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ABU Aktuell

Naturführungen der LEADER-Region online buchen

screenshot NatufuehrerNachdem die ABU im Rahmen eines LEADER Projektes der Region Lippe-Möhnesee im letzten Jahr 23 zertifizierte Natur- und Landschaftsführer in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW sowie den Kollegen der Biologischen Stationen Paderborn und der NABU Naturschutzstation Münsterland für die LEADER Region ausgebildet hat, wurden die letzten Monate dazu genutzt, ein festes Angebot an Führungen für die Region aufzubauen. Neben einigen Fortbildungen und Exkursionen, die im Rahmen des LEADER Projektes bei der ABU durchgeführt wurden, ist im Laufe des Winters auch ein Internetauftritt entstanden, über den Interessierte sich ab sofort für die Führungen anmelden können. Unter www.natur-fuehrung.de können Besucher und Bewohner der Region sehen, welche Führungen die Naturführer in den nächsten Monaten anbieten.

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Graureiher gesucht !?!

Graureiherkolonie am Wietin (Ralf Joest)Die ABU wurde von der Vogelschutzwarte im LANUV um Unterstützung bei der Erfassung der Graureiher-Kolonien im Kreis Soest gebeten. Wir bitten daher alle Vogelbeobachter im Kreisgebiet, uns Hinweise auf konkrete Brutvorkommen im Kreisgebiet zu geben, am besten in einer kurzen Mail mit Ortsbezeichnung oder Karte und gezählter/geschätzter Zahl der aktuell besetzten Nester an r.joest@abu-naturschutz.de

LIFE Bovar: Erste Maßnahmen im Kreis Soest

Seit gut einem Jahr läuft das LIFE Projekt Bovar und im Kreis Soest konnten wir im Winterhalbjahr 2019/19 die ersten Maßnahmen zur Optimierung des Lebensraumes für die Gelbbauchunke in den drei Projektgebieten im Kreis Soest umsetzen. Mehr zum LIFE Projekt finden Sie HIER. Im Pöppelsche Tal wurde ein stark zugewachsener Kalkmagerrasen entbuscht und stellt jetzt wieder einen geeigneten Landlebensraum für Amphibien dar. Hier werden in den nächsten Jahren diverse Kleinstgewässer angelegt, welche die Unken als Lebensraum und zur Fortpflanzung nutzen. Im Gebiet Muckenbruch wurde eine Fläche gemulcht, auch hier werden in nächster Zeit neue kleine Tümpel angelegt. Auf dem Kleiberg bei Büecke wurden Kleinstgewässer mithilfe von Fahrspuren durch schwer beladene Schlepper angelegt. Hierbei wird kleinflächig der Boden verdichtet. Die Vertiefungen können sich nach einem Regenschauer mit Wasser füllen und bieten den Unken einen optimalen Lebensraum. 

Im Pöppelsche Tal wurde der stark zugewachsene Kalkmagerrasen entbuscht (Foto: C. Härting)Im Muckenbruch kam ein Mulchroboter zum Einsatz (Foto: C. Härting)Mit Schleppern wurden verdichtete Fahrspuren gefahren, welche später optimale Lebensräume für die Gelbbauchunke sind (Foto: C. Härting)

Wildbienenlebensräume

Bereits kleine sich selbst überlassene Flächen können wertvolle Lebensräume für Insekten sein. So ist eine freiliegende Lehmschicht am Soester Aldegreverwall von Wildbienennestern durchlöchert. Trauerbienen fliegen dort an warmen Nachmittagen umher und suchen die Nester von Pelzbienen, in denen sie, kuckucksgleich, ihre Eier unterbringen wollen. Ein Regenrückhaltebecken zwischen Bad Sassendorf und Lohne ist ebenfalls ein Wildbienenparadies. Schließlich lassen sich auch im eigenen, "nicht mit der Zahnbürste gepflegten" Garten interessante Insekten beobachten.

Wie ich eben in der Tageszeitung lese ist die mit Pelz und Hörnchen versehene Rostrote Mauerbiene, Osmia bicornis, zum Insekt des Jahres 2019 erklärt worden. Hörnchen auf der Stirn hat auch die tatsächlich fuchsrot gefärbte 'Gehörnte Mauerbiene', Osmia cornuta. (Das irritierende Namenswirrwarr muss man leider hinnehmen.) An der Lehmpartie des Aldegreverwalls war letztere auch zu beobachten. Diese beiden Arten sind glücklicherweise nicht ganz selten. Sehr befremdlich erscheint allerdings, dass z. Z. künstlich vermehrte Mauerbienen vermarktet werden. Und dieser fragwürdige Eingriff in Wildbienen-Lebensgemeinschaften geschieht wieder nur mit der kommerziellen Begründung, dass diese gezüchteten Wildbienen (ein Widerspruch in sich?) die Bestäubung der Obstbäume verbessern (H. Vierhaus).

Hoffentlich bleibt diese offenen Lehmpartie am Aldergreverwall für die Wildbienen erhalten (H. Vierhaus)Die auffällig gefärbten Trauerbienen sind Brutparasiten bei Pelzbienen (H. Vierhaus)Offenbar hatten die Pelzbienen bereits ihre Nester gebaut und bezogen, denn von ihnen war nichts zu sehen (H. Vierhaus)Batman, oder was? flog vor der Wallmauer umher: es ist ein Tagpfauenauge (H. Vierhaus)Der offene Boden in diesem Regenrückhaltebecken beherbergt zahlreiche Wildbienennester (H. Vierhaus)Die Aschgraue Sandbiene ist z. Z. besonders häufig und auffällig (H. Vierhaus)Frühlings-Seidenbienen, eine hier ebenfalls gut vertretene Art, bei der Paarung (H. Vierhaus)Aber potenzielle "Beutegreifer" wie dieser Feld-Sandlaufkäfer sind auch schon unterwegs (H. Vierhaus)Diese hübsche Zweifarbige Sandbiene wurde an der Hauswand in Lohne fotografiert (H. Vierhaus)Eindrucksvoll sind die riesigen Augen eines Schwebfliegen -Männchens, Syrphus ribesii (H. Vierhaus)Insekt des Jahres 2019, die Rostrote Mauerbiene, Osmia bicornis (H. Vierhaus)Ein Männchen (hornlos) der Gehörnten Mauerbiene, Osmia cornuta, an der Lohner Mühle (H. Vierhaus)

Botanischer Artenschutz im Kreis Soest

Die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) bietet am Donnerstag, den 4. April 2019 einen abendlichen Vortrag zum Thema „Botanischer Artenschutz im Kreis Soest“ in den Räumen der Biologischen Station in Bad Sassendorf-Lohne an. Wir beginnen wie stets um 19:30 in der Teichstraße 19.

Für eine Vielzahl von Pflanzenarten wird ein steter Rückgang festgestellt. Im Rahmen eines über 5 Jahre geförderten Projektes wird ein Konzept zur Erhaltung
seltener Pflanzenarten im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis entwickelt. Seltene Pflanzenarten, für die der Kreis Soest eine besondere Verantwortung hat, sowie Maßnahmen, die zu ihrer Erhaltung beitragen, werden vorgestellt. Besonders beim Schutz der Dorfflora kann auch jeder selbst aktiv werden. So wird als Schirmart des Projektes der Gute Heinrich gesucht, der früher allgemein verbreitet war, heute jedoch vom Aussterben bedroht ist.

 Birte Brever, Hans Jürgen Geyer und Luise Hauswirth

Guter Heinrich im Bachtal der Pöppelsche. Gilt heute in NRW als Vom Aussterben bedroht

Mit dem Rad durch die Sandregion am Rand der Lippe- und Glenneaue nordwestlich Lippstadts

Eine wirklich schöne Fahrradexkursion bei bestem Vorfrühlingswetter durch die Sandregion nordwestlich von Lippstadt genossen 15 Teilnehmer, die zum Teil sogar mit dem PKW angereist waren. Die flussbegleitenden Terrassensande und die Ausläufer der Senne weisen noch typische morphologische Formen wie Dünen und vereinzelt arme Extensiv-Grünländer auf. Spezialisten aus der Tier- und Pflanzenwelt begegneten den Radlern. So konnte die sehr seltene Knoblauchkröte am Toten Arm bei Cappel und der Kleine Vogelfuß an einem Wegrand an der Glenne bestaunt werden. Im Rahmen eines integrierten LIFE-Projektes der EU für die Entwicklung der Sand-Lebensräume in der Atlantischen Region Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens werden Maßnahmen gefördert und umgesetzt, die seltenen Amphibienarten wie der Knoblauchkröte zugutekommen. Das Exkursionsziel war der alte Brandscherenteich bei Bad Waldliesborn, der schon Jahrzehnte im Fokus von Herpetologen der ABU steht, da er stets eine artenreiche Amphibienfauna aufwies.

  1. April 2019, Luise Hauswirth

Beobachtung eines ZwergtauchersExkursionsteilnehmer bei der PflanzenbestimmungAn den Maßnahmenflächen des IP LIFE-Projekt Atlantische SandlandschaftenDer Brandscherenteich bei Bad Waldliesborn

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.