreis Soest gehören unter anderem die Pflege von verletzten Greifvögeln, der Bau von Zäunen oder das Schneiden der Kopfweiden im Winter. Das geschieht in den von der ABU betreuten Naturschutzgebieten, wie z.B. der Disselmersch an der Lippe in Lippborg oder der Hellinghauser Mersch in Richtung Lippstadt. Die Arbeit im Gelände ist über den ganzen Kreis verteilt und wird in Zusammenarbeit mit den kompetenten Mitarbeitern nie langweilig. Außerdem dürfen wir die Schafherde der ABU im Lohner Klei betreuen, sind bei der Blutabnahme der Rinder dabei oder pflanzen neue Kopfweidenstecklinge- insgesamt ein spannendes und vielfältiges Aufgabengebiet.

Auch bei Bürotätigkeiten übernehmen wir eine wichtige Aufgabe in der Öffentlichkeitsarbeit der ABU. So stellen wir zum Beispiel die Vogelbeobachtungen auf unsere Internetseite und sorgen für die Bekanntgabe von Terminen und Nachrichten.

Für uns war der Bundesfreiwilligendienst bis jetzt eine gute Möglichkeit, nach der Schule praktische Erfahrungen zu sammeln und sich aktiv im örtlichen Naturschutz einzusetzen Wir können das nur jedem empfehlen!

Ab dem Sommer suchen wir neue BFDler und FÖJler. Bewerben kann sich jeder, der Lust auf ein praktisches Jahr in der Natur hat, das viele Einblicke in die heimische Flora und Fauna bietet. Weitere Infos auf www.abu-naturschutz.de, unter 02921-9698780 oder per Mail: abu@abu-naturschutz.de.

Caroline Evers & Katharina Hemmis

Fütterung der Schafe (K. Hemmis)Schafherde im Lohner Klei (K. Hemmis)Die Arbeit bei den Schafen macht uns besonders Spaß (K. Hemmis)

Viele neue Kälber und zwei Fohlen

Etwa 85 nachgemachte Auerochsen (auch Taurus Rinder genannt) weiden aktuell auf den Flächen der ABU, um diese naturnäher zu gestalten. Momentan ist der Höhepunkt der Kälbersaison. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Kälber von Februar bis Mai  geboren. Momentan sind es 15 und eine ganze Reihe von Kühen ist noch an der Reihe. Zweimal waren es sogar Zwillinge, was allerdings nicht ganz erfreulich ist, da oft die Kuhkälber bei Zwillingen unfruchtbar sind. Bei den Pferden gibt es bislang nur in der Herde auf dem alten Übungsplatz bei Büecke zwei Fohlen. Die Koniks sind leider bei uns etwas zu dick, was zu verminderter Fruchtbarkeit führt. Um so schöner ist daher der Blick auf die Fohlen, wenn sie vom großen Beobachtungshügel auf dem ehemaligen Übungsplatz zu sehen sind. Einen guten Blick auf die Kälber hat man vom Aussichtshügel am Anglerweg in der Hellinghauser Mersch.

Taurusrindkalb in der Hellinghauser Mersch (Marion Kramer)Taurusrindkalb (Marion Kramer)

Feldvogelexperten tagen bei der ABU

Mitglieder der Fachgruppe Vögel der Agrarlandschaft bei einer Exkursion durch die Hellwegbörde (Ralf Joest).Am 31. März und 01. April 2017 trafen sich ca. 30 Mitglieder und Gäste der Fachgruppe "Vögel der Agrarlandschaft" der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) aus ganz Deutschland und der Schweiz in der Biologischen Station der ABU. Die DO-G ist eine der ältesten und mitgliederstärksten wissenschaftlichen Gesellschaften in Europa. Sie verfolgt primär wissenschaftliche Ziele, ist also kein Vogelschutzverband, hat aber die fachliche Unterstützung von Vogelschutzvorhaben zum Ziel. Auf dem Programm stand der Austausch über neue und laufende Projekte zum Vogelschutz in der Agrarlandschaft aus ganz Deutschland.

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Neues ABUinfo erschienen

ABU info 2017Soeben ist das neue ABUinfo erschienen, inzwischen im 40. Jahrgang. Schwerpunktthema des reich bebilderten Heftes ist die Lippeaue und die Tiere ihrer Gewässer. Die „Fisch-Geschichten aus Mittelwestfalen“ stellen die Veränderungen der Fischfauna durch die gewollte oder ungewollte Ansiedlung von nicht heimischen Arten, aber auch die Gewässerentwicklung dar. Drei Beiträge beschäftigen sich mit Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushaltes der Lippe und der Auswirkung der Lipperenaturierung auf Fließgewässerlibellen. Die Knoblauchkröte kommt zum Glück noch in der Lippeaue vor, wie neueste Erfassungen durch ABU-Mitglieder zeigen. Weniger erfreulich ist der Bericht über die Ergebnisse der kreisweiten Kiebitzkartierung 2016. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Möglichkeiten eines verträglichen Besucherverkehrs in Naturschutzgebieten, Wildbienen und Wespen vor der Haustür und neuen Tierarten im Kreis Soest. Das 60-seitige Heft wurde den Mitgliedern der ABU zugestellt und kann hier heruntergeladen werden.

Nachdem schon viele Hefte versendet waren mussten wir feststellen, dass einige (wenige) mit falscher Seitenfolge gebunden sind. Mitglieder, die ein fehlerhaftes Heft bekommen haben, können sich bitte melden und bekommen einen Ersatz.

Arbeitskreis Kranichschutz in Nordrhein-Westfalen trifft sich bei der ABU

Die Mitglieder des Arbeitskreises Kranichschutz sind zu Gast bei der ABU (Foto: J. Drüke)Den Zug der Kraniche verfolgen die meisten Menschen hierzulande mit großem Interesse. Die imposanten Vögel, die regelmäßig im Frühjahr und im Herbst über unsere Gegend ziehen und dabei mit ihren charakteristischen Rufen lautstark auf sich aufmerksam machen, werden als Anzeiger für den kommenden Frühling oder den herannahenden Winter intensiv beobachtet. Auf ihrem Weg in die Brutgebiete oder ins Winterquartier macht ein Teil der europäischen Kraniche Rast in Nordrhein-Westfalen. Meist halten sie sich nur zum Übernachten bei uns auf und machen sich in der Frühe wieder auf den Weg.

Um den Schutz der Kraniche ging es nun bei einem Treffen des Arbeitskreises Kranichschutz NRW bei der ABU. 18 Kranichschützer, beleuchteten die Situation des Kranichs in NRW und in Deutschland und diskutierten über Schutzmöglichkeiten. Zu Gast war auch der Geschäftsführer von „Kranichschutz Deutschland“. Er berichtete über Brutbestände und Rastwege in Europa. Die Bestandsentwicklung ist sehr positiv.

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Säugetiere in Eulengewöllen

"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.