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23. Juni 2014

Auf Vertragsnaturschutzflächen südlich von Geseke u.a. ein jagendes Neuntötermännchen, singende Baumpieper und einige hundert Mauersegler, die gezielt über einer größen Brachfläche nach Insekten jagten, die benachbarten Getreidefelder wurden praktisch nicht überflogen. Außerdem bei Störmede und südlich von Geseke jeweils jagende Rotmilane. Auf einer anderen Vertragsfläche bei Menzel ein Wiesenpieperrevier. Auf einem exentsivierten Ackerrandstreifen hat sich ein schöner Bestand des Ackerrittersporns entwickelt - einige Beispiele für die positiven Wirkungen der Vertragsnaturschutzmaßnahmen in der Feldflur (Ralf Joest, Marko Kneisz, Nils Richter).

Ackerrandstreifen südlich von Geseke (Ralf Joest).Ackerrittersporn (Ralf Joest).Artenreiche, sich selbst begrünende Brache bei Störmede (Ralf Joest).


Ein singender Gelbspötter in einem Baum des zum Merpketal parallel verlaufenden landwirtschaftlichen Nutzweges; mindestens zwei weitere singen in den Bäumen am Weg vom Groeblinghof nach Brüllingsen und eine rufende Turteltaube; unterhalb dieses Hofes rufende Kolkraben, zwei singende Feldlerchen und ein kreisender Rotmilan (H. Abeler)


In den letzten Tagen wurden an zwei Nestern von Wiesenweihen in der Hellwegregion zusätzliche Schutzmaßnahmen vorgenommen, weil um sie herum das Getreide umgekippt, ins Lager gegangen war. Dadurch besaßen die Nester nur noch wenig Deckung, was eine Prädation durch Beutegreifer erleichtert bzw. sogar provoziert oder im Einzelfall sogar zum Verlassen des Nestes führen kann, wie es im letzten Jahr durch eine Nestkamera in Hemmerde-Steinen dokumentiert wurde. Bei einem Gerstennest richteten wir die Getreidepflanzen um das Nest so gut es ging wieder auf, wobei auch kleine dort angebrachte Bambusstäbe hilfreich waren. Bei einem Weizennest stellten wir einen noch zur Verfügung stehenden Schutzzaun auf und richteten um ihn herum die Pflanzen wieder auf. In einem dritten Fall waren diese Schutzmaßnahmen nicht möglich, weil der Bewirtschafter uns den Zutritt auf sein Weizenfeld verwehrte. Hier kam es vermutlich aufgrund der Lagerbildung zu einem Brutverlust (H. Illner & C. Härting).
In einem Weizenfeld in der Unterbörde lag das Nest der Wiesenweihe wegen umgekippter Getreidehalme offen. Ein aufgestellter Schutzzaun und aufgerichtete Getreidehalme vermindern die Gefahr einer Prädation (21.6.2014, H. Illner)Wiesenweihenest in einem Gerstenfeld, das nach Umkippen der Getreidehalme nur noch wenig Nestdeckung bietet (23.6.2014, H. Illner)Das Wiesenweihenest befindet sich unsichtbar in der Bildmitte, nachdem die Gerstenhalme ums Nest herum aufgerichtet worden waren (23.6.2014, H. Illner)

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